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Lehrerinnen in System und Lebenswelt Erkundungen ihrer doppelten Sozialisation

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.1998

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

489 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8100-2080-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.1998

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

489 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8100-2080-2

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • Einleitung: Erkundung von Widersprüchen.- A: Spurensuche in Lebenswelt und Bildungssystem.- 1. „So nah beieinander und doch so fern ...“: Zum Vorverständnis.- 2. „Es war ein Unterschied ...“:Klärungen.- 2.1 Lebensgeschichtliche Erfahrungen mit Lehrerinnen.- 2.2 Erkundungsberichte.- 2.3 Künstlerische Produktionen.- 2.4 Resümee: Fordern und Fördern.- 3. Differenzierungen: Erkundungen im Bildungssystem Auf der anderen Seite nach Öffnung der Grenze.- 3.1 Voraussetzungen.- 3.2 Bildungsinstitutionen.- 3.3 Doppelte Qualifizierung von Lehrerinnen durch berufliche und private Aufgaben.- 3.4 Widersprüchliche Verbindung von Kontrolle und Unterstützung.- 3.5 Unterrichtsinhalte in Lehrbüchern.- 3.6 Zeugnisse für Lehrerinnen in Schulerfahrungsberichten.- 3.7 Lehrerinnen im Transformationsprozeß in empirischen Untersuchungen.- 3.8 Resümee: Differenzierungen.- 4. „Angepaßt oder mündig“?.- 4.1 Lehrpersonen in Briefen an Christa Wolf, Herbst 1989.- 4.2 Unterschiedliche Orientierungen.- 4.2.1 Soziale Offenheit für Kinder und Jugendliche und kleiner Widerstand.- 4.2.2 Alternative Autoritäten und Inhalte in der Kunst.- 4.2.3 Professionelle Selbständigkeit.- 4.2.4 Feindbilder aus Parteidisziplin.- 4.3 Die doppelte Sozialisation von Lehrern und Lehrerinnen.- 4.4 Systemnähe oder Nähe zu Kindern bei Pädagogen und Pädagoginnen auf unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems.- 4.5 Lehrerinnen und Lehrer.- B: Formelle und Informelle Bildungserfahrungen von Lehrerinnen unterschiedlicher Generationen.- 5. „Zur Sprache bringen“: Berufs- und Lebensgeschichten.- 6. Schriftliche Selbstdarstellungen.- 6.1 „Die Schüler zum Widerstand erziehen“: Diplomlehrerin Inge B., Jahrgang 1939.- 6.1.1 Mein Bildungsziel.- 6.1.2 Interpretation: inhaltlich-alternative Orientierung.- 6.1.3 „Es reizte mich wirklich, mit Kindern umzugehen.“ Anschlußgespräch mit Inge B..- 6.2 „ ... von früher Kindheit an anderen Menschen helfen ...“ Horterzieherin Elisabeth S., Jahrgang 1956.- 6.2.1 Mein Entwicklungsweg.- 6.2.2 Interpretation: Fürsorge für Kinder.- 6.3 Vergleichende Diskussion: Autobiographien.- 7. Berufs- und lebensgeschichtliche Erzählungen: Qualifizierung, Disziplinierung, Integration.- 7.1 „Man muß hier gelebt haben ...“: Neulehrerin Hilda L., Jahrgang 1920 (in ihrer Erzählung, in Akten, in Gedichten und Fotos).- 7.1.1 „Sozial und humanistisch, nicht egoistisch ...“ — Informelle und formelle Bildung.- 7.1.2 „Ihre politisch-ideologische Erziehungsarbeit reicht für eine EOS nicht aus“ — Bürokratische Kontrolle und politische Disziplinierung.- 7.1.3 „Und immer du an andere denkst ...“ — Würdigungen in sozialen Netzwerken.- 7.1.4 Resümee: Mehrfach qualifiziert, politisch diszipliniert und doch in soziale Netzwerke integriert.- 7.2 „ ... begreifen, daß überall nur mit Wasser gekocht wird ...“: Unterstufenlehrerin Anke S., Jahrgang 1937.- 7.2.1 „Ob ich die höhere Mathematik kann oder nicht, das nehm’ ich mit ins Grab ...“ —Informelle und formelle Qualifizierung.- 7.2.2 „Tut mir leid, das kann ich nicht einsehen“ — Alte und neue Bürokratisierung.