Rezension
»Diese Geschichte einer umgekehrten Bekehrung hat gesellschaftliche Sprengkraft.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Miral al-Tahawi entdeckt die Konturen der Geschichte, während sie den Konturen des Körpers entlangfährt. In ihrem Werk begegnen wir dem Paradox der Vielstimmigkeit innerhalb einer einzigen und einzigartigen Stimme.« ("Al-Ahram")
»Miral al-Tahawi erklärt, sie wollte mit ›Die blaue Aubergine‹ eine Autobiografie ihrer Seele schreiben und der Not und den Widersprüchen, in welchen Millionen von Ägypterinnen gefangen sind, Ausdruck geben. Aus dem Gefühl heraus, in der gesellschaftlichen Tradition gefangen zu sein, hat sie diesen vielschichtigen und erzähltechnisch raffinierten Roman um eine Frau auf der Suche nach sich selbst geschrieben.« ("Trigon")
»Miral al-Tahawi erzählt von der versunkenen Welt der Großmütter ebenso wie von der aufkommenden Welt der Enkelinnen, die aus dem Harem ausgebrochen sind und sich im Dschungel der Großstadt dieselben Freiheiten nehmen wie Männer, auch sexuell.« ("Emma")
»In einer sehr eigenwilligen Komposition montiert Miral al-Tahawi Erinnerungsfragmente und kurze Geschichten, Märchen, Buchzitate und Briefpassagen zusammen und schafft es so, einen Einblick in die vielschichtige und widersprüchliche Gefühls- und Gedankenwelt einer jungen Frau in der muslimischen Welt zu geben.Es ist trotzdem kein Jammerbuch geworden, wie man beim Thema ›gesellschaftliche Situation der Frau‹ erwarten könnte. Das verhindern die differenziert Sprache, der genaue Blick und die kraftvollen Worte, die sie immer wieder findet, um eine Situation literarisch überzeugend zu beschreiben.« ("Hessischer Rundfunk HR")
»Miral al-Tahawi hat ihren Ruf als bedeutendes neues Talent mit dem Roman Die blaue Aubergine bestätigt.« ("Aargauer Zeitung")
»Miral al-Tahawi erzählt geradezu szenisch, im Kamera-Blickwinkel, aber nicht banalisierend. Sie hat den genauen, den durchdringenden Blick, sie kritisiert, sie seziert die Gesellschaft und fühlt sich ihr dennoch zugehörig. Diese Mischung verursacht einen seltsamen Sog, aus dem sich der Leser kaum befreien kann. Wer den Islam besser verstehen will, sollte unbedingt dieses Buch lesen.« ("SWO - Virtuelle Kulturregion")
»Nicht unbedingt eine süffige Ferienlektüre für den Strand, dafür ein eindringlicher Einblick in die vielschichtige und widersprüchliche Gefühls- und Gedankenwelt einer jungen Frau in der muslimischen Welt.« ("Wendekreis")
»Kunstvoll gewobene Traumsequenzen zeichnen Nadas Ängste und Sehnsüchte. Der mit Vor- und Rückblenden versehene Erzählstrang eröffnet drastische Bilder einer Realität, in der Menschen um ihre Würde kämpfen.« ("Interkultur in")