Gequälte Seelen, Gequälte Körper. Gewaltinszenierung in den Gemälden der antiken Unterweltsbüßer des Jusepe de Ribera (1591-1652)
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Verlag:VDM
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.02.2008
Abbildungen
mit zahlreichen Abbildungen 24 cm
Verlag
VDMSeitenzahl
91
Maße (L/B/H)
24/17/0,6 cm
Gewicht
180 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8364-6058-3
des 11. September 2001 nicht nur an tausende Opfer, sondern vor
allem daran, dass die Sprache der Gewalt in allen Teilen der Welt zu jeder Zeit
gesprochen wird. Auf dem Gebiet der Kunstgeschichte sowie der Literaturwissenschaft
führten die Ereignisse zu einer anhaltenden Forschungswelle zur
Gewalt. Eingeengt im Moralkorsett unserer Zeit wird "grausame Kunst" aller
Epochen kritisiert und abgewertet. Aber was wäre, wenn die Grenze zwischen
grausamer Realität und inszenierter Ästhetik nicht so scharf gezogen werden
darf? Wie erklärt man ein künstlerisches Interesse an Schmerzdarstellungen
ohne Künstler wie Betrachter Voyeurismus oder gar Sadismus vorzuwerfen?
Das vorliegende Buch zeigt einen Weg auf, Kunst ohne Vorurteile ihrem
formalen Wert entsprechend zu betrachten, indem exemplarisch an zwei
gewaltsamen Werken des neapolitanischen Künstlers Jusepe de Ribera (1591-
1652) Strategien zur Steigerung der künstlerischen Möglichkeiten vorgeführt
werden. Gewalt ist Mittel der Ausdruckssteigerung. Das Buch richtet sich an
Kunsthistoriker, Kunst interessierte und Gewaltforscher.
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