Ökologische Güter in einem ergebnisorientierten Honorierungssystem für ökologische Leistungen der Landwirtschaft
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Sprache:Deutsch
29,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.03.2005
Verlag
IbidemSeitenzahl
250
Maße (L/B/H)
20,3/14,2/1,5 cm
Gewicht
342 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89821-473-5
Zielstellung war die Konzipierung eines Agrar-Umweltprogramms, in dem ökologische Leistungen der Landwirtschaft ergebnisorientiert honoriert werden und das grundlegende Elemente des Marktes integriert sowie regional verankert ist. Landwirte werden für ökologische Güter der pflanzlichen Biodiversität und damit für konkrete und nachvollziehbare Ergebnisse ökologischer Leistungen honoriert. Die Entscheidung über die Nachfrage nach ökologischen Gütern sowie über die Finanzbudgetverteilung trifft entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip der Europäischen Union ein regionaler Beirat. Modellregion für die Entwicklung des hier skizzierten Honorierungssystems ist der Landkreis Northeim in Südniedersachsen.
Kern der Studie ist die Definition regionsspezifischer ökologischer Güter der pflanzlichen Biodiversität, die den Anforderungen eines ergebnisorientierten und marktanalogen Honorierungssystems entsprechen. Dabei wird zunächst eine möglichst allgemein anwendbare Methode erarbeitet, nach der die ökologischen Güter hergeleitet und schließlich definiert werden. Der Katalog ökologischer Güter umfasst insgesamt 37 Güter, die differenziert werden in die ökologischen Güter „Grünland“, „Acker“ und „Zwischenstrukturen“. Hierbei wird ein besonderer Schwerpunkt auf den Bereich des Grünlands gelegt. Darüber hinaus werden zur Gewährleistung des Nachweises ökologischer Güter Methoden zur Erhebung bzw. Kontrolle erarbeitet. In einer zusammenfassenden Betrachtung wird abschließend auf die Grenzen der ergebnisorientierten Honorierung sowie auf mögliche Einschränkungen des Freiwilligkeitsprinzips im Hinblick auf die Güterproduktion eingegangen. Ebenso werden die Übertragbarkeit der hier für den Landkreis Northeim definierten ökologischen Güter auf andere Regionen und Ansätze zur Weiterentwicklung des Honorierungssystems diskutiert.
Die Autorin belegt fundiert, dass die ergebnisorientierte Honorierung ökologischer Leistungen – innerhalb bestimmter von ihr dargestellter Grenzen – anhand der pflanzlichen Diversität möglich ist und sowohl Chancen bietet, die Effizienz der Programme zu erhöhen, als auch die ökologischen Ziele für die Bevölkerung transparenter zu gestalten.
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