Der König und das Korn. Die Getreidehandelspolitik als Fundament des brandenburgisch-preußischen Aufstiegs zur europäischen Großmacht.
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89,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.05.1999
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
439
Maße (L/B/H)
23,1/15,8/2,3 cm
Gewicht
595 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09652-7
Um zur Klärung dieser zentralen Frage brandenburg-preußischer Staatsbildung beizutragen, mußte die Getreidehandelspolitik analysiert werden, die sowohl in ihrem ökonomischen als auch militärischen Sektor zugunsten der staatlichen Macht- bzw. Militärpolitik funktionalisiert werden konnte. Dabei ist für den ökonomischen Sektor unübersehbar, daß die merkantilistische Getreidehandelspolitik in der Kolonialisierung der polnischen Kornkammer gipfelte, mit deren Hilfe eine getreidepreisstabilisierende Magazinpolitik gleichermaßen zugunsten von Produzenten und Konsumenten erfolgreich betrieben wurde. Im militärischen Sektor fand die getreidehandelspolitische Funktionalisierung ihren Höhepunkt im Siebenjährigen Krieg, indem primär die überlegene Heeresverpflegung mit dem Getreideprodukt Brot den unerwarteten Defensiverfolg Brandenburg-Preußens ermöglichte. Obwohl somit die Getreidehandelspolitik erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zur Vollendung gebracht wurde, sollte gerade die Kontinuität in diesem Politikbereich vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. über den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. bis hin zum Großen König Friedrich II. das Fundament für den Aufstieg dieses Staates zur europäischen Großmacht darstellen.
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