Produktbild: Aus dem Bleistiftgebiet V/VI

Aus dem Bleistiftgebiet V/VI Prosa; Gedichte und Dramatische Szenen

89,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

01.11.2000

Herausgeber

Bernhard Echte

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

840

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/6,6 cm

Gewicht

1174 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-40851-3

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Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

01.11.2000

Herausgeber

Bernhard Echte

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

840

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/6,6 cm

Gewicht

1174 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-40851-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Editorische Vorbemerkung

    Zuversichtlichkeit ist etwas Prachtvolles

    Zuversichtlichkeit ist etwas Prachtvolles / Sie war schon wie eine Sternennacht / O, wie dem jungen Mozart / Ich schaute mir den »Unbekannten Soldaten« an / Ich werde einen Garten zur Erwähnung gelangen lassen / So weit kam es schon / Nachdem dieser Messerstich / Eine feinfühlende, verwöhnte Städterin / Gab es denn dies alles / Obschon ich vielleicht heute ein bißchen matt bin / Ob's wohl richtig ist / Für das Lebensbild des Kaisers Wilhelm / Nachdem ich einige Zeit / Nun wieder diese kleine Prosa / Wie diese Jugendlichen parieren mußten / Vielleicht beruht es auf einem Irrtum / Mit kraftvoller Zartheit / Ein sowohl aufs Dunkelbraunste / Diese Frau wußte nichts über mich / Wenn ich still bin, lärmen andere / Eine feiste Sau / Die Straßen besaßen das Aussehen von schöngeschriebenen Adressen / In eines Gymnasiasten Tasche / Es gibt da / Montag früh ist's / Ich schaute mir den Neunte Symphonie-Dirigenten sehr eingehend an / Selber zu tanzen untersagte ich mir / Ich brauchte dort eines Abends nur anzukommen / Alljährlich gibt es hier in dieser Stadt / Die, die ihn bewohnen, die ihm seine Bezeichnung geben, haben etwas Zottiges / Das Hinausblicken in die Landschaft gibt mir zur Beobachtung Anlaß / Diese Schneelandschaft wünsche ich mir hübsch

    Meine Vergangenheit blitzt im allgemeinen wie ein sauber geputztes Silberbesteck

    Meine Vergangenheit blitzt im allgemeinen wie ein sauber geputztes Silberbesteck / Im Progymnasium / Zeitweise betrieb meine teure Mutter eine Epicerie / Er prügelte und schmunzelte / Obgleich, wie mir scheint, kein durchaus unmittelbarer Antrieb / Mit Unsolidsein fing's nicht an / Gerne möchte ich heute vielleicht wieder einmal / Ich lege hier folgendes Bekenntnisselein selbstgefällig ab

    Sein Herz hatte für eine Meilerin geglüht

    Sein Herz hatte für eine Meilerin geglüht / Der Idealist begriff nicht / Ihn wollte oft / Von einem Hausierer abstammend / Über Motive, die unter meiner Künstlerhand Turmform oder Forumsgestalt bekämen, hinübertaumelnd / Verzage nicht, verliere nicht den Mut, lieber Leser / Vor Wut über ihre Wut war sie grün / Ein junger Entflammter hatte sie geliebt / Kaum vermag ich eine Vorstellung zu geben / Ich will sie ohne langes Überlegen zur Fürstin machen / Der Ruhm klammerte sich an eine Frau / Ein Ehepaar wohnte im zierlichsten Häuschen / Ein Wille, den Eeinen zu schütteln, an ihm herumzurütteln / Wieder, wie vielleicht schon das eine oder andere Mal / Ich erteile mir den Befehl, mir einzubilden / Dieses einzigschöne frühmorgenliche Dieneln / Mir nahm sie ihn nicht fort / Sein Kollege Köbel soff sich hie und da total voll / Ich war dort insofern prachtvoll / Ich habe gestern nacht gleichsam in einer Angelegenheit debütiert / Es träumte mir diese Nacht nichts / Lange wohnte sie nun schon im Turm der Geduld

