Das uti possidetis-Prinzip. Zur Grenzziehung zwischen neu entstandenen Staaten.
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- Deutsch ausgewählt
74,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.12.1998
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
331
Maße (L/B/H)
23,3/15,9/1,7 cm
Gewicht
445 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09566-7
Ausgehend von Lateinamerika wird durch Auswertung von Staatenpraxis und Rechtsüberzeugung neuentstehender Staaten überprüft, ob, zwischen welchen Staaten und in welcher Rechtsqualität sich das »uti possidetis« durchsetzt. Dabei werden alle neu entstandenen Staaten auch in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und jüngst Europa einbezogen. Dies ergibt, daß sich das »uti possidetis« vom Konsensprinzip ohne praktische Durchsetzung (Lateinamerika) über das partikuläre (Afrika, Asien, Naher Osten) zum universell geltenden Völkergewohnheitsrecht (Europa) folgenden Inhalts entwickelt: Zerfällt eine Zentralmacht (ein Kolonialreich, ein Staat), so folgen die gegenseitigen internationalen Grenzen der auf seinem Territorium neu entstehenden Staaten den zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit bereits bestehenden administrativen Grenzen.
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