Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.01.2006
Abbildungen
m. Abb.
Illustriert von
Fabio Biasio
Verlag
Zambon Verlag & VertriebSeitenzahl
280
Maße (B/H)
13/21 cm
Gewicht
320 g
Auflage
1., Auflage
Übersetzt von
Christiane Gerhardt
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-88975-132-4
Die Leser erfahren, wie der „Streik” der Erdölindustrie (der gegen Chávez ausgerufen wurde) in Wirklichkeit eine Blockade, eine regelrechte Erpressung war, eine Sabotage, die darauf abzielte, die Bevölkerung in Verzweiflung zu stürzen und Hugo Chávez zum Rücktritt vom Präsidentenamt zu zwingen. Der entschlossenen Haltung des venezolanischen Volkes, desselben Volkes, das später stundenlang den von den Putschisten besetzten Regierungspalast belagerte und dafür erneut einen hohen Blutzoll (200 Opfer) zahlte, und das schließlich die Rückkehr des gewählten Präsidenten erzwingen konnte, stand jedoch eine ebenso hartnäckige Haltung der Oligarchie gegenüber, die sich an die USA verkauft und die aber weiterhin das Informationsmonopol innehatte. Das Land war ausgehungert, alle regulären Fernsehprogramme waren eingestellt worden, und rund um die Uhr wurden ohne Unterbrechung Proklamationen, Zeugenaussagen und kurze Filmbeiträge ausgestrahlt, die alle darauf abzielten, Hugo Chávez und seine Anhänger zu dämonisieren.
Eva Golinger ist eine US-amerikanische Anwältin, Autorin und Publizistinmit venezolanischen Wurzeln. Sie hat Jura an der City University of New York sowie der University of New Mexico studiert und sich auf Menschenrechte und Einwanderungsrecht spezialisiert. Seit Anfang der 90er Jahre lebte sie, obwohl sie ihre Anwaltskanzlei in New York behielt, immer häufiger in Venezuela, um ihre kulturellen Wurzeln zu entdecken.
Nach dem Streik und Putsch gegen Chávez im April 2002 beschäftigte sie sich mit der US-Politik gegenüber Venezuela und nutzte den Freedom of Information Act, der US-Bürgern ermöglicht, Zugang zu Geheimdienstakten zu erlangen. Golinger wertete die Dokumente aus und konnte eine maßgebliche Beteiligung der USA am Streik und Putsch in Venezuela nachweisen,Demnach erhielten Anti-Chavez-Gruppen in Venezuela ab 2001 50 Mio. Dollar US-amerikanische Gelder über National Endowment for Democracy, USAID und andere Wege.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice