Das dreißigste Jahr

Erzählungen

Ingeborg Bachmann

(3)
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Beschreibung


Mit ihren berühmten Erzählungen bewies Ingeborg Bachmann, dass ihre Prosa die gleiche einmalige Kraft hat wie ihre Lyrik. In ihnen vermag sie mithilfe der Sprache der Bilder und Mythen alles über Liebe, Menschen und Verzweiflung zu sagen. Ihren Gestalten ist eines gemeinsam: das Leiden an der ungeheuerlichen Kränkung, die das Leben ist. »Wenn einer in sein dreißigstes Jahr geht, wird man nicht aufhören, ihn jung zu nennen. Er selber aber, obgleich er keine Veränderungen an sich entdecken kann, wird unsicher; ihm ist, als stünde es ihm nicht mehr zu, sich für jung auszugeben.«

Produktdetails

Verkaufsrang 4638
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2005
Verlag Piper
Seitenzahl 192
Maße (L/B/H) 19/12/2 cm
Gewicht 182 g
Auflage 12. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24550-0

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ohne diesem Sprecher wäre ich nicht weit gekommen
von Nicole aus Nürnberg am 19.04.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Meine Meinung zur Lesung: Das dreißigste Jahr Inhalt in meinen Worten: Mal ehrlich, kannst du dich daran erinnern, welche Gedanken und Gefühle du hattest, als du dreißig Jahre alt wurdest? Denkst du darüber nach, was kommen wird, was das Leben dir noch zeigen wird? Nun das ist auch in diesem Hörbuch so mancher Gedanke w... Meine Meinung zur Lesung: Das dreißigste Jahr Inhalt in meinen Worten: Mal ehrlich, kannst du dich daran erinnern, welche Gedanken und Gefühle du hattest, als du dreißig Jahre alt wurdest? Denkst du darüber nach, was kommen wird, was das Leben dir noch zeigen wird? Nun das ist auch in diesem Hörbuch so mancher Gedanke wert. Denn mal ehrlich, alle sagen du bist doch noch jung mit xy Jahren, und doch fühlst du dich zum Teil schon alt, und zum anderen Teil noch so jung. Du denkst über Themen ganz anders nach als es noch vor ein paar Jahren der Fall war, doch was hat sich geändert und was kam neues dazu? Nun das muss der werte Leser wohl selbst für sich entdecken. Wie ich das Gehörte empfand: Also an einem Stück konnte ich dieses Hörbuch nicht hören, weil ich allein schon an dem ein oder anderen Satz ewig hing und deswegen auch nicht wirklich weiter kam im Hörbuch. Denn es lädt ein, nicht nur zuzuhören, sondern tatsächlich nachzudenken über das, was in der Vergangenheit der Sinn war. Und was ist heute Sinn der Gedanken und der Handlungen, die ich tue? Nun diese Frage und viele andere Fragen werden hier zur Sprache kommen. Der Sprecher: Wow kein besserer Sprecher hätte hier besser gepasst als es dieser Sprecher ist. Denn ihm hörte ich dank der Klangfarbe und Wärme der Stimme gerne zu. Es war, als würde er mir mehrere Briefe zum Thema 30 Jahre alt sein, vor lesen. Dreißig: Was verbindet man mit dieser Zahl? Eine Menge, aber ich glaube jeder Mensch denkt anders über diese Zahl nach. Hier geht es vor allem um einen Menschen, der noch 29 Jahre alt ist und ganz kurz vor dem Zahlenwechsel steht. Was macht das mit einem Menschen und wie kann er damit umgehen, das ist eine Frage unter den Fragen. Für mich war es aber teilweise auch ziemlich hoch über diese Zahl und über das was dahinter stehen könnten nach zu denken und ich hab mitbekommen, das diese Geschichte gerne als Schullektüre dran genommen wird, und ich bin doch ein bisschen froh, das meine Lehrer mich mit diesem Klassiker nicht quälten, denn ob ich das geschafft hätte als Jugendliche, bezweifel ich ein klein wenig. Dennoch schadet es nicht, über das Leben und über die Fragen die sich so im Laufe des Lebens ansammeln nachzudenken und das gelingt in dieser CD. Spannung: Es ist spannend gewesen, welche Themen im Hörbuch zur Sprache kamen, denn mit einigen hätte ich so niemals gerechnet und jeder kann für sich in diesem Hörbuch etwas entdecken. Dennoch war es ein bisschen sehr abgehoben und auch bisschen skurril. Empfehlung: Als Geburtstagsgeschenk für Hörbuchfans sicherlich eine tolle Sache, für eine Klassenlektüre zu abgehoben und für eine reine Zeitfüllung zu stark und zu viel. Ich muss mir Zeit nehmen für dieses Hörbuch, mich bewusst hineinfinden und hineindenken und vor allem eines, nicht alles ablehnen was kommt sondern mich öffnen für manch andere Ansicht, als ich sie hätte. Der Sprecher ist hier genial und auch eine echte Hilfe. Denn dank ihm wird das Gehörte ein bisschen lebendiger. Denn ansonsten ist es wie ein Brief von einem Anwalt und da darf man auch nicht einfach alles runterrattern sondern man muss bewusst lesen. Bewertung: Ich gebe dem Hörbuch vier Sterne. Vier Sterne einerseits weil der Sprecher wirklich das Gehörte genial unterstreicht und ich dadurch wirklich mehr mitnehmen kann, als es bei einem anderen Sprecher der Fall war, die Geschichte selbst war mir aber zu hoch und hin und wieder zu skurril, deswegen gibt es da nur drei Sterne. Was ja 3,5 Sterne ergeben würde, was aber auf meinem Blog nicht der Fall ist, deswegen gibt es vier Sterne.

