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Band 23523

Die Korrekturen

13

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8345

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2003

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,5 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

27. Auflage

Originaltitel

The Corrections

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23523-8

Beschreibung

Rezension

Ein Wunder. Und kein geringes. ("Die Welt")
Eine Sensation. ("Der Spiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

8345

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2003

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

784

Maße (L/B/H)

19/12,6/4,5 cm

Gewicht

497 g

Farbe

Anthrazit / Grau

Auflage

27. Auflage

Originaltitel

The Corrections

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-23523-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Mag. Miriam Mairgünther

    aus Salzburg

    5/5

    09.08.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Normales und Tragisches

    Der Begriff "Hysterischer Realismus", im Amerikanischen gelegentlich für Jonathan Franzens Stil verwendet, ist sehr passend: Ganz genau hinsehen, und wenn etwas peinlich oder schmerzhaft wird, nicht aufhören, sondern alles so genau beschreiben wie möglich. Die Technik, hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie zu blicken, gehört ja zum amerikanischen Familienroman dazu, aber möglicherweise richtet niemand den Blick so direkt auf die Abgründe wie Franzen. Dabei ist die Übertreibung ein durchaus gängiges Stilmittel, im Ganzen erscheint das Bild von Alfred und Enid und ihren drei erwachsenen Kindern aber sehr realistisch - allzu realistisch vielleicht? Was Form, Aufbau und Sprache angeht, so hat man es hier mit einem absolut stilsicheren Autor zu tun, der die Handlung vorantreibt, niemals in Gefahr gerät auszuufern, an entscheidenden Stellen aber oft mit der Lesererwartung bricht. Gerade wenn es plötzlich mit der Geschichte einer anderen Figur oder einem Exkurs zu einem neuen Thema weitergeht, so erkennt man rückblickend, wie sich der Abschnitt dann doch in die Struktur des Ganzen einfügt, oft in Verbindung mit dem Titelthema der Korrekturen. Franzen spielt damit in allen Variationen, sowohl im Leben seiner Protagonisten, als auch in Exkursen über die Dinge, mit denen sie sich beschäftigen, ob es um Streckenänderungen einer Eisenbahnlinie oder die "Neuprogrammierung" des menschlichen Gehirns geht. Mit Korrekturen hängt es auch zusammen, dass manches im Leben der Protagonisten am Ende dann doch besser wird, als man zu hoffen gewagt hätte; genauso wichtig ist es aber, dass andere Dinge nicht korrigiert werden können oder dürfen. Für mich ist Franzen einer der besten Gegenwartsschriftsteller; nicht unbedingt leichte Kost, aber die Lektüre wirkt auf positive Weise noch lange nach.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    17.09.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Im Poesiealbum

    Es könnte alles so schön sein. Die Familie Lambert besitzt alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht. Keiner muß Hunger leiden, sie alle haben ihr Schicksal selber in der Hand. Und doch ist es wie in vielen Familien. Irgendwie, irgendwo ist was schiefgelaufen. Die Krankheit des Vaters, Parkinson, ist fast ein Synonym für die gesamte Familie. Sie wird durchgeschüttelt, ist dabei so mit sich beschäftigt, daß man nicht unbedingt davon ausgehen darf, daß sie dabei wachgerüttelt werden wird. Wie Jonathan Franzen mit viel Humor von der Tragik der bürgerlichen Familie erzählt, dabei rechts und links auf unsere Gesellschaft blickt, ist wunderbar leicht, lesenswert. Er versinkt nicht in die Versuchung eines Familienschmökers, sein Blick auf die Figuren ist schonungslos. Er verzeiht ihnen trotzdem, aber ob sie mit sich selbst Nachsicht verüben werden, das wird sich im Verlauf der Geschichte zeigen müssen. Wall Street, Internet, Osteuropa und die familiy values, die Hoffnung der Mutter, die Familie zu Weihnachten Zuhause um sich zu versammeln, die Gegenwart ist in diesem Roman fest verankert. Sie träumen alle auf ihre eigene Art. Und nicht nur sie müssen sich fragen lassen, warum alles so schwierig ist. Ein umfangreicher Roman voller poetischer Stellen, bizarren Momenten und selbst die Liebe fehlt nicht. So glaubt man halt mit ein paar Korrekturen bestens zurechtzukommen.

  • Bewertung

    4/5

    05.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbarer Roman und eine interessante Familiegeschichte.

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich Fanzens KORREKTUREN gelesen habe und dennoch denke ich immer sehr liebevoll an diese Charaktere zurück. Das hier ist eine Geschichte vom Scheitern, vom Lieben, kurzum vom Leben selbst, verpackt in einem klassischem Stil, der einen nicht loslässt. Es gibt wenig, was ich diesem Roman vorwerfen könnte, aber wenn es eine Sache wäre, dann dass ich mir gewünscht hätte, dass der Autor vielleicht der Figur der "Denise" ein paar mehr Zeilen, vielleicht sogar noch einen kleinen Folgeband gewidmet hätte - Mehr als empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Linz

    4/5

    28.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Viele Erzählungen auf vielen Seiten

    Die Leben der einzelnen Familienmitglieder werden erzählt. Spannend, in die Welt eines jeden einzelnen einzutauchen. Eigentlich eine durchschnittliche amerikanische Familie, dank des guten Schreibstils sehr kurzweilig und lesenwert!

  • Christina Buß

    aus Dorsten

    4/5

    27.02.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Manchmal gibt es nichts zu korrigieren!

    Jonathan Franzen stürzt sich mit seiner brillanten Sprache in eine "typische" amerikanische Familie, die nach langer Ehe und der Krankheit des Familienoberhauptes noch einmal zusammenkommen soll. Für Enid soll es noch einmal so werden, wie sie es sich immer erträumt hat- doch sowohl ihr Mann wie auch ihre Kinder, die längst ihr eigenes Leben und Drama leben, lassen sich einfach nicht durch die Schablone pressen, die Enid parat hält. Dazu wären zu viele Korrekturen notwendig, und dies ist zwar tragisch, aber zugleich auch komisch!

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    15.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich immer noch der beste...

    Für mich immer noch der beste Franzen: Lebensnah und echt -- und grandios. Jonathan Franzen ist einer unserer ganz großen Erzähler.
  • Zum Bewerterprofil von Jana Torge

    Jana Torge

    Thalia Freital – Weißeritz Park

    Buchhändler*in

    4/5

    07.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer Familie

    Am Anfang werden die Eltern und ihr Haus beschrieben und, man könnte einiges aus der eigenen Familie wiedererkennen. Es gibt 4 Erzählstränge: die Eltern und die drei Kinder. Sie belügen sich gegenseitig, unvollkommenes Verhalten wird so korrigiert, dass es passt und keiner beleidigt ist. Man lernt aber die wahren Gedanken kennen. Der Sohn, der mir am unsympatischsten war, ist dann aber das Kind, welches am Ende bei seinem Vater bleibt. Es ist nicht einfach zu lesen, man muss konzentriert dabeibleiben. Es lohnt sich!

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