Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Außerdem enthalten: Spiel des Schicksals. Eine großmütige Handlung

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Beschreibung

Anfangs begeht der Gastwirtssohn Christian Wolf nur kleine Gesetzeswidrigkeiten, wie beispielsweise Wildern, aber eines Tages erschießt er nach seiner Bestrafung einen Jäger und wird zum Mörder. Er kann flüchten und schließt sich Räubern an. Als er sich schließlich von den Räubern abwendet und entschließt, als Soldat dem preußischen Heer beizutreten, wird er zufällig an der Grenze aufgegriffen und nach einem Geständnis zum Tode verurteilt.
An der 1786 anonym unter dem Titel „Verbrecher aus Infamia“ erschienenen Erzählung zeigt sich wie auch in „Die Räuber“ Schillers Faszination für Verbrechen und die Ergründung ihrer Ursachen und psychologischen Hintergründe. Beispielhaft am Schicksal Christian Wolfs schildert er, wie soziale Kontrolle, Ausgrenzung und Justiz dazu beitragen, dass ein kleiner Verbrecher zu einem Mörder wird und er trotz seines Wunsches nach einem geregelten Leben scheitert. Diese Motive wurden später auch teilweise in Heinrich Bölls Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ aufgegriffen.

Neben „Verbrecher aus verlorener Ehre“ enthält die Ausgabe auch die Erzählung „Spiel des Schicksals“ von 1788 und die 1782 erschienene Geschichte „Eine großmütige Handlung“.

Details

  • ISBN

    978-3-87291-159-9

  • Verkaufsrang

    5224

  • Einband

    Geheftet

  • Erscheinungsdatum

    01.01.2019

  • Verlag Hamburger Lesehefte

Beschreibung

Details

  • ISBN

    978-3-87291-159-9

  • Verkaufsrang

    5224

  • Einband

    Geheftet

  • Erscheinungsdatum

    01.01.2019

  • Verlag Hamburger Lesehefte
  • Seitenzahl

    40

  • Maße (L/B/H)

    20/12,9/0,5 cm

  • Gewicht

    39 g

  • Sprache

    Deutsch

Das meinen unsere Kund*innen

4.5/5.0

2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Genial

Eine Kundin/ein Kunde aus Arbing am 16.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, Namen und dergleichen. Die Taten des Verbrechers kann man nachvollziehen, wenn auch nicht verstehen. Er hadert mit seinem Schicksal, das er doch schon besieglet glaubt, versucht das Beste daraus zu machen, tut aber das Falsche ehe er sich zu etwas anderem entscheidet, das ihn zwar nicht retten, aber auf gewisse weise erlösen kann. 33 Seiten lang, werden die Gefühle eines Menschen erklärt, sein Seelenleben erörtert, wobei alles in eine Geschicht eingebttet ist. Nach dieser hat man das Gefühl den Mensch ein bisschen besser zu verstehne. Schiller erklärt das was wir schon wussten, aber nicht in Worte fassen konnten

5/5

Genial

Eine Kundin/ein Kunde aus Arbing am 16.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist erstaunlich wie sich Friedrich Schiller darauf verstand die Abgründe des menschlichen Seins zu erläutern,in einer Zeit in der es die Psychologie noch nicht in dem heutigen Sinn gab. Die Geschichter der Verbrecher aus verloren Ehre beruht auf einer wahren Begebenheit, wenn Schiller auch so manches geändert haben dürfte, Namen und dergleichen. Die Taten des Verbrechers kann man nachvollziehen, wenn auch nicht verstehen. Er hadert mit seinem Schicksal, das er doch schon besieglet glaubt, versucht das Beste daraus zu machen, tut aber das Falsche ehe er sich zu etwas anderem entscheidet, das ihn zwar nicht retten, aber auf gewisse weise erlösen kann. 33 Seiten lang, werden die Gefühle eines Menschen erklärt, sein Seelenleben erörtert, wobei alles in eine Geschicht eingebttet ist. Nach dieser hat man das Gefühl den Mensch ein bisschen besser zu verstehne. Schiller erklärt das was wir schon wussten, aber nicht in Worte fassen konnten

4/5

für eine Schullektüre ganz gut

Twins am 16.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein kleiner Tipp für andere Schüler; man darf sich nicht von der langen, etwas langweiligen Einleitung, einschüchtern lassen. Als Schullektüre kann ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" nur weiterempfehlen. Privat würde ich es nicht freiwillig lesen. ;-)

4/5

für eine Schullektüre ganz gut

Twins am 16.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Grundkurs der 12ten Klasse eines Gymnasiums musste ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" lesen. Obwohl ich normalerweise überhaupt nicht gerne solche klassischen Erzählungen lese, war ich diesmal sehr positiv überrascht. Der Text war sehr gut verständlich und man konnte sich super schnell in das Buch hineinlesen. Ein kleiner Tipp für andere Schüler; man darf sich nicht von der langen, etwas langweiligen Einleitung, einschüchtern lassen. Als Schullektüre kann ich "Der Verbrecher aus verlorener Ehre" nur weiterempfehlen. Privat würde ich es nicht freiwillig lesen. ;-)

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Der Verbrecher aus verlorener Ehre und andere Erzählungen

von Friedrich Schiller

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