Polizeibegriff im Umbruch Staatszwecklehre und Gewaltenteilungspraxis in der Reichs- und Rheinbundpublizistik
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- Deutsch ausgewählt
34,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1999
Verlag
Klostermann, VittorioSeitenzahl
274
Maße (L/B/H)
21/13,5/1,8 cm
Gewicht
378 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-465-02777-5
Rheinbund, wo die Debatte um die Bestimmung des Polizeibegriffs und des Umfangs der Polizeibefugnisse einen Höhepunkt erreichte. Es wird dabei nicht nur der Wandel des "materiellen"
Polizeibegriffs von einem weiten, alle Regierungstätigkeit umfassenden zu einem engen, sich auf die Gefahrenabwehr beschränkenden Polizeibegriff behandelt. Die Arbeit vertritt die These,
dass die Auflösung der ständischen Reichsverfassung und die Entstehung der Souveränitätsstaaten im Rheinbund den Polizeibegriff im institutionellen Sinn wesentlich modernisierten. Damit
verlieren Staatszweck, "materieller" Polizeibegriff und Liberalisierung des Staatsgedankens, die in der bisherigen Forschung das Schwergewicht der Analyse bildeten, relativ an Bedeutung
gegenüber der Rolle, die die Monopolisierung der Staatsgewalt für die Modernisierung des Polizeibegriffs spielte.
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