Personzentriert Beraten – Lehren – Lernen – Anwenden

Ein Arbeitsbuch für die Weiterbildung

Transfer aus den Sozial- und Kulturwissenschaften Band 2

Klaus Sander, Torsten Ziebertz

1.2.1 Erfahrung der eigenen Person-Erfahrung Person (S. 19-20)

Selbstkonzept und organismisches Wertungssystem

Das Selbstkonzept ist die dem Bewusstsein zugängliche Sicht der eigenen Person mit ihren unterschiedlichen Charakteristika. Dieses Konstrukt spielt eine entscheidende Rolle in der Persönlichkeitstheorie von Rogers. Er selbst definiert es wie folgt:

"Das Selbst-Konzept oder die Selbst-Struktur lässt sich umschreiben als eine organisierte Konfiguration von Wahrnehmungen des Selbst, die dem Bewusstsein zugäng-lich sind. Es setzt sich zusammen aus Elementen wie den Wahrnehmungen der Charakteristika und der Fähigkeiten der Person; den Wahrnehmungen und Vorstellungen vom Selbst in Bezug zu anderen und zur Umgebung; den Wertgehalten, die als verbunden mit Erfahrungen und Objekten wahrgenommen werden; und den Zielen und Idealen, die als positiv oder negativ wahrgenommen werden" (Rogers, 1991, S. 27). Das Selbstkonzept ist zwar eine im biographischen Prozess erworbene mehr oder weniger fest organisierte Gestalt, sie ist aber auch veränderlich und als in stetigem Prozess zu sehen. Da es sich beim Selbstkonzept um eine Gestalt handelt und nicht um ein Phänomen, kann die Veränderung eines Aspektes zum Wandel des ge-samten Konzepts führen (Rogers, 1991, S. 27). Ähnlich wie in der Gestaltpsychologie Figur und Grund eine wechselhafte Einheit bilden, kann das Selbstkonzept auf Grund überraschender neuer und umwerfender Wahrnehmungen ein anderes Aussehen bekommen.

Im Entwicklungsprozess strebt das Kind nach Erfahrungen, die es positiv bewertet und vermeidet Erfahrungen, die es als negativ erlebt hat. Das Kind macht Erfahrungen, die für die eigene Person und die eigenen Bedürfnisse bedeutsam sind. Es lernt z.B., dass es angenehm ist, seinen Körper und seine Kräfte zu benutzen, dass es angenehm ist, mit den Eltern in Körperkontakt zu treten, dass bestimmte Ausschnitte der Umgebung für es reizvoll sind. Aus der Summe derartiger Erfahrungen und ihrer unverfälschten organismischen Bewertung reift in dem Kinde allmählich ein Konzept über sich selbst in Beziehung zur Umgebung. Dabei gibt es zunächst einmal die unverfälschte Eigenbewertung, gewissermaßen der ursprüngliche Messfühler, der jemanden sagt, dies gehöre zu ihm, sei wichtig für ihn usw. Rogers nennt diesen Messfühler organismisches Wertungssystem. Aus der Alltagserfahrung wissen wir, dass es Menschen gibt, die ein besonders untrügliches, fast instinkthaftes Bewer-tungsorgan zu haben scheinen, das ihnen sagt, was für sie gut ist, sie vor "falschen" Einflüssen schützt und sie so und nicht anders handeln lässt. Dieses untrügliche Organ, das organismische Wertungssystem, erhält in der Kindheitsentwicklung besonders dadurch eine Einschränkung, dass es auch Erfahrungen aufnehmen muss, die von außen kommen. Diese Erfahrungen können sein: Bewertungen, Urteile der Eltern, erzwungene Verhaltensweisen, von außen übergestülpte Gedanken, Gefühle und Vorstellungen.

Selbstverwirklichungstendenz und Bedürfnis nach positiver Beachtung

Warum Menschen derart von außen vermittelten Erfahrungen abhängig sind, be-schreibt und begründet er mit dem Begriff des Bedürfnisses nach positiver Beachtung. Dieses Bedürfnis ist gewissermaßen ein Wesenszug des Menschen, eine Kon-stante, die dem schutzlosen und biologisch lange Zeit hilflosen Menschen quasi schon biologisch eingegeben ist. Das Bedürfnis nach positiver Beachtung wird auch sozial ausgeformt durch Verinnerlichung solcher Werte wie "Liebe", "Respekt", "Anerkennung", "Sympathie" usw. Da der Mensch notwendigerweise beachtet sein möchte, nimmt er auch Fremdbewertungen, fremde Erfahrungen, von außen kommende Urteile und Wahrnehmungen mit in sein Selbstkonzept auf, ja, er tendiert sogar dazu, sie so zu behandeln, als seien es seine eigenen Erfahrungen. Es muss nicht noch erwähnt werden, dass ein Übermaß an fremden Erfahrungen gegenüber den organismisch bewerteten 1.2.1 Erfahrung der eigenen Person-Erfahrung Person (S. 19-20)

