Bahnwärter Thiel

Bahnwärter Thiel

Novellistische Studie

Schulbuch (Geheftet)

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Beschreibung

Der Bahnwärter Thiel lebt glücklich mit seiner Frau und seinem Sohn Tobias zusammen und führt seinen Dienst stets pflichtbewusst und zuverlässig aus. Als seine Frau stirbt, heiratet er die dominante und herrische Magd Lene, mit der er ein Kind bekommt. Lene misshandelt Tobias, und Thiel sieht in einer Wahnvorstellung bereits seine erste Frau mit einem blutigen Bündel über die Gleise fliehen. Einige Zeit später stirbt Tobias durch Lenes Schuld auf den Gleisen. Nachts erschlägt der Bahnwärter Thiel schliesslich Lene und sein Kind aus zweiter Ehe und wird in ein Irrenhaus gebracht.
Mit Bahnwärter Thiel schrieb Hauptmann eine psychologische Studie, in der er realistisch den Verfall eines Menschen vom pflichtbewussten Kirchgänger zum Mörder schildert. Tiefe verleihen der „novellistischen Studie“, wie der Untertitel des Werks heisst, auch die zahlreichen Symbole und Vorausdeutungen. Als Hauptmann die Erzählung 1887 schrieb, war er knapp 25 Jahre alt. Inzwischen ist „Bahnwärter Thiel“ der bekannteste Prosatext des Nobelpreisträgers.

Details

ISBN

978-3-87291-178-0

Verkaufsrang

984

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Einband

Geheftet

Verlag

Hamburger Lesehefte

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-87291-178-0

Verkaufsrang

984

Erscheinungsdatum

01.01.2022

Einband

Geheftet

Verlag

Hamburger Lesehefte

Seitenzahl

37

Maße (L/B/H)

18,8/12,9/0,7 cm

Gewicht

40 g

Sprache

Deutsch

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Armer Bahnwärter!

Zitronenblau am 01.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Geheftet)

Hauptmann, der diese novellistische Studie bereits mit 25 Jahren geschrieben hat, versucht eine psychische Dekadenz des Bahnwärters zu entwickeln. Dadurch entsteht ein vom Positiven zum Negativen gewandeltes Handlungsgefälle (Kirche > Anstalt). Vordergründig scheint mir hier der Versuch einer psychologischen Untersuchung gemäß der Frage, wie deutet sich eine psychische Störung an, wie wird sie ausgelöst und wohin führt sie? Im vorliegenden Fall ist es die verlorene Idylle, der Tod des Sohnen und der Mord an Frau und Kind. Hinzu kommen Hauptmanns naturalistische Anschauungsversuche (z.B. der vorbeifahrende Zug), wobei ich der Ästhetisierung des Banalen skeptisch gegenüberstehe. In dieser Geschichte aber scheint mir das beinah lyrisch-dichterische Beschreiben von der Natur Ausdruck seiner mentalen Retardierung. Alles in allem lesbar, aber auch nicht das Nonplusultra.

Armer Bahnwärter!

Zitronenblau am 01.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Geheftet)

Hauptmann, der diese novellistische Studie bereits mit 25 Jahren geschrieben hat, versucht eine psychische Dekadenz des Bahnwärters zu entwickeln. Dadurch entsteht ein vom Positiven zum Negativen gewandeltes Handlungsgefälle (Kirche > Anstalt). Vordergründig scheint mir hier der Versuch einer psychologischen Untersuchung gemäß der Frage, wie deutet sich eine psychische Störung an, wie wird sie ausgelöst und wohin führt sie? Im vorliegenden Fall ist es die verlorene Idylle, der Tod des Sohnen und der Mord an Frau und Kind. Hinzu kommen Hauptmanns naturalistische Anschauungsversuche (z.B. der vorbeifahrende Zug), wobei ich der Ästhetisierung des Banalen skeptisch gegenüberstehe. In dieser Geschichte aber scheint mir das beinah lyrisch-dichterische Beschreiben von der Natur Ausdruck seiner mentalen Retardierung. Alles in allem lesbar, aber auch nicht das Nonplusultra.

bin überrascht

Bucky <3 aus Hamburg am 20.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

wir mussten das buch für eine prüfung lesen und hab mich auf das langweiligste buch vorbereitet aber wow das war echt unglaublig ich bin überrachst wie gut das geschrieben wurde, das ende war zwar aus irgendeinen grund vorhersehbar aber es war echt eine tolle geschichte dafür dass das so kurz ist. Ich hab das buch echt gemocht.

bin überrascht

Bucky <3 aus Hamburg am 20.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

wir mussten das buch für eine prüfung lesen und hab mich auf das langweiligste buch vorbereitet aber wow das war echt unglaublig ich bin überrachst wie gut das geschrieben wurde, das ende war zwar aus irgendeinen grund vorhersehbar aber es war echt eine tolle geschichte dafür dass das so kurz ist. Ich hab das buch echt gemocht.

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Nicht umsonst Weltliteratur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses kleine Büchlein gehört zu den wenigen Werken, die mich als Pflichtlektüre in der Schule, ein zweites Mal im Studium und nun auch beim dritten privaten Lesen berührt und begeistert haben. Gerhart Hauptmann beschreibt in realistischem, schnörkellosem Duktus den psychischen Konflikt sowie die Ohnmacht eines Bahnwärters, welcher einer Frau hörig ist, die er nicht lieben kann und der er im Verlauf einer tragischen Geschichte alles von sich opfern muss – sogar seinen Sohn. Wer nach einer bewegenden, schnell zu lesenden Geschichte sucht, der wird sie in dieser vierzigseitenkurzen, aber äußerst vielschichtigen und intensiven Novelle finden.
5/5

Nicht umsonst Weltliteratur

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses kleine Büchlein gehört zu den wenigen Werken, die mich als Pflichtlektüre in der Schule, ein zweites Mal im Studium und nun auch beim dritten privaten Lesen berührt und begeistert haben. Gerhart Hauptmann beschreibt in realistischem, schnörkellosem Duktus den psychischen Konflikt sowie die Ohnmacht eines Bahnwärters, welcher einer Frau hörig ist, die er nicht lieben kann und der er im Verlauf einer tragischen Geschichte alles von sich opfern muss – sogar seinen Sohn. Wer nach einer bewegenden, schnell zu lesenden Geschichte sucht, der wird sie in dieser vierzigseitenkurzen, aber äußerst vielschichtigen und intensiven Novelle finden.

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