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Mein Leben 1809-1882. Vollständige Ausgabe der »Autobiographie«

1

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2008

Herausgeber

Nora Barlow

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Moosgrün

Auflage

3

Originaltitel

The Autobiography of Charles Darwin, 1958

Übersetzt von

Christa Krüger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35070-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2008

Herausgeber

Nora Barlow

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Moosgrün

Auflage

3

Originaltitel

The Autobiography of Charles Darwin, 1958

Übersetzt von

Christa Krüger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35070-5

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Email: info@bod.de

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  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wissenschaftlicher Revolutionär

    „Wer sich heute mit Darwins Theorien befasst, dem stehen staubtrockene Lektüren bevor, die allesamt äußerst informativ und erhellend, allerdings auch wenig unterhaltsam sind.“ So zumindest meine Annahme, bevor ich in den Besitz von Charles Darwins Autobiographie „Mein Leben“ kam und diese las. Vom Insel Verlag erstmals in vollständiger Ausgabe und als Taschenbuch veröffentlicht, erlaubt es dem geneigten Leser einen Blick auf die ganz private Seite des großen Naturforschers und gibt Einblicke in die Entwicklung seines wissenschaftlichen, aber auch theologischen Denkens. Darwin schrieb das Buch ursprünglich in pädagogischer Absicht, zur Belehrung und Bildung seiner Kinder und Enkelkinder. In gerade mal drei Monaten verfasst, zeichnet es den Weg vom jungen, eher faulen Schüler bis hin zum anerkannten, aber auch umstrittenen Naturforscher nach, der es, trotz jahrelanger, kräftezehrender Krankheit, dank seiner unglaublichen Willenskraft und Arbeitsdisziplin zu einer eindrucksvollen Vielzahl von Veröffentlichungen bringen konnte. Der eigentliche autobiographische Teil von „Mein Leben“ umfasst dabei ca. 158 Seiten und ist auch gleichzeitig der interessanteste Part des gesamten Buches. Darwin überrascht mit einer flüssig zu lesenden, sympathischen Schreibe, welche überraschend viel Wortwitz enthält und den in meiner Vorstellung so biederen Wissenschaftler in völlig neuem Licht erscheinen lässt. Rückblickend beschönigt er auch eigene Fehler und Irrtümer nicht, wobei er die Bescheidenheit nur so weit gehen lässt, als sie glaubwürdig bleibt. Viele Anekdoten seiner Kindheit und Jugend vervollständigen das Bild Darwins und nehmen auch heutigen Kritikern viele ihrer Argumente. Wieviele theologische Eiferer wissen denn schon, dass Charles Darwin um ein Haar fast selber Pfarrer geworden wäre? Sein Weg vom jungen Lausebengel zur späteren Koryphäe der Wissenschaft ist gekennzeichnet durch die Unterstützung vieler Freunde und Verwandter, welche ihn immer wieder seine Karriere förderten und in den schwierigen Phasen seines Lebens Rückhalt gaben. Unter ihnen waren so bekannte Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt, den Darwin sehr bewunderte. Aber auch seine „Gegner“ spart er nicht aus. Dem berühmt-berüchtigten Streit zwischen ihm und Samuel Butler wird gleich ein ganz eigenes Kapitel im Anhang eingeräumt. Dieser Anhang liest sich letztendlich ziemlich zäh, wenngleich man als Leser nochmals nähere Informationen zu Darwins' Familie, z.B. seinem Großvater Dr. Erasmus Darwin, vorfindet. Es ist schon eine Ironie der Geschichte, dass dieser fast hundert Jahre zuvor die selben Denkansätze zeigte, um letztendlich aber doch eine völlig andere Theorie als sein Enkel zu vertreten. Da an dieser Stelle vieles aus wissenschaftlichen Abhandlungen anderer Autoren übernommen wurde, wird der Lesefluss durch viel Fachchinesisch erheblich verschlechtert. Zudem wiederholen sich einige Informationen, weshalb ein Lektor an dieser Stelle wohl hätte kürzend eingreifen müssen. Insgesamt ist „Mein Leben“ von Charles Darwin jedoch eine ungemein informative und lesenswerte Autobiographie, welche neue Facetten des bekannte Naturforschers aufzuzeigen vermag und daher auch jenen zu empfehlen ist, die seine anderen, fachbezogenen Werke bereits kennen. Darwins Theorien waren und sind die gewaltigste wissenschaftliche Revolution seit den Anfängen der Wissenschaft. Und Herausgeber Ernst Mayr hat völlig recht, wenn er im Anhang folgendes sagt: „Unsere Ehrerbietung gehört dem Mann, dem wir diese Revolution verdanken – Charles Darwin.“

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    Kai Ortel

    Thalia Berlin – Gesundbrunnen Center

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    5/5

    19.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Charles Darwins persönlicher Rückblick...

    Charles Darwins persönlicher Rückblick auf ein reiches Leben im Dienst der Wissenschaft. Lehrreich und unterhaltsam zugleich und überdies ein Einblick in das Leben im 19. Jhd.

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  • Ernst Mayr, Charles Darwins Autobiographie



    Vorbemerkung der Herausgebeein



    Charles Darwin, Mein Leben



    Anmerkungen



    Anhang



    Charles Darwin und sein Großvater



    Dr. Erasmus Darwin



    Der Darwin-Butler-Streit



    Brief von Erasmus Darwin an seinen Sohn Robert



    Wie Dr. Robert Darwins Einwände gegen Charles' Reise auf der Beagle entkräftet wurden



    Charles Darwin: »Das ist die Frage« - Bleistiftaufzeichnungen aus den Jahren 1837 - 1838



    Mrs. Darwins Aufzeichnungen über Religion



    Über Darwins schlechten Gesundheitszustand