Selbstkonzept und organismisches Wertungssystem

Das Selbstkonzept ist die dem Bewusstsein zugängliche Sicht der eigenen Person mit ihren unterschiedlichen Charakteristika. Dieses Konstrukt spielt eine entscheidende Rolle in der Persönlichkeitstheorie von Rogers. Er selbst definiert es wie folgt:

"Das Selbst-Konzept oder die Selbst-Struktur lässt sich umschreiben als eine organisierte Konfiguration von Wahrnehmungen des Selbst, die dem Bewusstsein zugäng-lich sind. Es setzt sich zusammen aus Elementen wie den Wahrnehmungen der Charakteristika und der Fähigkeiten der Person; den Wahrnehmungen und Vorstellungen vom Selbst in Bezug zu anderen und zur Umgebung; den Wertgehalten, die als verbunden mit Erfahrungen und Objekten wahrgenommen werden; und den Zielen und Idealen, die als positiv oder negativ wahrgenommen werden" (Rogers, 1991, S. 27). Das Selbstkonzept ist zwar eine im biographischen Prozess erworbene mehr oder weniger fest organisierte Gestalt, sie ist aber auch veränderlich und als in stetigem Prozess zu sehen. Da es sich beim Selbstkonzept um eine Gestalt handelt und nicht um ein Phänomen, kann die Veränderung eines Aspektes zum Wandel des ge-samten Konzepts führen (Rogers, 1991, S. 27). Ähnlich wie in der Gestaltpsychologie Figur und Grund eine wechselhafte Einheit bilden, kann das Selbstkonzept auf Grund überraschender neuer und umwerfender Wahrnehmungen ein anderes Aussehen bekommen.

Im Entwicklungsprozess strebt das Kind nach Erfahrungen, die es positiv bewertet und vermeidet Erfahrungen, die es als negativ erlebt hat. Das Kind macht Erfahrungen, die für die eigene Person und die eigenen Bedürfnisse bedeutsam sind. Es lernt z.B., dass es angenehm ist, seinen Körper und seine Kräfte zu benutzen, dass es angenehm ist, mit den Eltern in Körperkontakt zu treten, dass bestimmte Ausschnitte der Umgebung für es reizvoll sind. Aus der Summe derartiger Erfahrungen und ihrer unverfälschten organismischen Bewertung reift in dem Kinde allmählich ein Konzept über sich selbst in Beziehung zur Umgebung. Dabei gibt es zunächst einmal die unverfälschte Eigenbewertung, gewissermaßen der ursprüngliche Messfühler, der jemanden sagt, dies gehöre zu ihm, sei wichtig für ihn usw. Rogers nennt diesen Messfühler organismisches Wertungssystem. Aus der Alltagserfahrung wissen wir, dass es Menschen gibt, die ein besonders untrügliches, fast instinkthaftes Bewer-tungsorgan zu haben scheinen, das ihnen sagt, was für sie gut ist, sie vor "falschen" Einflüssen schützt und sie so und nicht anders handeln lässt. Dieses untrügliche Organ, das organismische Wertungssystem, erhält in der Kindheitsentwicklung besonders dadurch eine Einschränkung, dass es auch Erfahrungen aufnehmen muss, die von außen kommen. Diese Erfahrungen können sein: Bewertungen, Urteile der Eltern, erzwungene Verhaltensweisen, von außen übergestülpte Gedanken, Gefühle und Vorstellungen.

Selbstverwirklichungstendenz und Bedürfnis nach positiver Beachtung

Warum Menschen derart von außen vermittelten Erfahrungen abhängig sind, be-schreibt und begründet er mit dem Begriff des Bedürfnisses nach positiver Beachtung. Dieses Bedürfnis ist gewissermaßen ein Wesenszug des Menschen, eine Kon-stante, die dem schutzlosen und biologisch lange Zeit hilflosen Menschen quasi schon biologisch eingegeben ist. Das Bedürfnis nach positiver Beachtung wird auch sozial ausgeformt durch Verinnerlichung solcher Werte wie "Liebe", "Respekt", "Anerkennung", "Sympathie" usw. Da der Mensch notwendigerweise beachtet sein möchte, nimmt er auch Fremdbewertungen, fremde Erfahrungen, von außen kommende Urteile und Wahrnehmungen mit in sein Selbstkonzept auf, ja, er tendiert sogar dazu, sie so zu behandeln, als seien es seine eigenen Erfahrungen. Es muss nicht noch erwähnt werden, dass ein Übermaß an fremden Erfahrungen gegenüber den organismisch bewerteten
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
29,80
29,80
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar innerhalb von 3 Wochen Versandkostenfrei
Lieferbar innerhalb von 3 Wochen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

29,80 €

Accordion öffnen
  • Personzentriert Beraten – Lehren – Lernen – Anwenden

    Frank & Timme

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    29,80 €

    Frank & Timme

eBook

ab 17,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Zielgruppe des Buches sind künftige Beraterinnen und Berater, die den personzentrierten Ansatz kennen lernen und praktizieren wollen. Das Buch enthält zahlreiche Bezüge zu wichtigen persönlichen Lernerfahrungen. Unsere Absicht ist, das Beratungskonzept von Rogers nicht nur technisch-methodisch zu vermitteln, sondern die Verbindung mit eigenen Erfahrungen und Einstellungen zu fördern. Die drei Lernschritte „theoretische Grundlagen kennen lernen“, „Übungsspiele in der Gruppensituation“ und „Anwendung in der Praxis“ stellen eine Dokumentation des Schwerpunkt-Angebotes „Beratung“ des Fachbereiches Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf dar, die sich auf die authentischen Lernerfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stützt. Die Inhalte eignen sich nicht nur als Orientierungshilfe für lernende Beraterinnen und Berater sondern auch für Lehrende, Ausbilder, Trainer und Supervisoren in personzentrierter Beratung.

Klaus Sander, Prof. Dr., Professur für Beratungspsychologie an der FH Düsseldorf. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie; zahlreiche Veröffentlichungen zur personzentrierten Beratung; praktische Erfahrungen in Klinik, Beratungsstellen und psychotherapeutischen Praxen
Torsten Ziebertz, Dipl.-Sozialpädagoge, Erzieher, Systemischer Familientherapeut, Ausbildung in Klientzentrierter Gesprächsführung; Vorträge und Weiterbildungen zu pädagogischen und psychosozialen Themen. Schwerpunkte: Theorien der Familie, Familienentwicklung, Methodik der Personzentriert-Systemischen Beratung.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.06.2006
Herausgeber Klaus Sander, Torsten Ziebertz
Verlag Frank & Timme
Seitenzahl 256
Maße (L/B/H) 21/14,8/1,3 cm
Gewicht 336 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86596-086-3

