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Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern Medizinisches Handeln aus bevölkerungsbezogener Perspektive

49,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2001

Abbildungen

XV, mit 49 Abbildungen 23,5 cm

Herausgeber

Hans-Jochen Diesfeld + weitere

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,6 cm

Gewicht

709 g

Auflage

2. Auflage 2001

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-540-41812-2

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2001

Abbildungen

XV, mit 49 Abbildungen 23,5 cm

Herausgeber

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

454

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,6 cm

Gewicht

709 g

Auflage

2. Auflage 2001

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-540-41812-2

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • 1 Gesundheit und Krankheit in Entwicklungsländern — Rahmenbedingungen und Konzepte.- 1.1 Sozioökonomische, politische und kulturelle Rahmenbedingungen von Gesundheit und Krankheit.- 1.1.1 Einführung.- 1.1.2 Bevölkerungsentwicklung.- 1.1.3 Ländliche Lebensbedingungen, Produktivität in der Landwirtschaft und Gesundheit.- 1.1.4 Urbanisierung und Industrialisierung.- 1.1.5 Migration, Flucht, Vertreibung.- 1.1.6 Die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.- 1.2 Konzepte von „Gesundheit“ und „Krankheit“.- 1.2.1 Einführung in Konzepte von „Gesundheit“ und „Krankheit“.- 1.2.2 Mme Kulubali — ein Fall von mara in einem Krankenhaus in Bamako, Mali.- 1.3 Das „Primary Health Care“-(PHC-)Konzept.- 1.3.1 Grundlagen und Entstehung des Konzepts.- 1.3.2 Akzeptanz von PHC.- 1.3.3 Selektives Primary Health Care (GOBI-FFF) vs. PHC.- 1.3.4 PHC auf der Ebene der Distriktgesundheitsdienste.- 1.3.5 Bamako-Initiative.- 1.3.6 Die Rolle der WHO im 21. Jahrhundert.- 2 Planung.- 2.1 Planung: die Aufgabe.- 2.2 Grundlegende Konzepte und Definitionen.- 2.3 Problemanalyse.- 2.4 Entwicklung des Plans.- 2.5 Prioritätensetzung.- 2.6 Lokale Anpassung.- 2.6.1 Geographischer Zugang.- 2.6.2 Verfügbarkeit.- 2.6.3 Akzeptanz.- 2.6.4 Ökonomische Zugänglichkeit.- 2.6.5 Sicherheit.- 2.6.6 Wissenschaftliche Belegbarkeit.- 2.6.7 Zielgruppenspezifität.- 2.6.8 Nachhaltigkeit.- 2.7 Wahl der Option.- 2.8 Ausarbeitung des Plans.- 2.9 Implementierung des Plans.- 2.10 Evaluation.- 2.11 Das Gesundheitsinformationssystem.- 2.11.1 Einführung.- 2.11.2 Strukturelle Probleme.- 2.11.3 Qualität der Daten.- 2.11.4 Feedback und Präsentation.- 2.11.5 Interpretation von Daten.- 2.11.6 Zusätzliche Studien.- 2.11.7 Managemententscheidungen.- 2.11.8 Denominatoren und Indikatoren (technisch-epidemiologische Probleme).- 2.11.9 Taschenrechner oder Computer.- 2.11.10 Training.- 2.11.11 Was kann man selbst tun.- 3 Primäre Prävention.- 3.1 Wasser, Entsorgung, Umwelthygiene.- 3.1.1 Zur gesundheitlichen Bedeutung umwelthygienischer Maßnahmen.- 3.1.2 Maßnahmen gegen fäkoorale Infektionen.- 3.1.3 Andere umwelthygienische Ansatzpunkte.- 3.1.4 Hygieneberatung.- 3.1.5 Zur Rolle von Gesundheitsarbeitern in der Umwelthygiene.- 3.2 Nahrungsmittelversorgung und Ernährungssicherung.- 3.2.1 Ausreichende Ernährung ist eine Voraussetzung für Gesundheit.- 3.2.2 Die Frage der Zielgruppendefinition.- 3.2.3 Nahrungsmittel, ihre Funktion und Verfügbarkeit.- 3.2.4 Die Rolle des Gesundheitsdienstes.- 3.2.5 Spezielle ernährungsrelevante Programme.- 3.3 Gesundheitsberatung.