Johann Heinrich von Thünen als Wirtschaftstheoretiker. Studien zur Entwicklung der ökonomischen Theorie XIV.
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.12.1995
Abbildungen
Tabellen, Abbildungen
Herausgeber
Heinz RieterVerlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
221
Maße (L/B/H)
23,3/15,7/23,3 cm
Gewicht
305 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-08458-6
Prof. Dr. Erich W. Streissler verfolgt, wie sich die Grenzproduktivitätstheorie im zweiten Viertel des 19. Jhs. als "Ergebnis eines spannenden Dialoges" zwischen Thünen und der akademischen Nationalökonomie in Deutschland schrittweise herausbildet. Die "deutsche Protoneoklassik" hat demnach den Grenzproduktivitätsansatz lange vor der österreichischen und der anglo-amerikanischen Grenznutzenschule entwickelt.
Prof. Dr. Ernst Helmstädter interpretiert Thünens berühmte Formel für den "natürlichen Lohn" arbeitsmarkt- und wettbewerbstheoretisch. Er hat dazu Thünens Zahlenbeispiele zum Teil neu berechnet, vervollständigt und graphisch aufbereitet. Helmstädter zufolge ist der über dem Existenzminimum liegende natürliche Lohn kein ethisches Postulat, sondern wird in Thünens Modell durch die Marktgesetze bestimmt.
Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger zeigt, daß sich die Marktgesetze jedoch erst dann entfalten können, wenn der Lohn durch eine "ethische Initialzündung" über das Subsistenzniveau angehoben wird.
Prof. Dr. Ulrich van Suntum stellt die kapitaltheoretischen Beiträge Thünens systematisch dar und ordnet sie theoriegeschichtlich ein. Er behandelt dabei bes. die Frage nach dem optimalen Abholzungszeitpunkt eines Waldes. Thünen ist der Komplexität dieses Problems "in meisterhafter Weise" gerecht geworden, indem er die Verlängerung der Produktionszeit als Form der Kapitalintensivierung aufgefaßt hat.
Prof. Dr. Heinz D. Kurz analysiert Thünens Modelle zur Ableitung sinkender Erträge bei Ausdehnung der landwirtscha
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