Psychologie im Klassenzimmer

Inhaltsverzeichnis




Einführung

I. Die Voraussetzungen

1. Kapitel: Die Rolle des Lehrers

Der Kampf mit den Kindern

Der Konflikt mit den Eltern

Die Beziehung des Lehrers zum Schulleiter

Der Lehrer und die Gemeinde

Der Kampf des Lehrers mit sich selbst

2. Kapitel: Verständnis für das Kind

Vererbung, Umwelt und schöpferische Kraft

Die Bildung des Lebensstils

Die treibenden Kräfte des Minderwertigkeitsgefühls

Die Familienatmosphäre

Die Familienkonstellation

Die Erziehungsmethoden

Die vier Ziele des störenden Betragens

Die drei Kindheitsphasen

3. Kapitel: Spezifische Verbesserungsmethoden

Beobachten des Kindes

Psychologische Untersuchung

Erkennen der Ziele des Kindes

Die Ziele des Kindes ändern

Die psychologische Enthüllung

4. Kapitel: Unspezifische Verbesserungsmethoden

Das Vertrauen des Kindes gewinnen

Ermutigung

Berücksichtigung der Gruppe

Der Lehrer als Gruppenführer

Die Atmosphäre im Klassenzimmer

Autokratische oder demokratische Führung?

Die Einheit der Klasse

Konkurrenz kontra Mitarbeit

Klassengespräche

Demokratische Klassenzimmer-Organisation

II. Praktische Beispiele

5. Kapitel: Ermutigung (1.-15. Beispiel)

6. Kapitel: Natürliche und logische Folgen (16.-27. Beispiel)

7. Kapitel: Den kindlichen Lebensstil verstehen (28.-33. Beispiel)

8. Kapitel: Die Ziele des Kindes ändern (34. Beispiel)

1. Aufmerksamkeit erregen (35.-38. Beispiel)

2. Der Kampf um Überlegenheit (39.-42. Beispiel)

3. Rache (43.-45. Beispiel)

4. Sein Unvermögen zeigen (46.-48. Beispiel)

9. Kapitel: Das Klassengespräch (49.-54. Beispiel)

10. Kapitel: Gruppen-Situationen (55.-61. Beispiel)

11. Kapitel: Wirksames Vorgehen (62.-64. Beispiel)

Nachbemerkung

Nachwort des Autors zur deutschen Ausgabe

Psychologie im Klassenzimmer

Buch (Taschenbuch)

25,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Viele halten diesen Klassiker für schulische Erziehungsfragen nach wie vor für Dreikurs' bestes Buch überhaupt, für das es keine ernsthafte Konkurrenz gibt. Dreikurs bietet praktikable Modelle für den erzieherischen Umgang mit Kindern, vor allem mit solchen, die Lehrern und Erziehern tagtäglich begegnen: demotivierte, vernachlässigte, aber auch durch Verwöhnung überforderte Kinder. Anhand zahlreicher Beispiele aus seiner langjährigen Praxis zeigt Dreikurs überzeugend, wie Lehrer mit erzieherischen Maßnahmen erfolgreich sein können: an die Stelle von Druck oder Belohnung treten besser die natürlich wirkenden, arrangierten logischen Folgen, die jedes Kind akzeptieren kann. »Aus den Konsequenzen lernen«, lautet das Credo. Engagiert als Freund der Klasse, doch distanziert als Privatperson vermag der Lehrer durch gezielte Anwendung psychologischer und gruppendynamischer Methoden sogar die schlimmsten Störenfriede in die Klassenordnung einzugliedern. 

Prof. Dr. Rudolf Dreikurs wurde 1897 in Wien geboren und starb 1972 in Chicago, wo er bis zu seinem Tod praktizierte. Er begann seine Laufbahn in Wien als Psychiater und steht in der Tradition der von Alfred Adler begründeten Individualpsychologie, die heute einen wichtigen Teil der psychoanalytischen Theorie, der Psychotherapie sowie der Theorie und Praxis von Ehe- und Paarberatungen und besonders der Erziehungsberatung bildet.Seine Werke gehören zu den Klassikern unter den Erziehungsratgebern. Sein erfolgreichstes Buch - »Kinder fordern uns heraus« - wurde 700.000 Mal verkauft..
Erik Blumenthal war Psychotherapeut und Lehranalytiker. Er betrieb eine Praxis in Immenstaad am Bodensee, war Präsident der Schweizerischen und Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2003