    Ich erzähle hier eine Rausschmißgeschichte

    Ich erzähle hier eine Rausschmißgeschichte / Einem einflußreichen Herrn arrivierte es / Zuerst ging ein graziös trappelndes Kind / Frau Rundlich besaß eine prächtige Postur / Einer saß in einem Kreis von sehr netten Menschen / An der Dummheit des Dummen zweifelte beispielsweise der Lustige nicht / Ob die Schlechten obenaufkommen werden? / Er zählte, wie dies bei manchem anderen der Fall sein mochte, zu den Guten / Es war doch wenigstens irgend etwas los / Es ereignete sich etwas / Wie mich ein Buch belehrte / Da war wieder ein Buch / Ich lese mitunter Geschichten / Baudenkmäler, die sich das Aussehen ihrer Entstehungszeit bewahrt haben / In einem Land, das ich aus Zartheit unerwähnt lasse / Bei den nach wie vor verhältnismäßig Unentwickelten war's / Gerade deshalb, entsetzlich! / »Es kann sein«, schrieb eine Frau / »Ich bin froh, daß ich noch lachen kann« / »Eine Stimme zum Ernstnehmen bin ich nicht« / »Auf dem fürstlich schön gelegenen Sitz seit noch nicht langer Zeit lebend« / Alles, was man sich unter Nachtigallen vorstellt

    Schon wieder so eine Gestalt

    Schon wieder so eine Gestalt / Gegenwärtige Zeilen werden, wie ich zu hoffen wage, einen gewissen Reiz entfalten / Ramses der Zweite wurde von Jahrhundert zu Jahrhundert jünger / Fahrten eleganter Art lagen schon hinter dem Sorgenvollen / Er war neidisch auf Staatsmänner / Lämmli erwarb sich dadurch einen gewissen Zärtlichkeitsruf / Einmal lebte ein für ernste Menschen Lustigkeiten dichtender Spaßmacher / Das Kind wuchs, aber es wußte das nicht / Da das Kind lieb, naiv ist, spielt man gern mit ihm / Einmal lebte ein Schriftsteller / Die Tasse Kaffee erlebte er wirklich / Honette Mädchen lächelten immerhin geradezu beglückt / Irgendwann und -wo / Von ihrem Vater / Den eigenen seelenguten Herrn Papa in einen Keller zusperren! / Als sie Erzieherin war / Vom Geben und vielen Menschen etwas Sein / Per >Sie< parlierte sie mit mir / Gewiß bin ich hie und da geziert

    Meine Briefe freuen in einem fort

    Meine Briefe freuen in einem fort / Ich lasse Sie mit heutiger Schreibbemühung wissen / Ich sei ja doch ohne jede Ahnung / Ich will in diesem zunächst bescheidenen, gleichsam dünnen und kleinen Memorandum / Ich schreibe dir hier / Darf ich Ihnen mit Heutigem den Mann mit den hunderttausend Franken vorstellen / Sie hätten eine Menge Aufgaben sehr feiner Art / O, wie kommt's mir entgegenkommend vor / Ich sitze in einem fort zu Hause und bin tätig

    Ob die Befreiungsfrage restlos gelöst ist

    Vor zirka zweihunderttausend Jahren / Was diese Normannen seinerzeit für eine Ausdauer hatten! / Ich habe es hier mit einem Sieger zu tun / Wie Kinder zogen die Soldaten / Nur klein werde ich hoffentlich hier sein / Einen Weltstadtaufenthalt nicht höher einzuschätzen / Ein verliebter Schöngeist, der in einem fort seine Geliebte andichtete / Zart war die Idee / Zu hell vielleicht schon, zu aufgeklärt / In einem Gemach, dessen Wände schwarz strahlten / Ob die Befreiungsfrage restlos gelöst ist / Wenn ich mich mit diesem Aufsatz über Theaterzustände eigentlich gar nicht beeile / Indem ich meine / Bücher können Erfolge sein / Eben sprang aus einem Verlagshaus ein Buch heraus / Aktualismus in bildenden Dingen / Das belletristische Buch

    Ob der und der Autor splendid wohnt

    Ob der und der Autor ::: splendid wohnt / Wenn man schon einmal eine Elektra war / Man machte mich nicht umsonst auf Klassiker usw. eindringlich aufmerksam / Mit dem Satz, wie ist es interessant, sich zu fürchten / Irgendwo liegen Städte / Der Liebhaber dieses Stückes /

    Sammetige Damen sind da hart / Obgleich Moliere mit seinen Theaterstücken / Ein Tag vergeht nach dem anderen / Gestern kam's scharenweise auf mich zugeflogen / Tiger und Theaterstücke gibt's / Der Eindruck, den mir die »Fräulein Julie«-Vorstellung schenkte / Er besaß das Aussehen eines Kellermenschenbeherrschers / Jeder hervorragende Mensch ist irgendeinmal in Zürich / Ich befasse mich hier zum Glück mit nichts Allzuaktuellem / Hätten wir nicht so viele moralische Hitzköpfe / Talent, was ist das? / Diese Geschichte ist eine eher drollige als schöne / Dasselbe hat wahrscheinlich etwas wie ein Hieb sein sollen / Ich spreche im Konversationston / Vergessen würde er mich müssen

    Band 6: Gedichte und dramatische Szenen

    Gedichte

    In manchem Papeteriegeschäft / Junge Frau, du mußt was lesen / Ehrfurchtgebietend hängt ein Frauenrock / Fhrfurchtgebietend hängt ein Frauengewand / Nasenflügelbeglückender Duft von sauren Mocken / Das Bauernhaus, mit Stroh bedeckt / Sie stand im Kleid mit breiten Falten da / Das ist doch nichts wie schön / Mozart, so hieß ein Musikus / Überzeugung / Was hat so ein Mädchen an? / Wie war ich dort im großen Raum gering / Die Bäumchen alle sind so still / Ein bißchen glücklich möchtest du wohl sein / Nie sprachen sie ein Wörtchen mehr darüber / Erfahre heute, daß ich als Galan / Nur solche, die's nicht ehrlich mit mir meinen / Wenn ich nicht zürne / Was hab’ ich heut’ gesehen? / Um's Schloß herum / Schneeflocken wehen / Ei, ei, nicht so den Stuhl gestellt / Weiche Teiche / Ich wohnte schon in Zimmern / Adelboden und Samaden / Sind uns nun die Verständigungen nah? / Wie will's mir lustig scheinen / Am frühen Morgen stehen Kronleuchter bildeten / Wie würdest du mich beneiden Sanfte, Gute / Dem liebenswürdigen Naturell entsprechend Mißtrauen ist wohl auch was wert / Noch dürfen sie sich kaum erkühnen / Ich Armer muß hier ein Gedicht verfassen / Meine Blumen sind bleich / Lass' mich, während ich ein Täßchen Tee / Sie besaß eine rosarote Schleppe / Ich hier komplett mich amüsiere / Kein Lüftchen wehte in dem Klostergarten / Nicht wahr, vor deinem Thron / O, daß ich einen Knaben nicht vergesse Borne nannte Heine charakterlos / Soeben sah ich sie im Traum / Sie besuchte das Konservatorium / Er hielt den Kopf etwas zur Seite / Ich könnte mich veranlaßt sehen / Er liebte ihren Blumenmund / Etwas wie Liebe schimmert durch das Wäldche Blümchen steh'n im Lande / Du weißt mit deiner freien Zeit / In einem lautlos stillen Zimmer / Den Lyrikern empfehl’ ich dringend / Sie schüttelte sie alle ungemein zart ab / Er, dem sie eine Rose geben wollte / Dort, wo mich einstmals gute Menschen sah'n Wollt ihr wohl eure kecken / Die Tücke und die Hinterlist / Im Gebirge stehen die Tannen / Morgens, wenn Sonne in das Zimmer scheint / Die Insel, Fräulein, ist ein Eiland / Sie bekämpfen sich / Als ich heut’ früh erwachte / Geh ich mit der mir eigenen Wucht / Du Narr, du weißt ja gar nicht / Lachen Sie nicht zum voraus, gnäd'ge Frau / In diesen eigentümlich schönen Zeiten / Ich bin älter und jünger / Leichtfüßige Mädchenschar / Gar oft steh ich auf einem Balkon / Das Wasser des Flusses sah gestern / In unbeschreiblich reichem Kleid / Nun strahlen viele / Dann seh' ich dich zuweilen / Man wird von einer Hand / Blau war der Himmel wie ein Baldachin / Engel, ja, ja, die sind weiß, weiß / Die Stadt ist wie aus Porzellan gebaut / Verhält sich's so, daß ihr mich wirklich liebtet? / Ehrfurcht kann fröhlich sein / Man ändert etwa hie und da die Richtung des Denkens / Die Schöne schrieb dem Jugendfreund / Und nun schau' ich auf die erlebte Liebe / Etwas unsäglich Junges war an ihr / Er war zu schwach / Sie schaute milde auf ein Schild / Wehmütiges