• Produktbild: Bilder der Überwachung
Band 2550

Bilder der Überwachung

Aus der Reihe edition suhrkamp

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2008

Abbildungen

Mit Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

1,9/10,8/17,6 cm

Gewicht

227 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12550-2

Beschreibung

Rezension

»Die gut lesbare, stellenweise blendend formulierte und souverän argumentierende Doktorarbeit des jungen Journalisten und Kulturwissenschaftlers geht allen denkbaren Aspekten der Videoüberwachung nach: den technischen, urbanen, wahrnehmungs- und herrschaftstheoretischen, populär- und hochkulturellen und zuletzt auch denen des Widerstands. Dabei vermählt sich vorzügliche empirische Kenntnis glücklich mit avancierter Theorie.« ("Deutschlandfunk")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2008

Abbildungen

Mit Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

1,9/10,8/17,6 cm

Gewicht

227 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12550-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Bilder der Überwachung

  • Einleitung



    How to Do a Double Take: Die Kameras und ihre Doppelgänger



    Die zweifache Bildproduktion



    Was »schwere kranckheyt« nach sich ziehen kann



    Videoüberwachung als Gegenstand der Kulturwissenschaft



    Übersicht der Kapitel



    Danksagung



    I. Straßenlaternen und unbequeme Stühle: Polizeiliche Erkennungsdienste 1667 und 1871



    1. 1667: Die Beleuchtung der Straße am Beginn der Policey



    2. 1871: Verbrecherfotografie. Die Erfindung des kriminellen Gesichts



    II. Die Normalisierung der Videoüberwachung



    1. »Das freundliche Auge am Himmel«: Videoüberwachung in Großbritannien



    2. Videoüberwachung in Deutschland: Die Vorgeschichte



    3. Leipzig und die Folgen



    III. Evaluation, Privacy, Risiko, Stadt: Videoüberwachung in der wissenschaftlichen Diskussion



    1. Diffuse Wirkung, subjektives Unwissen: Zur Wirkung und Akzeptanz von Videoüberwachung



    2. Die alltägliche Überwachung und die Kritik des Privaten



    3. Risikogesellschaft und New Penology



    4. Die Stadt und die Kameras: Videoüberwachung als urbanes Rauminventar



    IV. Von der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft



    1. Historische Konstellationen des Sehens und die Gefährdungen des Auges



    2. Das Panopticon als prekäre und paradoxe Balance zwischen Wirklichkeit und Anschein



    3. Am Ende der Einschließung? Die Kontrollgesellschaft



    4. Rückzug des Visuellen?



    V. Der Kontrollraum als Ort überwachender Praxis



    1. Menschen im Kontrollraum



    2. Der Kontrollraum und seine Umwelt



    3. Die fragile Beweiskraft digitaler Bilder



    4. Die automatische Zukunft der Kameraaugen



    5. Foto-Fahndung oder: Wie man mit zwei nicht explodierten Koffern auf einer Rolltreppe landet



    VI. Zur Ikonografie der Videoüberwachung



    1. Die Überwachungskamera: Das Auge Gottes?



    2. Die Beschilderung der Kameras



    VII. Videoüberwachung in der Populärkultur



    1. Vom »doppelten Mythos« der Videoüberwachung



    2. Unterhaltsame Videoüberwachung



    3. We Love to Watch: Die spektakulären Überwachungsbilder der Unterhaltungsindustrie



    4. We Love to Be Watched: Vom angeblichen Narzissmus der Überwachten



    5. Zur Faszination des Überwachungsbildes



    VIII. Taktiken der Überwachten. Von der Kunst der counter-surveillance



    1. Michel de Certeau: Die Kunst des Handelns



    2. Taktiken der Überwachten



    3. Immanenz des Widerstandes, Listen der Überwachten: Wie man lernt, mit Kameras zu tanzen



    Die imaginären Energien der Videoüberwachung