Prosa von Ingeborg Bachmann
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 23.07.2011

Ein Mann steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Er nimmt dies zum Anlass über sein bisheriges Leben nachzudenken. Nun wird ihm klar dass er sich von der Vorstellung dass ihm "noch alles offen steht im Leben" verabschieden muss. Sein Leben kommt ihm plötzlich wie ein Gefängnis vor... Das dreißigste Jahr und andere lyrisch... Ein Mann steht kurz vor seinem dreißigsten Geburtstag. Er nimmt dies zum Anlass über sein bisheriges Leben nachzudenken. Nun wird ihm klar dass er sich von der Vorstellung dass ihm "noch alles offen steht im Leben" verabschieden muss. Sein Leben kommt ihm plötzlich wie ein Gefängnis vor... Das dreißigste Jahr und andere lyrische Erzählungen von Ingeborg Bachmann!

Nie mehr losgelassen
von Robert Oberlerchner aus Döbriach am 19.11.2007

Wenn man in Kärnten geboren und aufgewachsen ist, kommt man zwangsläufig in Kontakt mit Ingeborg Bachmann. Und wenn man dann etwas tiefer gräbt, vielleicht ein Buch kauft und nur einen kurzen, unachtsamen Moment darin verbringt, wird man nie mehr losgelassen. "Daß ich dich sehen kann, daß ich dich hören kann, das verdiene ich ... Wenn man in Kärnten geboren und aufgewachsen ist, kommt man zwangsläufig in Kontakt mit Ingeborg Bachmann. Und wenn man dann etwas tiefer gräbt, vielleicht ein Buch kauft und nur einen kurzen, unachtsamen Moment darin verbringt, wird man nie mehr losgelassen. "Daß ich dich sehen kann, daß ich dich hören kann, das verdiene ich nicht, aber meine Gefühle, die verdiene ich wahrhaftig." In der Erzählung "Das dreißigste Jahr" schreibt Bachmann über nichts weiter als die Liebe, die unglaubliche, unerträgliche Liebe. Tiefe Gedanken, wahre Worte - nie mehr losgelassen.......

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