Produktbild: Ende einer Dienstfahrt

Ende einer Dienstfahrt Erzählung. Mit e. Essay d. Autors 'Einführung in 'Dienstfahrt''

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13,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1966

Abbildungen

5 SW-Abb.

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/2,2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Avocado / Moosgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03185-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Wie Böll die Gerichtsverhandlung einerseits zu einer Art von turbulentem rheinischen Familientreffen ausbaut, [...] andererseits aber jenen Beisatz von Unheimlichkeit erhält [...] ist erzählerische Regie großen Formats.«

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1966

Abbildungen

5 SW-Abb.

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,5/12,1/2,2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Avocado / Moosgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03185-0

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    03.09.2008

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In freier Fahrt

    Was die Literatur der Bundesrepublik ausmachte, was Autoren wie Andresch, Lenz, Kaschnitz, Grass, Walser oder Born auszeichnete, war vor allem das Einmischen. Geschichten wurden zum Spiegelbild einer leeren Gesellschaft, die wirtschaftlich glaubte, auf gesunden Füßen zu stehen, aber ihren Menschen kein Zuhause bot. Um den Begriff Heimat nicht zu verwenden, der geschichtlich vorbelastet ist. Vater und Sohn Gruhl setzten in Bölls Roman ein Fanal und zünden einen Jeep an, was sogleich beurteilt und abgeurteilt wird. Böll zeigt zwei Menschen, die aus der Bahn geworfen werden, Anweisungen zu folgen haben, die keinen Sinn ergeben, und gleichzeitig von einer Obrigkeit - sei es bei den Steuerschulden, sei es bei der Wartung eines Jeeps - überwacht werden. Das familiäre Aufbegehren der Familie Gruhl wird als Happening bagatellisiert. Wo kein Widerstand sein darf, wächst auch keiner. Böll besaß für derlei Verwerfungen ein feines Gesprür. Obwohl seine Geschichten längst in die Moderne Klassik abgewandert sind, bleibt er doch eines: Chronist der inneren Revolte und der politischen Komik.

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