Fontanelle
detebe Band 23554

Fontanelle

Roman

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Beschreibung

Die bizarre Familiengeschichte des Joffe-Clans, erzählt aus der Sicht eines Mannes, dessen Fontanelle auch im Erwachsenenalter noch nicht geschlossen ist und der dadurch mehr wahrnimmt, als ihm manchmal lieb ist.

Meir Shalev, geboren 1948 in Nahalal in der Jesreel-Ebene, studierte Psychologie und arbeitete viele Jahre als Journalist, Radio- und Fernsehmoderator. Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und erhielt 2006 den Brenner Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Israel. Meir Shalev schreibt regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung ›Yedioth Ahronoth‹. Er lebt in Nordisrael.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.06.2006

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    576

  • Maße (L/B/H)

    18,2/11,4/2,7 cm

  • Gewicht

    383 g

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.06.2006

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    576

  • Maße (L/B/H)

    18,2/11,4/2,7 cm

  • Gewicht

    383 g

  • Auflage

    2. Auflage

  • Originaltitel Fontanella
  • Übersetzer

    Ruth Achlama

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-23554-8

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Magischer Realismus à la israélienne

Bewertung aus Zürich am 04.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seite 137, und bereits bin ich müde, sehr müde von diesem Buch. Die Geschichte von Apupa, der Amuma durch ganzes Israel auf dem Rücken trägt, um einen passenden Siedlungsort zu finden, ist in keinem Komma anders als die biedersten Inventionen der Südamerikanern. Ist vielleicht die soziale Tragik eine Vorbedingung für die Entwicklung des magischen Realismus? Amos Oz und Meir Shalev haben meine Erwartungen in Sachen israelischer Literatur auf Null reduziert. Sie haben nichts zu sagen. Nichts Neues, nichts Interessantes, nichts Würdiges. Vielleicht ist es halt so, dass die Literatur der Oppressoren nichts Interessantes anzubieten hat.

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Seite 137, und bereits bin ich müde, sehr müde von diesem Buch. Die Geschichte von Apupa, der Amuma durch ganzes Israel auf dem Rücken trägt, um einen passenden Siedlungsort zu finden, ist in keinem Komma anders als die biedersten Inventionen der Südamerikanern. Ist vielleicht die soziale Tragik eine Vorbedingung für die Entwicklung des magischen Realismus? Amos Oz und Meir Shalev haben meine Erwartungen in Sachen israelischer Literatur auf Null reduziert. Sie haben nichts zu sagen. Nichts Neues, nichts Interessantes, nichts Würdiges. Vielleicht ist es halt so, dass die Literatur der Oppressoren nichts Interessantes anzubieten hat.

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