Als die Wörter tanzen lernten

Inhaltsverzeichnis


Zum Beginn

1. Ein Anfang mit Handicaps
Linguistik und Biologie - Evolution und Selektion - Sprachwandel und der Kampf ums Dasein - Das Handicap-Prinzip - Sexuelle Selektion - Sprachliche Normen - Wozu taugt eine komplexe Sprache? - Kommunikation bei den Eipo - Seinen Platz behaupten - Zuverlässigkeit von Signalen

2. Selektion von Signalen
Verständigung und mehr - Akzeptanz, Missbrauch und Täuschung - Sprache und Geld - Standardisierung und Vergleichbarkeit - Natürliche Selektion und Signalselektion - Wörter mit hohen Signalkosten - Beurteilung von Sprechern - Qualitäten von Hominiden - Egoismus und Altruismus

3. Verschlungene Wege zum Menschen
Der aufrechte Gang - Mehrfacher Exodus aus Afrika - Homo sapiens - Große Köpfe - Wandlungen im Verhältnis der Geschlechter - Sex für Fleisch: Domestizierung der Männer - Kontrolle sexueller Begierde - Grabbeilagen und Brandopfer - Höhlenzeichnungen und Jagdmeditationen - Illusionstheater mit rotem Ocker

4. Als die Wörter tanzen lernten
Tierische Kommunikation und Sprache - Das Baukastenprinzip - Rekursivität - Tanz auf zwei Beinen - Beschränkungsregeln - Vom Tanz zur Grammatik - Sätze in Baumkronen

5. Grammatik und Semantik kommen ins Spiel
Vom Tanz zur Musik - Von der Musik zur Sprache - Die Alten mischen sich ein - Grammatik kommt in den Alltag - Namen und Bezeichnungen - Entwicklung der Alphabetschrift

6. Sprachliche Fossilien
Mit der Zunge schnalzen
Klang und Aussprache von Klicks - Alte Völker im Süden Afrikas - Von protosprachlichen Lautclustern zur komponentiellen Silbenstruktur
Stimmen im Kopf
Fossilien ritueller Sprache - Kognition des Bewusstseins
Reden Gespräche und Denken
Die allmähliche Verfertigung der Gedanken in Gesprächen und Reden - Die Integration von Gespräch und Rede - Denken und Sprechen

7. Ritual und Sprache
Warum Rituale? - Bedeutsame Signale mit geringer Bedeutung - Mantras - Religiöse Texte - Risiken beim Kontakt mit dem Heiligen - Kosten und Handicaps von Ritualen - Sprachpflege - Sprache in Ritualen und im Alltag

8. Grammatik für Gespräche
Gespräche bei einem Klassentreffen - Sich lausen, singen und Gespräche führen - Passende Anschlüsse - Die Sequenzierung von Gesprächen durch Grammatik- Fragen und Befehle - Sein Rederecht behaupten

9. Essen und Sprechen: Risiken in Mund und Rachen
Sich verschlucken - Präzise Bewegungen in Mund und Rachen - Flirts beim Essen

10. Homo didacticus
Der Wunsch, es allen zu zeigen - Zeigende Wesen - Immer höflich und zum Flirt bereit - Weitergabe nützlicher Informationen - Statusgewinn durch gut verpackte Informationen - Wahrheit und Fiktion - Kommentare zu Informationen - Sprachliche Kostenerhöhung

11. In Kinder und Sprache investieren
Hilflose Traglinge -Ein akustisches Band - Elterliche Didaktik - Gute Mütter und Väter sind gefragt - Partnerwahl im Patriarchat

Zum Schluss

Als die Wörter tanzen lernten

Ursprung und Gegenwart von Sprache

Buch (Taschenbuch)

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2008

Verlag

Spektrum der Wissenschaft

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

21/13/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

Als die Wörter tanzen lernten, entstand die Sprache - zumindest stützt sich Steinig auf Spekulationen, die in den Regeln von Tänzen Parallelen zu grammatikalischen Strukturen sehen. Das ist freilich nur ein Aspekt. Anatomische Randbedingungen, (...) auch Flirt und Betrug, Wahrheit und Fiktion (...) sind weitere Facetten dieses spannenden Buches.

Im Paradies der Bücher, 5. Oktober 2007

Insgesamt erzählt Wolfgang Steinig eine spannende und plausible Geschichte davon, wie unsereiner zur Sprache kam (...). "Als die Wörte tanzen lernten" ist schon deshalb keine Bettlektüre, weil es seinen Leser anregt. Und sei es nur dazu, den eigenen Redestrategien auf die Schliche zu kommen.

