• Das denkende Herz

Das denkende Herz

Die Tagebücher von Etty Hillesum 1941 - 1943

10,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort lieferbar

Versandkostenfrei

(2)

Weitere Formate

Inhalt und Details

Ein ergreifendes Zeugnis innerer Reifung zum Glauben an das Gute im Menschen und gestärkt von Zuversicht und Gottvertrauen im Angesicht des bevorstehenden Todes: die nach vierzig Jahren entdeckten Tagebücher einer knapp dreißigjährigen holländischen Jüdin, die in Auschwitz ermordet wurde. Ihre Tagebücher sind inzwischen in elf Ländern erschienen und zu einem vielbeachteten Dokument der Menschlichkeit geworden. Unter dem Titel "Das gestörte Leben" wurde nach diesen Aufzeichnungen ein Fernsehfilm gedreht. Die niederländische jüdische Slawistik- und Psychologiestu¬dentin Etty Hillesum begann im März 1941, mitten in Krieg und Judenverfolgung, siebenundzwanzigjährig mit Tagebuch¬aufzeichnungen, die sie bis zu ihrer Deportation fortführte; zwei Jahre später starb sie in Auschwitz.

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Gewichtige Gedanken einer großen Persönlichkeit in schwerer Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Marchtrenk am 19.05.2020

Eine Kostprobe aus dem Buch: "Das Elend ist wirklich groß, und dennoch laufe ich oft am späten Abend, wenn der Tag hinter mir in die Tiefe versunken ist, mit federnden Schritten am Stacheldraht entlang, und dann quillt es mir immer wieder aus dem Herz herauf [...]: Das Leben ist etwas Herrliches und Großes, wir müssen später e... Eine Kostprobe aus dem Buch: "Das Elend ist wirklich groß, und dennoch laufe ich oft am späten Abend, wenn der Tag hinter mir in die Tiefe versunken ist, mit federnden Schritten am Stacheldraht entlang, und dann quillt es mir immer wieder aus dem Herz herauf [...]: Das Leben ist etwas Herrliches und Großes, wir müssen später eine ganz neue Welt aufbauen - und jedem weiteren Verbrechen, jeder weiteren Grausamkeit müssen wir ein weiteres Stückchen Liebe und Güte gegenüberstellen, das wir in uns selbst erobern müssen. Wir dürfen zwar leiden, aber wir dürfen nicht darunter zerbrechen. Und wenn wir diese Zeit unversehrt überleben, körperlich und seelisch unversehrt, aber vor allem seelisch, ohne Verbitterung, ohne Haß, dann haben wir auch das Recht, nach dem Krieg ein Wort mitzureden.

Bewegend
von Klara aus Münster am 03.07.2007

Dieses schöne Buch spricht mich sehr an, bewegt u. berührt.

Die Leseprobe wird geladen.
  • artikelbild-0