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/2,7 cm

Gewicht

389 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2003

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/2,7 cm

Gewicht

389 g

Auflage

4. Druckaufl. 2018

Originaltitel

Psychology in the Classroom

Übersetzer

Erik A. Blumenthal

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94071-8

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Vorwort

Rudolf Dreikurs verhalf Alfred Adlers Pädagogik zu weltweiter Popularität, indem er sie jedermann verständlich machte und weiterentwickelte. Als pragmatischem Denker ging es ihm vor allem um die Umsetzung hoher erzieherischer Ideale in die Praxis; er war daher in ständigem Dialog mit Pädagoginnen und Pädagogen aller Stufen, stets bereit, ihr Supervisor zu sein und gleichzeitig von ihnen zu lernen. Dreikurs hatte eine äußerst ermutigende Art, die vorgebrachten Fälle zu würdigen und junge Lehrerinnen und Lehrer zu bestärken, ihren eigenen Weg weiterzugehen. Durch dieses Teamwork ist es ihm gelungen, die Atmosphäre in unzähligen Klassengemeinschaften zu verbessern. Das vorliegende Buch ist so gut fundiert, daß es selbst für unsere modernen Probleme eine große Hilfe sein kann.

Dreikurs nahm frühzeitig die großen Wandlungen in der Gesellschaft wahr und sah ihre Auswirkungen auf die Schule voraus. Er erkannte, daß die Ära des autokratischen Führungsstils zu Ende ging. In einer Zeit, wo man Schulproblemen allgemein noch mit Strenge und Härte zu begegnen suchte, wußte er, daß Autokraten bald nichts mehr erreichen würden, wenn sie ihren Erziehungsstil und ihre Einstellung zum Kind nicht grundlegend änderten.

Bereits die erste deutschsprachige Ausgabe dieses Buches war ein großer Erfolg, weil damit Lehrerinnen und Lehrern etwas völlig Neues in die Hände gegeben wurde: Dreikurs hatte erfaßt, daß sie ihre tägliche Bewährungsprobe nicht nur vor der Schulklasse zu bestehen haben, sondern auch vor den Eltern, vor der Schulleitung, vor den Behörden - und nicht zuletzt auch vor den eigenen pädagogischen Idealen.

Heute stellen die zunehmende Mobilität und die soziale Umschichtung weiter Bevölkerungskreise, die Lockerung der Familienstabilität, sowie die multikulturelle Zusammensetzung vieler Klassengemeinschaften für die Lehrerschaft eine große Herausforderung dar. Auch die Bedürfnisse und Ansprüche der Kinder sind größer geworden. Überbetreut, Konsum gewohnt und auf Unterhaltung eingestellt erwarten sie während des Unterrichts stets mehr Verwöhnung. Gleichzeitig sind sie durch das übermächtige Wettbewerbsdenken in allen Lebensbereichen einem erhöhten Konkurrenzdruck ausgesetzt. Mehr denn je sind Lehrerinnen und Lehrer auf praktische Hilfe angewiesen. Laufend sind die Erwartungen an ihren Berufsstand gewachsen. Die Absolventen der pädagogischen Hochschulen sind zwar für die Stoffvermittlung besser vorbereitet als je zuvor. Es sind aber Schwierigkeiten ganz anderer Art, welche auf die jungen Lehrkräfte zukommen und ihnen ihre ausgefeilten methodischen Konzepte über den Haufen werfen können. Viele hochfliegende pädagogische Pläne scheitern am Problem, daß nicht jeder Schüler mitmachen will - und auch nicht jeder Schüler mitmachen kann.

Mit dem vorliegenden Buch lehrt Dreikurs die Grundsätze zum Verständnis der Motivation von Kindern, welche in der Klasse Schwierigkeiten machen. Er ermutigt Lehrkräfte, ihre eigene Phantasie einzusetzen, um geeignete Lösungen zu finden, und macht ihnen klar, daß es nicht genügt, grobe Erziehungsfehler wie Drohungen und Strafen zu vermeiden, sondern daß neue Einstellungen, eine neue Haltung und neue Konzepte notwendig sind, um die Klasse "demokratisch" zu führen. Die Kernbegriffe hierfür lauten: Ermutigung, gegenseitiger Respekt und geteilte Verantwortung.

