Fortpflanzungsmedizin als Gegenstand des Strafrechts? Eine Untersuchung verschiedenartiger Regelungsansätze aus rechtsvergleichender und rechtspolitischer Perspektive.
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- Deutsch ausgewählt
30,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.07.2005
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
376
Maße (L/B/H)
22,5/15,1/2,2 cm
Gewicht
476 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11832-8
In dieser Situation hat sich der deutsche Gesetzgeber Anfang der 1990er Jahre - eingebunden in die Zwänge der bundesstaatlichen Kompetenzordnung – mit dem »Gesetz zum Schutz von Embryonen (ESchG)« für ein genuin strafrechtliches Regelungsmodell entschieden. Der Autor untersucht diesen Regelungsansatz sowie den daraus resultierenden fragmentarischen Charakter des ESchG und zeigt die bestehenden Defizite des Gesetzes auf.
Mit dem Ziel, anhand einer rechtsvergleichenden Betrachtung Leitlinien für eine – als notwendig erkannte – künftige Gesetzgebung im Bereich der Fortpflanzungsmedizin aufzuzeigen, werden sodann einige ausgewählte Regelungsmodelle des europäischen Auslandes sowie internationale Regelungsbestrebungen auf Ebene des Europarates und der EU untersucht. In einem rechtsvergleichenden Querschnitt werden anschließend die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen Regelungsansätze herausgearbeitet. Die so gewonnenen Ergebnisse münden schließlich in den Vorschlag eines legislatorischen Gesamtkonzepts.
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