Rebranding images Ein streitbares Lesebuch zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in Österreich
-
- Deutsch ausgewählt
34,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.12.2006
Abbildungen
mit 20 Abbildungen
Herausgeber
Katharina WeganVerlag
Studien VerlagSeitenzahl
216
Maße (L/B/H)
19,9/12,9/1,4 cm
Gewicht
233 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7065-4317-0
Insbesondere im so genannten "Gedankenjahr" 2005 erlebte das Land eine ungewöhnliche Verdichtung von Ausstellungen, TV-Dokumentationen und Druckwerken, die vor allem die Unterzeichnung des Staatsvertrags 1955 - und nicht das Jahr 1945 - als Freiheitsmarke und zentralen Gedächtnisort der Zweiten Republik zum Inhalt hatten. Der "Opfermythos" wurde zur "Erfolgsgeschichte" der Zweiten Republik umgedeutet.
Die öffentlichen Debatten um die Restitution der Klimt-Bilder, das "Haus der Geschichte" sowie um das NS-Verbotsgesetz belegen, dass Erinnerungskultur und Geschichtspolitik auch über 2005 hinaus an Aktualität und Bedeutung gewinnen.
Der Essay-Band sucht aus verschiedenen streitbaren Perspektiven die diskursive Konfrontation mit der Produktion von Identitätsbildern und historischen Mythen und fördert damit die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung, Wiedergutmachung und politischem Neubeginn.
Katharina Wegan, Dr., Historikerin, war an der Konzeptentwicklung für das Vermittlungs- und Rahmenprogramm der Ausstellung "Das Neue Österreich" beteiligt. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Martin Wassermair, Mag., Kultur- und Medienaktivist sowie Historiker, ist derzeit Vorstandsmitglied des "Kulturrat Österreich".
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