Der fremde Freund / Drachenblut

Novelle

Suhrkamp BasisBibliothek Band 69

Christoph Hein

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Beschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

Produktdetails

ISBN 978-3-518-18869-9
Einband Taschenbuch
Auflage 4. Auflage
Erscheinungsdatum 28.11.2005
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 235
Maße 17,9/11,6/1,5 cm
Gewicht 162 g
Sprache Deutsch

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Kundenbewertungen

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Gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 20.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe es für meine Tochter für den Schulunterricht gekauft. Ich selbst habe das Buch noch nicht gelesen, kann daher nichts über den Inhalt sagen. Für den Unterricht an der Fachoberschule war es genau die richtige Ausgabe. Wurde schnell und sicher verpackt geliefert. TOP!!

die Idee ist ok
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Diese Novelle, die in der DDR entstand und dann in der Bundesrepublik ein Erfolg wurde, führt dem Leser ein Leben vor Augen, das niemand führen möchte. Die Ärztin Claudia hat nach eigenem Bekunden "in Drachenblut gebadet", wodurch sie sich scheinbar stark fühlt. Das dem aber offensichtlich nicht so ist, dringt durch jeden Satz d... Diese Novelle, die in der DDR entstand und dann in der Bundesrepublik ein Erfolg wurde, führt dem Leser ein Leben vor Augen, das niemand führen möchte. Die Ärztin Claudia hat nach eigenem Bekunden "in Drachenblut gebadet", wodurch sie sich scheinbar stark fühlt. Das dem aber offensichtlich nicht so ist, dringt durch jeden Satz dieser Geschichte, die unter die Haut geht. Die Hülle, die sie sich zugelegt hat, kapselt sie ab von Menschen und jeglichem emotionalem Leben, Die Novelle ist klassich durchstrukturiert, wohl dosiert mit Symbolik, sprachlich stark. Dem Leser verlangt sie dabei inhaltlich vieles - ständig möchte man die Protagonistin schütteln, um sie in ihre Realität zu holen, die sie nicht (mehr) wahrnimmt. Ein schonungsloses Buch!


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