Dreikurs war einer der großen Pioniere der Pädagogik. Daher sind seine revolutionären Ideen immer noch hoch aktuell und werden der Situation, in welcher sich die Schule heute befindet, in allen Belangen gerecht.

Barbara Custer und Yvonne Schürer, im April 2003

... Zwischen der Opposition der Kinder, dem Zwang durch Schulbehörden, und den Forderungen der Eltern einerseits und dem prüfenden Blick der nicht immer wohlwollenden Öffentlichkeit: der Lehrer befindet sich in einer prekären Lage. An dieser Situation hat sich trotz des Wandels wenig geändert. Im Gegenteil - eine Lehrkraft ist der Kritik von Eltern stärker ausgesetzt als früher. Daß Lehrkräfte sich vor Gericht verteidigen müssen, ist keine Seltenheit mehr. Es sollte jede Anstrengung gemacht werden, um diesem Zustand abzuhelfen.

Dieses Buch stellt eine solche Bemühung dar, indem es den Lehrern die Kenntnisse an die Hand gibt, die sie benützen können, ihren pädagogischen Erfolg wirksam zu steigern und ihre Last zu erleichtern: es vermittelt psychologische Beobachtungen sowie praktische Erfahrungen bei der Behandlung von Problemkindern, die Hilfe brauchen. Ein besseres Verständnis des verborgenen Kräftespiels und bereits als wirksam erprobte Methoden können Hilfe bedeuten für einen Beruf, der die Last einer ganzen Generation trägt und der den Weg für die Zukunft der Menschheit vorbereitet. ..
  • Psychologie im Klassenzimmer



  • Einführung

    I. Die Voraussetzungen

    1. Kapitel: Die Rolle des Lehrers

    Der Kampf mit den Kindern

    Der Konflikt mit den Eltern

    Die Beziehung des Lehrers zum Schulleiter

    Der Lehrer und die Gemeinde

    Der Kampf des Lehrers mit sich selbst

    2. Kapitel: Verständnis für das Kind

    Vererbung, Umwelt und schöpferische Kraft

    Die Bildung des Lebensstils

    Die treibenden Kräfte des Minderwertigkeitsgefühls

    Die Familienatmosphäre

    Die Familienkonstellation

    Die Erziehungsmethoden

    Die vier Ziele des störenden Betragens

    Die drei Kindheitsphasen

    3. Kapitel: Spezifische Verbesserungsmethoden

    Beobachten des Kindes

    Psychologische Untersuchung

    Erkennen der Ziele des Kindes

    Die Ziele des Kindes ändern

    Die psychologische Enthüllung

    4. Kapitel: Unspezifische Verbesserungsmethoden

    Das Vertrauen des Kindes gewinnen

    Ermutigung

    Berücksichtigung der Gruppe

    Der Lehrer als Gruppenführer

    Die Atmosphäre im Klassenzimmer

    Autokratische oder demokratische Führung?

    Die Einheit der Klasse

    Konkurrenz kontra Mitarbeit

    Klassengespräche

    Demokratische Klassenzimmer-Organisation

    II. Praktische Beispiele

    5. Kapitel: Ermutigung (1.-15. Beispiel)

    6. Kapitel: Natürliche und logische Folgen (16.-27. Beispiel)

    7. Kapitel: Den kindlichen Lebensstil verstehen (28.-33. Beispiel)

    8. Kapitel: Die Ziele des Kindes ändern (34. Beispiel)

    1. Aufmerksamkeit erregen (35.-38. Beispiel)

    2. Der Kampf um Überlegenheit (39.-42. Beispiel)

    3. Rache (43.-45. Beispiel)

    4. Sein Unvermögen zeigen (46.-48. Beispiel)

    9. Kapitel: Das Klassengespräch (49.-54. Beispiel)

    10. Kapitel: Gruppen-Situationen (55.-61. Beispiel)

    11. Kapitel: Wirksames Vorgehen (62.-64. Beispiel)

    Nachbemerkung

    Nachwort des Autors zur deutschen Ausgabe