- 3.3.1 Zur Bedeutung der Gesundheitserziehung.- 3.3.2 „Gesundheitserziehung“ oder „Gesundheitsberatung“? — Eine überfällige Begriffsklärung.- 3.3.3 Die fünf Komponenten der Gesundheitsberatung.- 3.3.4 Gesundheitsberatung als Feld interkultureller Kommunikation.- 3.4 Frauen und Gesundheit.- 3.4.1 Die Rolle der Frau in der Prävention und Krankenversorgung.- 3.4.2 Gesundheit von Frauen.- 3.4.3 Konsequenzen für die Entwicklungszusammenarbeit.- 4 Kontrolle endemischer Krankheiten (sekundäre Prävention).- 4.1 Malariakontrolle.- 4.1.1 Einführung.- 4.1.2 Grundzüge der Malariaepidemiologie.- 4.1.3 Strategien der Malariakontrolle.- 4.1.4 Vorbereitung und Durchführung von Malariakontrollprogrammen.- 4.2 Tuberkulosekontrolle.- 4.2.1 Die Bedeutung der Tuberkulose und Grundlagen zu ihrer Bekämpfung.- 4.2.2 Fallsuche.- 4.2.3 Therapie und Umgebungsprophylaxe.- 4.2.4 Die BCG-Impfung.- 4.2.5 Organisation eines Tbc-Kontrollprogramms auf Distriktebene.- 4.3 AIDS- und STD-Kontrolle.- 4.3.1 Die weltweite Verbreitung von HIV.- 4.3.2 Übertragungswege.- 4.3.3 Klinik und Therapie.- 4.3.4 HIV-Tests und Counselling.- 4.3.5 Wechselwirkungen zwischen sozioökonomischen Lebensbedingungen und HIV.- 4.3.6 Prävention.- 4.3.7 Behandlung und Prävention von Geschlechtskrankheiten.- 5 Familiengesundheit.- 5.1 Gesundheitsrisiken des Kindesalters und der Reproduktion.- 5.1.1 Gründe für das erhöhte Gesundheitsrisiko von Kindern und Frauen.- 5.1.2 Das Risikokonzept.- 5.1.3 Von der Kolonialmedizin zur Mutter-Kind-Fürsorge: historische Entwicklung.- 5.2 Das Konzept „Familiengesundheit“.- 5.2.1 Familien als Partner der Gesundheits- und Sozialdienste.- 5.2.2 Welches ist die vorherrschende Komponente eines Gesundheitsproblems.- 5.2.3 Ziele, Instrumente und praktische Durchführung der Familiendiagnose.- 5.2.4 Elemente der Familiengesundheit.- 5.3 Kindergesundheit.- 5.3.1 Ein umfassendes Konzept der Kindergesundheit.- 5.3.2 Akute Atemwegserkrankungen (ARI) als Problem auf Distriktebene.- 5.3.3 Durchfallerkrankungen.- 5.4 Impfen und Impfprogramme.- 5.4.1 Lebensbedingungen.- 5.4.2 Impfstoffe und Zielkrankheiten.- 5.4.3 Erreichbarkeit und Akzeptanz von Impfprogrammen.- 5.4.4 Management und Qualität von Impfprogrammen.- 5.4.5 Zusammenfassung.- 5.5 Die Überwachung des kindlichen Ernährungszustandes.- 5.5.1 Das Problem Protein-Energie-Mangelernährung.- 5.5.2 Die Überwachung der Gewichtsentwicklung des einzelnen Kindes (Monitoring).- 5.5.3 Die Suche nach gefährdeten Kindern in der Gemeinde (Screening).- 5.5.4 Überwachung des Ernährungszustandes auf Bevölkerungsebene (Surveillance).- 5.5.5 Anthropometrische Studien (Nutritional Surveys).- 5.6 Schwangerenvorsorge.- 5.6.1 Das Problem Müttersterblichkeit aus medizinischer Sicht.- 5.6.2 Das Konzept der Schwangerenvorsorge und seine Probleme.- 5.6.3 Die korrekte Durchführung und Dokumentation von Screeninguntersuchungen.- 5.6.4 Der Erstkontakt in der Schwangerenvorsorge.- 5.6.5 Verlaufsbeobachtung und Erkennen von Komplikationen.- 5.6.6 Wöchnerinnenvorsorge.- 5.7 Gesundheitsfürsorge für Erwachsene und ältere Menschen (Adult Health).- 5.7.1 Erwachsenengesundheit — ein vernachlässigtes Problem.- 5.7.2 Die „Health Transition“ und ihre Folgen.- 5.7.3 Herz-Kreislauf-Erkrankungen.- 5.7.4 Krebserkrankungen.- 5.7.5 Die konzeptionelle Einbindung von Adult Health in die Familiengesundheit.- 5.8 Familienplanung.- 5.8.1 Einleitung.- 5.8.2 Familienplanung und Gesundheit.