Produktbild: Schnee

Schnee Roman

10

25,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2005

Verlag

Hanser

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

22,1/15,9/3,5 cm

Gewicht

715 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

KAR

Übersetzt von

Christoph K. Neumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20574-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2005

Verlag

Hanser

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

22,1/15,9/3,5 cm

Gewicht

715 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

KAR

Übersetzt von

Christoph K. Neumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20574-1

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • raubkatzal

    aus Wien

    5/5

    26.02.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinmaschig gestricktes Netz zwischen Orient und Okzident!

    Orhan Pamuk ist nicht ohne Grund der bedeutendste türkische Schriftsteller der Gegenwart: Er hat mit Schnee (das mein erstes Buch ist, was ich von ihm gelesen habe) einen politisch höchst brisanten, teilweise verwirrenden Roman geschaffen. Pamuk inszeniert an diesem gottverlassenen Ort einen Politkrimi, in dessen Verlauf lokale Machtkämpfe und Religion, Skandale, Gewalt und Verbitterung untrennbar verknotet werden. Es ist sehr schade, dass der Roman in seiner Heimatstadt so eine Resonanz gefunden hat, es wird somit sein einzige "richtig politischer" Roman bleiben. "Schnee" stellt eine alte Frage neu und äußerst radikal: die Frage nach der Identität des Einzelnen in einer abgrundtief gespaltenen Gesellschaft, man wankt immer zwischen Orient und Okzient, aber braucht niemals auf den roten Leitfaden verzichten, der sich zielsicher durch die Erzählung schlängelt. Wirklich empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    12.02.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man lernt nie aus!

    Als ich angefangen habe, dieses Buch zu lesen, kam mir oftmals der Gedanke, wann dieses Buch endlich aufhöre, aber schon nach kurzer Zeit ist man von diesem Buch besessen und kann es nicht mehr loslassen. Die türkische Gesellschaft wird hervorragend geschildert, eingebettet in einer wirklich originellen Geschichte. Einfach LESENSWERT...

  • Bewertung

    5/5

    02.01.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fiktion mit hohem Wahrheitsgehalt

    Orhan Pamuk, ein Name, den man sich merken muss. Er schafft es den Leser in die türkische Kultur hineinzutragen, besser gesagt in die Stadt Kars. Pamuk erzählt mit sehr viel Liebe über die Türkei und deren Korrpution und dabei gerät er nie aus dem Konzept. Sein Hauptcharakter Ka ist sehr sympatisch und man fühlt sich Ka irgendwie verbunden, da Pamuk dem Leser das GEfühl gibt, dass wir Ka schon Jahre lang kennen. Dies schafft der Autor indem er selbst den Protagonist kennt. Die Story fand ich recht gut, könnte aber einen Tick spannender sein. Trotzdem Hut ab vor dem Nobelpreisträger 2006.

  • Annika

    4/5

    03.09.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    empfehlenswert

    Schnee war wirklich ein sehr interessantes Buch. Anfangs war es zwar etwas mühsam aber nach den ersten 30 bis 40 Seiten wurde es wirklich hoch interessant und spannend. Die Formulierungen in diesem Buch waren sehr einfach und daher sehr flüssig zu lesen. Den Autor ist es wirklich prima gelungen die türkische Gesellschaft zu präsentieren, denn ich hatte das Gefühl mitten in Kars zu sein und alles mitzuerleben – wirklich klasse!!

  • Polar

    aus Aachen

    4/5

    18.06.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weit weg von Istanbul

    Einer der letzten Sätze in diesem Roman lautet: "Keiner kann uns aus der Ferne verstehen." Es scheint so, als bemühe sich Orhan Pamuk mit diesem Roman um ein eigenes Verständnis der Geschehnisse in seinem Land. Mit unserem westlichen Blick bleiben uns die Konflikte fremd, angelesen, wir können Schnee nur als etwas lesen, wie wir ein Bild betrachten, für das wir uns Zeit lassen müssen. Trotz eines Putsches, Morden, einer großen verzweifelten Liebe und dem Ringen um die letzendliche Wahrheit. Nicht nur durch die Einführung eines außenstehenden Berichterstatters erscheint alles doch nur erzählt, nicht wirklich erlebt. Man sitzt im Kreis zusammen und redet, man schmiedet Pläne und redet, man träumt vom Ruhm und redet, redet über alles. Vor allem wie es sein könnte. Dagegen steht die politische, wie religiöse Realität eines Landes, das in EU drängt. Wer sich dem zerrissenen Inneren der Türkei nähern will, dem sei der Roman empfohlen, der wird auch über die ein oder andere ausschweifende Wiederholung hinwegsehen. Es schneit und alles steht still und am liebsten würde man aufstehen und schreien, doch in diesem Roman wird viel geweint. Und manchmal läßt Pamuk einem mit dem Gefühl zurück, daß die Dinge sind wie sie sind und sich nie ändern.

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