Leonardo, 13. Juli 2007

Ein lesenswertes Buch ... sehr positiv zu würdigen, zeigt es doch, dass Sprachwissenschaft ganz wesentlich eine interpretative Wissenschaft ist, die sich an ein gebildetes und angestrengt mitdenkendes (und gelegentlich zum Scherzen und Schmunzeln aufgelegtes) Publikum richtet, und nicht an LeserInnen, die bloß Fakten zur Kenntnis nehmen möchten, für deren Ermittlung man den Methoden unverständlicher wisssenschaftlicher Experten vertrauen muss (die noch dazu notorisch im Streit miteinander liegen). In diesem, besten, Sinne hat Wolfgang Steinig ein philo-sophisches Buch geschrieben.

Osnabrücker Beiträge zur Sprachtherapie

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2008

Verlag

Spektrum der Wissenschaft

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

21/13/2,5 cm

Gewicht

514 g

Auflage

2006

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8274-2088-6

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    Linguistik und Biologie - Evolution und Selektion - Sprachwandel und der Kampf ums Dasein - Das Handicap-Prinzip - Sexuelle Selektion - Sprachliche Normen - Wozu taugt eine komplexe Sprache? - Kommunikation bei den Eipo - Seinen Platz behaupten - Zuverlässigkeit von Signalen

    2. Selektion von Signalen
    Verständigung und mehr - Akzeptanz, Missbrauch und Täuschung - Sprache und Geld - Standardisierung und Vergleichbarkeit - Natürliche Selektion und Signalselektion - Wörter mit hohen Signalkosten - Beurteilung von Sprechern - Qualitäten von Hominiden - Egoismus und Altruismus

    3. Verschlungene Wege zum Menschen
    Der aufrechte Gang - Mehrfacher Exodus aus Afrika - Homo sapiens - Große Köpfe - Wandlungen im Verhältnis der Geschlechter - Sex für Fleisch: Domestizierung der Männer - Kontrolle sexueller Begierde - Grabbeilagen und Brandopfer - Höhlenzeichnungen und Jagdmeditationen - Illusionstheater mit rotem Ocker

    4. Als die Wörter tanzen lernten
    Tierische Kommunikation und Sprache - Das Baukastenprinzip - Rekursivität - Tanz auf zwei Beinen - Beschränkungsregeln - Vom Tanz zur Grammatik - Sätze in Baumkronen

    5. Grammatik und Semantik kommen ins Spiel
    Vom Tanz zur Musik - Von der Musik zur Sprache - Die Alten mischen sich ein - Grammatik kommt in den Alltag - Namen und Bezeichnungen - Entwicklung der Alphabetschrift

    6. Sprachliche Fossilien
    Mit der Zunge schnalzen
    Klang und Aussprache von Klicks - Alte Völker im Süden Afrikas - Von protosprachlichen Lautclustern zur komponentiellen Silbenstruktur
    Stimmen im Kopf
    Fossilien ritueller Sprache - Kognition des Bewusstseins
    Reden Gespräche und Denken
    Die allmähliche Verfertigung der Gedanken in Gesprächen und Reden - Die Integration von Gespräch und Rede - Denken und Sprechen

    7. Ritual und Sprache
    Warum Rituale? - Bedeutsame Signale mit geringer Bedeutung - Mantras - Religiöse Texte - Risiken beim Kontakt mit dem Heiligen - Kosten und Handicaps von Ritualen - Sprachpflege - Sprache in Ritualen und im Alltag

    8. Grammatik für Gespräche
    Gespräche bei einem Klassentreffen - Sich lausen, singen und Gespräche führen - Passende Anschlüsse - Die Sequenzierung von Gesprächen durch Grammatik- Fragen und Befehle - Sein Rederecht behaupten

    9. Essen und Sprechen: Risiken in Mund und Rachen
    Sich verschlucken - Präzise Bewegungen in Mund und Rachen - Flirts beim Essen

    10. Homo didacticus
    Der Wunsch, es allen zu zeigen - Zeigende Wesen - Immer höflich und zum Flirt bereit - Weitergabe nützlicher Informationen - Statusgewinn durch gut verpackte Informationen - Wahrheit und Fiktion - Kommentare zu Informationen - Sprachliche Kostenerhöhung

    11. In Kinder und Sprache investieren
    Hilflose Traglinge -Ein akustisches Band - Elterliche Didaktik - Gute Mütter und Väter sind gefragt - Partnerwahl im Patriarchat

    Zum Schluss