Motiv / Noch vor einer halben Stunde / Manchmal erschien das Abendgold mir wie ein Mantel / Alle, ich meine, jedenfalls sehr viele / Wie backige Äpfelchen an Bäumen prangen / Vermutlich war er sehr nervös / Sie schaute immer still und sittsam aus / Gewiß ist irgend noch an uns was Schönes / Er las / Im Winter, o, da hättet ihr sie sehen sollen / War ich ein anderer als bis dahin / Sehr niedlich sahst du neulich aus / Besser ist's für dich, wenn ich dich hasse / Sie glich in ihrer Anmut einer Wolke / Die Häuser wehen nicht, sie stehen fest / Ich möchte in den Nächten / Wie nett und freundlich so ein Dörfchen aussieht / Er wußte, ich würd' niemals etwas wissen / Einzig war in ihrer Art / Unerhört schön angezogen / Schnell komme ich herbeigeflogen / Hat gedacht, ich würde flennen / Fängt jetzt ein großes Lieben an? / Wege gibt es, die an sich gar nicht neu sind / Manche, die vor Jahren etwas waren / Es gab da einmal einen sonst ganz netten Menschen / Rittergüter fliegen durch die Sphären / Vielleicht, daß man von Frauen / Zunächst versteh' ich mich nur nicht / Wie alt ist dies Leben / Das Leben auf dem Lande hat das Schöne / Wie kommen mir oft alte Herrn und Frauen jung vor / Gemächlich beinah tret' ich an den Schreibtisch / Mir war, als sei der Wald voll goldnem Hauch / Längst schon hatte ihn der Gatte / Falls ich in Bezug auf ihn / Frühe schon gewöhnte man / Ja, ich gesteh's / Ist er etwa zu empfindlich / Er wanderte durch Wald und Flur / Mein Ordnungssinn bringt mich noch um / Nun sollte ich / Wer möchte sich vom Morgen / Es will dir allmählich dämmern / Die Truppen, die den Krieg nach manchen Anstrengungen gewannen / Schon war er sich bewußt / Will eine feine Frau man sein / Was soll das simple »Lausche nicht«? / Behandelt hat er sie gewiß recht nett / Wenn es November worden ist / Weil ich als Lustibus bekannt bin / Ist es ein Großer, der nun krank im Bette liegt? / Man steht am Morgen zeitig auf / Der Ernst des Lebens / Flaubert bekanntlich sich sehr lang besann / Leis fiel der Nobelpreis auch dieses Jahr / Er trug einen großen Bart / Alles ging ordentlich bis jetzt / Sie saß eines Nachts bei des Lampenlichtes Traulichkeit / Brief an dich, du schöne Frau / Wahrscheinlich war sie nie viel wert / Der dumme Teufel, der er einmal war / Noch immer schreib ich augenscheinlich / Es zeichnet sich der Winter dadurch aus / Sie blieb gesund und frisch / Sie war Abenteurerin / Die Zeit marschiert / Nicht daß ich's im polit'schen Sinne meine / Ermüdet war die Gattin sehr / Als der Flegel, der er war / Mit seinem wunderbaren Wesen / Sie haßte ihn, weswegen tat sie das? / Längelich und elegant / Ich fühle mich zu sagen gezwungen / Auf dem Lande hat man mir

    Dramatische Szenen

    Nonne, Casanova / Der Fürst, Die Fürstin / Marta / Der Wilddieb / Sechzehn Herren, Die Dame, Der Soldat

    Fragmente

    Ich scheine mich bei Gelegenheit dieses Bankettes / In einem Stübchen wuchs er auf / Was ich hier niederschreibe, wird als Studie aufgefaßt werden können / Man nannte ihn Haldimann / Wenn ich richtig über ihre Umstände unterrichtet bin / Ein Ausübender, der in einem Buch existierte / Nun ist es still / Welch einem netten Schriftsteller bin ich neulich begegnet / Ist es vielleicht meine Unreife / Viele Jahre hindurch

    Beispiele zu Entwürfen zu veröffentlichten Texten

    Elmenreich / Ein Unsterblicher / Das stolze Schweigen / Ein Bild von Fragonard / Der Ernst des Lebens / Auflauf / Stück ohne Titel (I) / Eine Gottfried Keller-Gestalt

    Anhang

    Nachwort / Anmerkungen / Editorischer Bericht / Editorische Eingriffe und gestrichene Stellen / Übersichtstabelle zu den in Band 5 und 6 edierten Blättern / Gesamtregister der Bände 1-6 / Danksagung / Inhalt