Weitere Bände von Transfer aus den Sozial- und Kulturwissenschaften

Das meinen unsere Kund*innen

0.0/5.0

0 Bewertungen

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0/5.0

0 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

  • artikelbild-0
  • 1;Inhalt;6
    2;1. Die theoretischen Grundkonzeptionen personzentrierter Beratung und ihre Erweiterung im Hinblick auf eine personzentrierte Beratungspraxis;8
    2.1;1.1 Einleitung;8
    2.1.1;1.1.1 Was istististist Beratung und was ist Personzentrierte Beratung;10
    2.1.2;1.1.2 Personzentrierte Beratung;14
    2.1.3;1.1.3 Ausbildung in personzentrierter Beratung;16
    2.1.3.1;Nicht-interaktive Übungsformen Berater / Klient;17
    2.1.3.2;Interaktive Übungsformen, "Klienten-Rolle";17
    2.1.3.3;Interaktive Übungsformen, "Berater-Rolle";18
    2.2;1.2 LernbereicheLernbereicheLernbereicheLernbereiche des personzentrierten Ausbildungskonzepts;20
    2.2.1;1.2.1 Erfahrung der eigenen PersonErfahrung Person;21
    2.2.2;1.2.2 Erfahrung der Person des anderen Menschen - Sensibilisiierungslernen;26
    2.2.3;1.2.3 Erfahrung einer förderlichen Beziehung;30
    2.2.4;1.2.4 Erfahrung methodisch kompetenter Verhaltensweisen;37
    2.2.5;1.2.5 Problemfelder in der Beratung;43
    2.2.6;1.2.6 Gesprächsbeispiele;51
    2.3;1.3 Beratung und Psychotherapie - Einige Unterschiede im Hinblick aufHinblick auf Ziele, institutionelle Gegebenheiten und Motivationsbedingungen des Klienten;57
    2.3.1;1.3.1 Ziele von Beratung und Psychotherapie;57
    2.3.2;1.3.2 Ein Störungsmodell zur Erklärung von Problemen und ihren LösungenLösungenLösungen in der personzentrierten Beratung;61
    2.3.3;1.3.3 Schlussfolgerungen für die Ausbildung;66
    2.4;1.4 Unfreiwilligkeit und geringe Motivierbarkeit des Klienten als häufig anzutreffende Probleme der personzentrierten Beratung in der sozialen Arbeit;67
    2.4.1;1.4.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerung für die Ausbildung;74
    3;2. Erfahrungsorientierte Übungsmodelle im Rahmen pädaggogisch-therapeutischer Gruppenarbeit;76
    3.1;2.1 Welches sind die Grundprinzipien des personzentrierten Lehrens und Lernens und wie sehen diese aus?;76
    3.2;2.2 Wie sieht die Rolle des Lehrenden in einer erfahrungsorientierten Ausbildung aus?;78
    3.3;2.3 Gibt es noch andere Ansätze, welche dieser Sichtweise nahe stehen?;80
    3.4;2.4 Welches ist die Rolle der Lernenden in der Gruppe einer erfahrungsorientierten Ausbildung und wie sieht diese aus?;83
    3.5;2.5 Was bedeutet dies für das Lernen von personzentrierter Beratung?;87
    3.6;2.6 Erfahrung des Selbst - Selbsterfahrung;90
    3.7;2.7Sensibilisierungslernen - Erfahrung des anderen Menschen;103
    3.8;2.8 Erfahrung der Beziehung - Beziehungswahrnehmung und -gestaltung;113
    4;3. Das Lernergebnis: Beratungsgespräche mit Menschen in schwierigen Lebensituationen;134
    4.1;3.1 Einleitung;134
    4.2;3.2 Gesellschaftliche und soziale Rahmenbedingungen von Jugendlichen;135
    4.2.1;3.2.1 1.Gespräch: Sonja: Auf dem Weg zu einer eigenen Identität;136
    4.2.2;3.2.2 2.Gespräch: Johannes: Wie verschieden sind doch die Mitmenschen;157
    4.2.3;3.2.3 3.Gespräch: Krisen in der Lebensplanung: die nicht geplante Schwangerschaft;167
    4.2.4;3.2.4 4.Gespräch: Familiengespräch: die zerbrochene Vitrine;177
    4.2.5;3.2.5 5.Gespräch: Kraft zur Trennung und zum Neubeginn;181
    4.2.6;3.2.6 6.Gespräch:Überwindung falscher Verpflichtungsgefühle und hinderlicher Harmoniebedürfnisse: eine behinderte Frau ändert sich;190
    4.2.7;3.2.7 7.Gespräch: Angst vor dem Rezidiv: eine Frau, die Krebs hatte, versucht mit der Angst zu leben;209
    4.2.8;3.2.7 8.Gespräch: Alte Frau: Versöhnung ihrer Biographie und Lebensperspektive?;223
    4.3;3.3 Nachbefragungen;239
    4.3.1;3.3.1 Wie erfahren die lernenden Berater das Asbildungsprogramm unmittelbar nach den Praxiskursen;239
