Rechenstörungen bei Kindern Neurowissenschaft, Psychologie, Pädagogik
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- Deutsch ausgewählt
30,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
September 2005
Abbildungen
mit 78 Abbildungen 22 cm
Herausgeber
Jens H. Lorenz + weitereVerlag
Vandenhoeck + RuprechtSeitenzahl
238
Maße (L/B/H)
22,3/14,7/2,2 cm
Gewicht
365 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-525-46248-5
Durch frühzeitiges Erkennen von Rechenschwächen und Fördern betroffener Kinder kann eine gestörte Entwicklung mathematischer Fähigkeiten behoben werden. Dafür sind die Erkenntnisse der Neurowissenschaften ebenso unabdingbar wie die Erfahrungen der Entwicklungspsychologie und Pädagogik.
Rechenstörungen bei Kindern sind für Eltern und Lehrer oft rätselhaft. Die Kinder können einfache arithmetische Konzepte nicht verstehen und ihre Unfähigkeit, leichte Aufgaben zu lösen, steht oft in krassem Gegensatz zu einer ansonsten guten Auffassungsgabe und positiven Leistungen in anderen Schulfächern. Rechenschwäche hat viele Gesichter, immer jedoch droht sie das zukünftige Leben der Kinder und Jugendlichen in vielen sozialen Bereichen zu beeinträchtigen - wenn nicht bereits im Grundschulalter die Risikokinder spezifisch gefördert werden.
Dieser Band zeigt, wie Rechenschwäche bereits frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden kann. Die kognitiv-neurowissenschaftlichen Erkenntnisse geben Einblick, wie beim Rechnen das Gehirn funktioniert und wie es Zahlen weiterverarbeitet. Die Befunde beleuchten, wie Menschen Zahlen "denken". Bereits bei Säuglingen sind Fähigkeiten mathematischen Denkens vorhanden, die sich durch das kulturelle Umfeld und insbesondere die Schule entwickeln, aber auch gestört werden können. Ein großer Raum wird der Förderung gewidmet, die auf die Behebung der lernhemmenden Ursachen abzielt.
Inhalt
Jens Holger Lorenz und Michael von Aster
Einleitung
Teil 1: Die kognitiv-neurowissenschaftliche und medizinische Perspektive
Michael von Aster
Wie kommen die Zahlen in den Kopf: ein neurowissenschaftliches Modell der Entwicklung zahlenverarbeitender Hirnfunktionen
Martin Schweiter und Michael von Aster
Neuropsychologie kognitiver Zahlenrepräsentationen
Karin Kucian und Michael von Aster
Dem Gehirn beim Rechnen zuschauen. Ergebnisse der funktionellen Bildgebung
Klaus-Jürgen Neumärker und Michael Werner Bzufka
Diagnostik und Klinik der Rechenstörungen
Inge Schwank
Die Schwierigkeit des Dazu-Denkens
Teil 2:Die psychologisch-pädagogische Perspektive
Elsbeth Stern
Kognitive Entwicklungspsychologie des mathematischen Denkens
Kristin Krajewski
Früherkennung und Frühförderung von Risikokindern
Jens Holger Lorenz
Grundlagen der Förderung und Therapie - Wege und Irrwege
Liane Kaufmann, Pia Mandel und Margarete Delazer
Was hilft Kindern beim Rechnenlernen?
Hans-Dietrich Gerster
Anschaulich rechnen - im Kopf - halbschriftlich - schriftlich
Beiträger
Michael von Aster, Berlin / Michael Bzufka, Berlin / Margarete Delazer, Innsbruck / Hans-Dieter Gerster, Freiburg / Pia Handl, Innsbruck / Liane Kaufmann, Innsbruck / Kristin Krajewski, Würzburg / Karin Kucian, Zürich / Jens Holger Lorenz, Heidelberg / Klaus-Jürgen Neumärker, Berlin / Inge Schwank, Osnabrück / Martin Schweiter, Zürich / Elsbeth Stern, Berlin.
Priv.-Doz. Dr. med. Michael von Aster, Diplom-Pädagoge, ist Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, St. Joseph Krankenhaus, in Berlin und leitet eine Forschungsgruppe am Zentrum für Neurowissenschaften der Universität und ETH Zürich.
Dr. Jens Holger Lorenz ist Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
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