Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.08.2005
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
167
Maße (L/B/H)
20,3/12,1/1,5 cm
Gewicht
210 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-53553-6
SAID, der diese Religion nie ausgeübt hat, ist in einem islamischen Land aufgewachsen, dem Iran, in einer liberalen Familie, die ihm keine Religion aufgezwungen hat. Aber die Eindrücke des Kindes von religiösen Ritualen, der Ruf des Muezzins, der Geruch der Moscheen sind prägend. Es hätten versöhnliche Eindrücke sein können. Aber die islamistische Diktatur Chomeinis, die SAID nach dem Schah ein zweites Mal aus dem Iran vertrieben hatte, zerstörte nicht nur die Hoffnungen auf eine Demokratisierung des Iran. Sondern sie läutete einen Prozeß ein, in dem aus einer möglicherweise weltoffenen toleranten Religion eine aggressive, selbsternannte Befreiungsbewegung wurde, die die „Mysterien der menschlichen Seele“ ignoriert und stattdessen den Terror befördert.
In seinem Essay „Warum ich kein Muslim bin“ erörtert SAID den Widerspruch zwischen dem Wunsch nach einer das Individuum schützenden und befreienden Spiritualität und dem Verhängnis des islamistischen Staatsterrors. Ein beeindruckendes Gespräch mit dem überzeugten Katholiken Hans Maier kreist ebenfalls um geschichtliche und politische Aspekte des Konfliktes zwischen der Religion als Institution und der Suche des einzelnen nach Gott.
Aufzeichnungen im Anschluß an „Der lange Arm der Mullahs“, die Erzählung „Mina“, Impressionen aus Kairo und ein Brief an den Dichter Adonis runden dieses wichtige Buch ab. Es spricht jeden an, der sich für die selbst-verursachte Problematik des heutigen Islam interessiert, für das Leben derer, die in ihrem Alltag damit zurechtkommen müssen und für eine Religiosität ohne Gewalt und Zwang.
Und es zeigt den Dichter und Schriftsteller SAID als einen klugen, poetischen und wachen Beobachter in und zwischen den Kulturen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice