Ende der Vorstellung Die Poesie der Medien
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.10.1999
Abbildungen
13, Mit Abbildungen
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
292
Maße (L/B/H)
17,7/10,8/2,1 cm
Gewicht
257 g
Auflage
3
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-12115-3
Nach
Brot und Wein – Die Poesie des Abendmahls
(es 1692) und
Kopf oder Zahl – Die Poesie des Geldes
(es 1998) legt Jochen Hörisch nun den letzten Band seiner Trilogie über die Leitmedien der abendländischen Kultur vor. In
Ende der Vorstellung – Die Poesie der Medien
zeigt er, daß in unserer Informationsgesellschaft die audiovisuellen Medien inzwischen das Geld und das Abendmahl als ontosemiologische (also Sein und Sinn aufeinander beziehende und soziale Synthesis herstellende) Leitmedien abgelöst haben. Wie einst die Münze die Hostie überformt und weitgehend marginalisiert hat, verdrängt die CD-ROM, als Inbegriff des Trägers von Daten, die Münze.
Die neuere Literatur ist von der Fähigkeit der elektronischen Medien, Wirklichkeit wahrzunehmen, weiterzugeben und zu manipulieren, auffallend häufig fasziniert. Hörisch entfaltet die Geschichte dieser Faszination an Klassikern wie Goethes
Wahlverwandschaften
, an Werken der klassischen Moderne wie Prousts
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
oder Thomas Manns
Der Zauberberg
und an zeitgenössischen Werken wie Peter Handkes
Versuch über die Jukebox
oder Heiko Michael Hartmanns
MOI
.
Dem vorliegenden Buch ist ein umfassendes Personen- und Sachregister für alle drei Bände über die ontosemiologischen Leitmedien beigefügt.
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