Produktbild: Deutsche Familien

Deutsche Familien Historische Portraits von Bismarck bis Weizsäcker

1

9,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2005

Abbildungen

mit 12 Abbildungen 22,5 cm

Herausgeber

Volker Reinhardt

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/3,2 cm

Gewicht

105 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-52905-4

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2005

Abbildungen

mit 12 Abbildungen 22,5 cm

Herausgeber

Volker Reinhardt

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/3,2 cm

Gewicht

105 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-52905-4

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: bestellung@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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schwieriges Sammelsurium Es…

Juti aus HD am 24.10.2022

Bewertungsnummer: 2784517

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

schwieriges Sammelsurium Es ist selten, dass ich ein Buch mit dem letzten Kapitel anfange. Aber als Heidelberger muss ich ja über die Wittelsbacher Bescheid wissen. Doch damit sind gleich zwei Probleme zu nennen: 1. Es gibt weder bei den Wittelsbachern noch bei anderen Familien einen Stammbaum, der die Verwandtschaftsbeziehungen auf einen Blick zeigt. 2. Die Anordnung der Familien verläuft alphabetisch und unterschiedet nicht zwischen Adlig und Bürgerlich. Dann habe ich über die Hohenzollern vor kurzem und über die Weizsäcker vor längerem bereits ein Buch gelesen, so dass ich diese Kapitel nur überflogen habe. Mein Eindruck ist aber, dass die Autoren kritische Distanz vermissen lassen. („Die Hohenzollern und die Nazis“ ist ein eigenes Buch und „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth behandelt die Frage, ob Weizsäcker als Botschafter im Vatikan nicht mehr Juden hätte retten können.) Im Vorwort wiederum wird nur erwähnt, dass das Haus Sachsen-Coburg und Gotha in Bulgarien ein Comeback erlebt habe (8), was zum googeln zwingt. Nur kurz genannt wird auch die Gelehrtenfamilie Gmelin aus Tübingen (11). Hinzu kommt, dass ich die preußischen Familien wie die Bismarcks und Moltkes nicht schätze und die Mommsens und Warburgs erst gar nicht richtig kenne (letztere ist eine Hamburger Bänkerdynastie, das ist aber auch alles.) Bleiben noch die industriellen Familien Krupp, über die ich viel lernte (wie den Besitz des Schlosses Blühnbach bei Salzburg (87)) und Thyssen sowie die Künstlerfamilien Mann und Wagner, deren Kapitel zu den Höhepunkten des Werkes gehören. Ohne die Thurn und Taxis zu erwähnen, macht meine Kritik deutlich, dass eine mittlere Note angemessen wäre, also 3 Sterne.

schwieriges Sammelsurium Es…

Juti aus HD am 24.10.2022
Bewertungsnummer: 2784517
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

schwieriges Sammelsurium Es ist selten, dass ich ein Buch mit dem letzten Kapitel anfange. Aber als Heidelberger muss ich ja über die Wittelsbacher Bescheid wissen. Doch damit sind gleich zwei Probleme zu nennen: 1. Es gibt weder bei den Wittelsbachern noch bei anderen Familien einen Stammbaum, der die Verwandtschaftsbeziehungen auf einen Blick zeigt. 2. Die Anordnung der Familien verläuft alphabetisch und unterschiedet nicht zwischen Adlig und Bürgerlich. Dann habe ich über die Hohenzollern vor kurzem und über die Weizsäcker vor längerem bereits ein Buch gelesen, so dass ich diese Kapitel nur überflogen habe. Mein Eindruck ist aber, dass die Autoren kritische Distanz vermissen lassen. („Die Hohenzollern und die Nazis“ ist ein eigenes Buch und „Der Stellvertreter“ von Rolf Hochhuth behandelt die Frage, ob Weizsäcker als Botschafter im Vatikan nicht mehr Juden hätte retten können.) Im Vorwort wiederum wird nur erwähnt, dass das Haus Sachsen-Coburg und Gotha in Bulgarien ein Comeback erlebt habe (8), was zum googeln zwingt. Nur kurz genannt wird auch die Gelehrtenfamilie Gmelin aus Tübingen (11). Hinzu kommt, dass ich die preußischen Familien wie die Bismarcks und Moltkes nicht schätze und die Mommsens und Warburgs erst gar nicht richtig kenne (letztere ist eine Hamburger Bänkerdynastie, das ist aber auch alles.) Bleiben noch die industriellen Familien Krupp, über die ich viel lernte (wie den Besitz des Schlosses Blühnbach bei Salzburg (87)) und Thyssen sowie die Künstlerfamilien Mann und Wagner, deren Kapitel zu den Höhepunkten des Werkes gehören. Ohne die Thurn und Taxis zu erwähnen, macht meine Kritik deutlich, dass eine mittlere Note angemessen wäre, also 3 Sterne.

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