- 5.8.3 Abtreibungen.- 5.8.4 Familienplanung als Aufgabe der Gesundheits- und Sozialdienste.- 5.8.5 Methoden der Familienplanung.- 5.8.6 Strategien der Familienplanung.- 5.8.7 Kosten von Familienplanung.- 5.8.8 Familienplanung in Zeiten von AIDS.- 5.8.9 Die Qualität der Dienste, eine Herausforderung für Entwicklungshelfer.- 6 Prinzipien der Organisation von Gesundheitsdiensten.- 6.1.- 6.1.1 Einleitung.- 6.1.2 Historischer Überblick.- 6.1.3 Die Definition des Distriktes.- 6.1.4 Die politischen Voraussetzungen für den Aufbau des Distriktes.- 6.1.5 Die Organisation des Distriktes.- 6.1.6 Die Aufgaben der Distriktleitung.- 6.1.7 Die primäre Versorgungsstufe: das Gesundheitszentrum.- 6.1.8 Die sekundäre Versorgungsstufe: das Referenzhospital.- 6.1.9 Praktische Hinweise beim Eintreffen am Arbeitsplatz.- 6.2 Krankenhausmanagement.- 6.2.1 Einführung.- 6.2.2 Wer ist für das Hospitalmanagement verantwortlich.- 6.2.3 Verwaltung.- 6.2.4 Arbeitsstrukturen/Abläufe im Hospital.- 6.2.5 Personalstruktur.- 6.2.6 Bauliche Planung.- 6.2.7 Technische Planung.- 6.2.8 Organisation wichtiger Funktionseinheiten.- 6.2.9 Sensibilität im Management.- 6.3 Organisation der operativen Abteilung.- 6.3.1 Wertigkeit der Chirurgie.- 6.3.2 Angst vor der chirurgischen Aufgabe.- 6.3.3 Grundsätze (nicht nur) für die chirurgische Arbeit.- 6.3.4 Der OP-Bereich.- 6.3.5 Besonderheiten im organisatorischen Ablauf.- 6.3.6 Mitarbeiterfortbildung.- 6.4 Organisation der geburtshilflichen Abteilung.- 6.4.1 Besondere Bedingungen für Geburtshilfe in Entwicklungsländern.- 6.4.2 Aufgaben der geburtshilflichen Abteilung des Distrikthospitals.- 6.4.3 Betreuung während der Schwangerschaft.- 6.4.4 Betreuung unter der Geburt.- 6.4.5 Operative Geburtshilfe.- 6.4.6 Was ist angemessene Technologie in Entwicklungsländern.- 6.4.7 Management der geburtshilflichen Versorgung im Distrikt.- 7 Arzneimittelversorgung und Arzneimittelgebrauch in Entwicklungsländern.- 7.1 Probleme von Arzneimittelversorgung und Arzneimittelgebrauch in Entwicklungsländern.- 7.1.1 Mangel: Die Mehrheit der Menschen hat keinen Zugang zu dringend benötigten Arzneimitteln.- 7.1.2 Überfluß: Vermarktung von Markenmedikamenten.- 7.1.3 Arzneimittelzulassung und Marktkontrolle.- 7.1.4 Vermarktung von Arzneimitteln in Entwicklungsländern.- 7.1.5 Information oder Marketing.- 7.1.6 Selbstmedikation als häufigstes Verhalten im Krankheitsfall.- 7.1.7 Kulturelle Reinterpretation.- 7.1.8 Darreichungsform: Der Glaube an die Spritze.- 7.2 Auswahl unentbehrlicher Arzneimittel.- 7.2.1 Rückblick.- 7.2.2 Kriterien der Auswahl unentbehrlicher Arzneimittel.- 7.2.3 Vorteile der Selektion.- 7.2.4 Reichweite einer Essential-drugs-Politik.- 7.3 Bedarfsberechnung und Beschaffung von Arzneimitteln.- 7.3.1 Methoden und Bedarfsberechnung.- 7.3.2 Beschaffung von Arzneimitteln.- 7.3.3 Ration kits.- 7.3.4 Arzneimittelspenden.- 7.4 Lagerung und Verteilung von Arzneimitteln.- 7.4.1 Haltbarkeit von Arzneimitteln unter tropischen Bedingungen.- 7.4.2 Lagerung von Arzneimitteln.- 7.5 Rationaler Arzneimittelgebrauch.- 7.5.1 Partizipation bei der Auswahl unentbehrlicher Arzneimittel und der Entwicklung von Standardtherapierichtlinien.- 7.5.2 Unabhängige Arzneimittelinformation.- 7.5.3 Monitoring und Feedback.- 7.5.4 Training für den informellen Sektor.- 7.5.5 Gesundheitsberatung der Bevölkerung.- Anhang A: Kommentierte Bibliographie.- Anhang B: Adressen.- Über die Autoren und Herausgeber.