Diskurse kultureller Identität Kollektive Machtpraktiken in (post-)kolonialen Gesellschaften
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Verlag:VDM
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2008
Verlag
VDMSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
24,3/16,9/1,7 cm
Gewicht
237 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8364-5644-9
Phänomen, obschon sie im Zeitalter der Globalisierung auf anderen Prämissen
basiert und neue Dimensionen berührt. Auch die deutsche Gesellschaft ist
mehr denn je von Migrationsprozessen, die Diskussionen über eine genuin ,
deutsche' Identität und ,Leitkultur' induzierten, betroffen. Doch fällt im
internationalen Vergleich auf, dass sich gerade Gesellschaften mit kolonialer
Vergangenheit im Zuge des Dekolonisierungsprozesses wesentlich früher mit
solchen Fragen konfrontiert sahen. Um von den dort gemachten kollektiven
Erfahrungen lernen zu können, scheint deren systematische Untersuchung
umso dringlicher. Diesem Unterfangen widmet sich die Autorin. Sie rekonstruiert
postkoloniale Identitätsdiskurse des angelsächsischen Raums aus
Sicht der Postcolonial Studies. Nach einer Einführung in die hierzulande kaum
rezipierte Disziplin behandelt sie anhand dreier Fallbeispiele Machtpraktiken
unterschiedlicher Sozialgruppen. Ein kritisches Fazit konferiert den Beitrag
dieser Theorie für hiesige Identitätsdebatten. Das Buch richtet sich an
gesellschaftstheoretisch Interessierte, die politischen Handlungsbedarf sehen.
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