- 7.2.3 „... ’nen bißchen danke schön sagen ...“ — Integration ins alte und neue System.- 7.2.4 Resümee: Mehrfach qualifiziert, nach der Wende abgestuft und als Klassenlehrerin sowie im familialen Netzwerk engagiert.- 7.3 „ ... ,ne gemeinsame Grundlage zu finden ...“: Unterstufenlehrerin Simone M., Jahrgang 1965.- 7.3.1 „ ... aber zumindest nich’ als gleichwertig angesehen“ — Informelle Bildungserfahrungen in der Herkunftsfamilie.- 7.3.2 „ ... Lehrer, die eben den Kindern alles versuchen zu geben ...“ — Erfahrungen in der formellen Ausbildung und im Beruf.- 7.3.3 „Ich wollte immer mehrere Kinder haben ...“ — Zusätzliche Qualifizierung in der Lebenspraxis mit eigenen Kindern.- 7.3.4 „ ... habe auch sicherlich viele neue Sachen kennengelernt“ — Informelle und formelle Weiterbildung nach dem Umbruch.- 7.3.5 „Ich habe auch versucht, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen“ — Bürokratische Reglementierung und politische Disziplinierung.- 7.3.6 „Ja, diesen Berg mußte man also nun erstmal erklimmen“ — Integration durch formelle Weiterbildung.- 7.3.7 „ ... Nich’ mehr ’nen gemeinsamen Nenner gefunden ...“ — Verbundenheit zwischen Menschen in Ost und West?.- 7.3.8 Resümee: Mehrfach qualifiziert, politisch engagiert und in beiden Systemen integriert.- 7.4 Vergleichende Diskussion: Erzählungen.- 8. Alltagsgespräche.- 8.1 „... Zwei Jahre keine Mittel bekommen ...“: Gerda U., Diplomlehrerin.- 8.2 „... wie nach dem Krieg ...“: Gisela T., Diplomlehrerin.- 8.3 „... mich weiter für die Schule engagieren ...“: Barbara G., Diplomlehrerin und Wissenschaftlerin.- 8.4 „Ich habe schon immer den Mund aufgemacht ...“: Ulla P., Unterstufenlehrerin.- 8.5 „Mir persönlich bringt die Situation jetzt Vorteile ...“: Cornelia F., Sozialpädagogin und Lehrerin in der Weiterbildung.- 8.6 Vergleichende Diskussion: Alltagsgespräche.- C: Erkundungen der Beteiligung von Lehrerinnen an der Transformation des Bildungssystems.- 9. „Für unsere Kinder“ — Pädagogische Praxis und Interessenvertretung.- 10. Schulveranstaltungen.- 10.1 Schulfest „unter den Bäumen“, 1994.- 10.1.1 Eine Erkundung im Ostteil Berlins.- 10.1.2 Reflektionen.- 10.2 Schule als Lebenswelt. Reformpädagogik in einer Jenaplan-Schule.- 10.2.1 Schulorganisation.- 10.2.2 Diskussion mit Schülerinnen.- 10.2.3 Differenzierter Unterricht in einer Untergruppe.- 10.2.4 Deutsch im 6. Jahrgang: Probe einer Aufführung.- 10.2.5 Kursunterricht Geschichte im B. Jahrgang.- 10.2.6 Deutsch in der 10. Klasse: Gespräch über ein Portrait von Susanne T. (aus Maxie Wander: „Guten Morgen, du Schöne“, 1978).- 10.2.7 Eine Gruppenarbeit: amerikanische Literatur.- 10.3 Resümee: Schulkulturen.- 11. Interessenvertretung von Lehrerinnen.- 11.1 Perspektiven für das Schulsystem auf einer Diskussionsveranstaltung an der HUB, Sommer 1990.- 11.2 „Wer sich keine Kolonien leisten kann, soll sich keine zulegen.“ — Demonstration zur Gleichstellung von Lehrerinnen in Ost und West, Juni 1994.- 11.3 Interessen von Lehrerinnen in „Erziehung und Wissenschaft“, Dezember 1993.- 11.4 Resümee: Interessenvertretung.- D: Ergebnisse.- 12. Zusammenfassung von Befunden.- 12.1 Die doppelte Sozialisation und Qualifikation von Lehrerinnen in anderen Studien.- 12.1.1 Studien in den. alten Bundesländern.- 12.1.2 Studien in der DDR und in den neuen Bundesländern.- 12.1.3 Zusammenfassende Diskussion.- 12.2 Die doppelte Sozialisation und Qualifikation von Lehrerinnen in dieser Studie.- 12.2.1 Zum Gang der Untersuchungen.- 12.2.2 Lehrerinnen in der Transformation des Bildungssystems.- 12.3 Sozioanalytische und methodische Reflektion des Forschungsprozesses.- 13. Literatur.