Paradigmenwechsel im EG-Wettbewerbsrecht? Dargestellt am Beispiel selektiver Vertriebssysteme.
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- Deutsch ausgewählt
89,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.10.2005
Abbildungen
Tab., Abb.; 365 S.
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
365
Maße (B/H)
15,7/23,3 cm
Gewicht
480 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-11742-0
Petra Reinhardt stellt zunächst die Zielrichtung des europäischen Kartellrechts im Wandel der Zeit dar, bevor sie die bisherige Entscheidungspraxis der Gemeinschaftsorgane zu selektiven Vertriebssystemen im Rahmen des Art. 81 Abs. 1 und 3 EG in juristischer, aber auch wettbewerbstheoretischer Hinsicht untersucht. Hierauf folgt eine Darstellung und Hinterfragung der Behandlung des selektiven Vertriebs nach der GVO Nr. 2799/99. Aufbauend auf dieser Analyse untersucht die Autorin, ob und welcher Wandel sich bei der Beurteilung vertikaler Absprachen vollzogen hat. Darüber hinaus betrachtet sie die flankierenden verfahrensrechtlichen Änderungen und fragt nach deren Vereinbarkeit mit dem EG-Vertrag. Reinhardt schließt mit einer Gesamtbetrachtung, anhand derer sie die jüngsten europäischen Maßnahmen der Systemwechsel vom Verbots- zum Mißbrauchsprinzip und den Wandel im Verständnis des Unrechts einer Wettbewerbsbeschränkung nachweist und in wettbewerbstheoretischer Hinsicht belegt und kritisiert.
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