Der mögliche Frieden Die Modernisierung der Außenpolitik und die deutsch-französischen Beziehungen 1923-1929
89,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.07.2008
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
507
Maße (L/B/H)
23/14,7/3,3 cm
Gewicht
806 g
Auflage
1
Reihe
Pariser historische Studien 76Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-486-58027-3
Der vorliegende Band beschreibt die deutsch-französischen Beziehungen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre, als sich zwischen beiden Ländern eine gewisse Annäherung abzeichnete, die in den Verträgen von Locarno, der Verleihung des Friedensnobelpreises an den deutschen Außenminister Gustav Stresemann und seinen französischen Kollegen Aristide Briand im Jahre 1926, dem deutsch-französischen Handelsvertrag von 1927 und schließlich dem Kriegsächtungspakt von 1928 ihren Höhepunkt fand. Die Studie untersucht die Beziehungen zwischen den Ländern nicht nur unter den vorherrschenden Interpretationsmustern des deutschen Revisionismus und des französischen Sicherheitsstrebens, sondern analysiert auch, inwiefern "moderne" außenpolitische Konzepte das Verhältnis beider Länder beeinflußt haben. Als "modern" wird dabei die vom amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson eingeleitete Revolution des Völkerrechts verstanden, das auf den Säulen von Demokratie, kollektiver Sicherheit und Freihandel ruhen sollte.
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