Das schwarze Buch

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1997

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

443 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1997

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3 cm

Gewicht

443 g

Auflage

14. Auflage

Originaltitel

Kara Kitap

Übersetzer

Ingrid Iren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-12992-8

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Entdecken und wahrnemen

Alfred Honegger aus Lamboing am 28.07.2010

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Metropole Istanbul hat ihren Meister gefunden, wie einst Dublin in James Joyce (Dubliner) und Prag in Franz Kafka. Das Verschwinden von Galibs Ehefrau Rüya und seinem Cousin, dem Journalisten und Kolumnisten Celal, sind der erste Schritt zu Orhan Pamuks geheimnisvollen Roman. Wir begleiten den Rechtanwalt Galib durch die sichtbare und unsichtbare Welt Istanbuls: Gassen, Plätze, Moscheen und gelangen auch in unterirdische Gänge vergangener Epochen. Galib weiss, Celals Kolumnen sind doppeldeutig, er sucht in diesen Zeitungsberichten nach Fährten, die zu den Verschwundenen führen sollen. Alle Objekte verbergen ein Geheimnis, auch die Schriftzeichen. Hurufilik beschäftigt sich mit der Auslegung des Korans. Galib, der Celal vorgeworfen hat, er könne niemals er selbst sein, weil er an seine Kolumnen geglaubt hat, nimmt die Identität Celals an und kann die verborgene Bedeutung der Kolumnen dechiffrieren. Galib, der seine Identität verliert, geht es so ähnlich wie dem Prinzen, von dem Celal erzählt, er könne nicht er selbst sein, weil er nur nach den „Gedanken und Stimmen der Autoren, die er gelesen hatte", leben konnte. Er tat aber den Schritt, verbannte die Bücher aus seinem Hause und befreite sich innerlich von dem Wissen der Bücher, sodass er leer wurde und seiner eigenen Stimme lauschen konnte, „die ihn zu Ihm selbst macht." Wir haben es hier mit einem aussergewöhnlich bunten Roman zu tun, der viele Geschichten erzählt, die sich zu einem verweben. Geheimnisvoll, philosophisch, doppeldeutig - die kriminelle Handlung tritt in den Hintergrund, dafür erleben wir einen Schuss Orient pur. Ausserdem hat Orhan Pamuk eine aussergewöhnlich begnadete schriftstellerische Begabung - nachhaltig. > Es ist ein Bruch vorhanden! Der Autor spricht zum Leser (822). > Ende! Denn nichts kann so erstaunlich sein wie das Leben. Ausser dem Schreiben (851).

Entdecken und wahrnemen

Alfred Honegger aus Lamboing am 28.07.2010
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Metropole Istanbul hat ihren Meister gefunden, wie einst Dublin in James Joyce (Dubliner) und Prag in Franz Kafka. Das Verschwinden von Galibs Ehefrau Rüya und seinem Cousin, dem Journalisten und Kolumnisten Celal, sind der erste Schritt zu Orhan Pamuks geheimnisvollen Roman. Wir begleiten den Rechtanwalt Galib durch die sichtbare und unsichtbare Welt Istanbuls: Gassen, Plätze, Moscheen und gelangen auch in unterirdische Gänge vergangener Epochen. Galib weiss, Celals Kolumnen sind doppeldeutig, er sucht in diesen Zeitungsberichten nach Fährten, die zu den Verschwundenen führen sollen. Alle Objekte verbergen ein Geheimnis, auch die Schriftzeichen. Hurufilik beschäftigt sich mit der Auslegung des Korans. Galib, der Celal vorgeworfen hat, er könne niemals er selbst sein, weil er an seine Kolumnen geglaubt hat, nimmt die Identität Celals an und kann die verborgene Bedeutung der Kolumnen dechiffrieren. Galib, der seine Identität verliert, geht es so ähnlich wie dem Prinzen, von dem Celal erzählt, er könne nicht er selbst sein, weil er nur nach den „Gedanken und Stimmen der Autoren, die er gelesen hatte", leben konnte. Er tat aber den Schritt, verbannte die Bücher aus seinem Hause und befreite sich innerlich von dem Wissen der Bücher, sodass er leer wurde und seiner eigenen Stimme lauschen konnte, „die ihn zu Ihm selbst macht." Wir haben es hier mit einem aussergewöhnlich bunten Roman zu tun, der viele Geschichten erzählt, die sich zu einem verweben. Geheimnisvoll, philosophisch, doppeldeutig - die kriminelle Handlung tritt in den Hintergrund, dafür erleben wir einen Schuss Orient pur. Ausserdem hat Orhan Pamuk eine aussergewöhnlich begnadete schriftstellerische Begabung - nachhaltig. > Es ist ein Bruch vorhanden! Der Autor spricht zum Leser (822). > Ende! Denn nichts kann so erstaunlich sein wie das Leben. Ausser dem Schreiben (851).

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von Orhan Pamuk

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