    4.3.2;3.3.2 Wie erfahren die Klienten das Beratungsangebot - ergebnisse der Fragegenbogenerhebung;241
    4.3.3;3.3.3 Ein Jahr später;243
    5;Literaturverzeichnis;250 1;Inhalt;6
    2;1. Die theoretischen Grundkonzeptionen personzentrierter Beratung und ihre Erweiterung im Hinblick auf eine personzentrierte Beratungspraxis;8
    2.1;1.1 Einleitung;8
    2.1.1;1.1.1 Was istististist Beratung und was ist Personzentrierte Beratung;10
    2.1.2;1.1.2 Personzentrierte Beratung;14
    2.1.3;1.1.3 Ausbildung in personzentrierter Beratung;16
    2.1.3.1;Nicht-interaktive Übungsformen Berater / Klient;17
    2.1.3.2;Interaktive Übungsformen, "Klienten-Rolle";17
    2.1.3.3;Interaktive Übungsformen, "Berater-Rolle";18
    2.2;1.2 LernbereicheLernbereicheLernbereicheLernbereiche des personzentrierten Ausbildungskonzepts;20
    2.2.1;1.2.1 Erfahrung der eigenen PersonErfahrung Person;21
    2.2.2;1.2.2 Erfahrung der Person des anderen Menschen - Sensibilisiierungslernen;26
    2.2.3;1.2.3 Erfahrung einer förderlichen Beziehung;30
    2.2.4;1.2.4 Erfahrung methodisch kompetenter Verhaltensweisen;37
    2.2.5;1.2.5 Problemfelder in der Beratung;43
    2.2.6;1.2.6 Gesprächsbeispiele;51
    2.3;1.3 Beratung und Psychotherapie - Einige Unterschiede im Hinblick aufHinblick auf Ziele, institutionelle Gegebenheiten und Motivationsbedingungen des Klienten;57
    2.3.1;1.3.1 Ziele von Beratung und Psychotherapie;57
    2.3.2;1.3.2 Ein Störungsmodell zur Erklärung von Problemen und ihren LösungenLösungenLösungen in der personzentrierten Beratung;61
    2.3.3;1.3.3 Schlussfolgerungen für die Ausbildung;66
    2.4;1.4 Unfreiwilligkeit und geringe Motivierbarkeit des Klienten als häufig anzutreffende Probleme der personzentrierten Beratung in der sozialen Arbeit;67
    2.4.1;1.4.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerung für die Ausbildung;74
    3;2. Erfahrungsorientierte Übungsmodelle im Rahmen pädaggogisch-therapeutischer Gruppenarbeit;76
    3.1;2.1 Welches sind die Grundprinzipien des personzentrierten Lehrens und Lernens und wie sehen diese aus?;76
    3.2;2.2 Wie sieht die Rolle des Lehrenden in einer erfahrungsorientierten Ausbildung aus?;78
    3.3;2.3 Gibt es noch andere Ansätze, welche dieser Sichtweise nahe stehen?;80
    3.4;2.4 Welches ist die Rolle der Lernenden in der Gruppe einer erfahrungsorientierten Ausbildung und wie sieht diese aus?;83
    3.5;2.5 Was bedeutet dies für das Lernen von personzentrierter Beratung?;87
    3.6;2.6 Erfahrung des Selbst - Selbsterfahrung;90
    3.7;2.7Sensibilisierungslernen - Erfahrung des anderen Menschen;103
    3.8;2.8 Erfahrung der Beziehung - Beziehungswahrnehmung und -gestaltung;113
    4;3. Das Lernergebnis: Beratungsgespräche mit Menschen in schwierigen Lebensituationen;134
    4.1;3.1 Einleitung;134
    4.2;3.2 Gesellschaftliche und soziale Rahmenbedingungen von Jugendlichen;135
    4.2.1;3.2.1 1.Gespräch: Sonja: Auf dem Weg zu einer eigenen Identität;136
    4.2.2;3.2.2 2.Gespräch: Johannes: Wie verschieden sind doch die Mitmenschen;157
    4.2.3;3.2.3 3.Gespräch: Krisen in der Lebensplanung: die nicht geplante Schwangerschaft;167
    4.2.4;3.2.4 4.Gespräch: Familiengespräch: die zerbrochene Vitrine;177
    4.2.5;3.2.5 5.Gespräch: Kraft zur Trennung und zum Neubeginn;181
    4.2.6;3.2.6 6.Gespräch:Überwindung falscher Verpflichtungsgefühle und hinderlicher Harmoniebedürfnisse: eine behinderte Frau ändert sich;190
    4.2.7;3.2.7 7.Gespräch: Angst vor dem Rezidiv: eine Frau, die Krebs hatte, versucht mit der Angst zu leben;209
    4.2.8;3.2.7 8.Gespräch: Alte Frau: Versöhnung ihrer Biographie und Lebensperspektive?;223
    4.3;3.3 Nachbefragungen;239
    4.3.1;3.3.1 Wie erfahren die lernenden Berater das Asbildungsprogramm unmittelbar nach den Praxiskursen;239
    4.3.2;3.3.2 Wie erfahren die Klienten das Beratungsangebot - ergebnisse der Fragegenbogenerhebung;241
    4.3.3;3.3.3 Ein Jahr später;243
    5;Literaturverzeichnis;250