Die Verwandlung

Erzählung

Franz Kafka

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Beschreibung

Kafka beendete die Niederschrift dieser "kleinen Geschichte", die er auch selbst einmal als "ausnehmend ekelhafte Geschichte" bezeichnete, in der Nacht vom 6. Dezember zum 7. Dezember 1912. Er beschreibt hier minutiös die Folgen der Verwandlung des Handelsreisenden Gregor Samsa in eine Tiergestalt und somit die unterschiedlichsten Elemente der Gegenwelt des Menschlichen. Im Jahr 1914 von der "Neuen Rundschau" abgelehnt, erschien diese "Wanzengeschichte" - so vom Verleger Kurt Wolff genannt - erstmals 1915 in der Oktoberausgabe der "Weissen Blätter" und im selben Jahr als Einzeldruck für den "Jüngsten Tag". Heute ist sie als Schullektüre aus dem Deutschunterricht nicht mehr fortzudenken. Im Nachwort dieses Heftes befinden sich Hinweise zu Leben und Werk Kafkas sowie sprachliche Erläuterungen.

Produktdetails

ISBN 978-3-87291-186-5
Verkaufsrang 76
Einband Geheftet
Erscheinungsdatum 01.01.2020
Verlag Hamburger Lesehefte
Seitenzahl 53
Maße 11,9/19,3/0,4 cm
Gewicht 50 g
Sprache Deutsch

Buchhändler-Empfehlungen

A. Ferreira dS, Thalia-Buchhandlung Essen

Ist es so, "dass es viel vernünftiger wäre, ihn jetzt in Ruhe zu lassen, statt ihn mit Weinen und Zureden zu stören". Die Interpretationsebenen sind endlos. Die Beziehungen widerlich realistisch und niederschmetternd. Die Sprache poetisch und schwerfällig. Der Klassiker.

Kundenbewertungen

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Tragisch und interessant
von David am 04.07.2021

Ein sehr schönes Buch, jedoch wünschte ich mir, dass es ein wenig länger wäre, denn es wurde so gut geschrieben. Einfach nur ein Meisterwerk der Literatur!

Die Verwandlung von Franz Kafka
von Katrin am 20.05.2020

Ich fand die Erzählung erst befremdlich. Als der Vater "schsch" machte, musste ich schmunzeln. Zum Schluss ist die Geschichte traurig. Für mich hat sie aber auch einen ernsthaften Hintergrund.

Nachdenklich stimmender Albtraum
von M. Hilgers am 06.07.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dieser Erzählung beschreibt Kafka, wie ein junger Mann namens Gregor eines morgens als riesiger Käfer erwacht und bis zu seinem Tod (wenige Monate später) von Eltern und Schwester in seinem Zimmer der gemeinsamen Wohnung verschanzt wird. Die Lektüre des Buches ist durchaus fessend, weil Kafka dem Leser die Gefühle der Haup... In dieser Erzählung beschreibt Kafka, wie ein junger Mann namens Gregor eines morgens als riesiger Käfer erwacht und bis zu seinem Tod (wenige Monate später) von Eltern und Schwester in seinem Zimmer der gemeinsamen Wohnung verschanzt wird. Die Lektüre des Buches ist durchaus fessend, weil Kafka dem Leser die Gefühle der Hauptperson "übermitteln" und eine einnehmende, albtraumhafte Atmosphäre erzeugen kann, die zum Nachdenken anregt und (gleich einem Albtraum) "nachwirkt". Trotzdem stört ein wenig, dass der "vordergründige" Konflikt der Erzählung - das Dasein/ die "Haltung" Gregors als Tier - streckenweise "auf der Stelle tritt", sich nicht steigert. Die Bedeutung "hinter" der Handlung ist ganz und gar nicht eindeutig erkennbar, sodass das Buch quasi unendlich viele Interpretationsansätze möglich macht.


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