Die Wattwanderung
detebe Band 22495

Die Wattwanderung

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Beschreibung

Völlenklee, ein Buchhändler aus Berlin, ein Doppelgänger von Büchners Lenz, will aus der Enge und dem Zwielicht seines Zimmers ins Offene und Weite fliehen, aus der Welt der Bücher in diejenige des Unnennbaren, Chimärenhaften. Sein Ziel: auf den ›Grund des Meeres‹ steigen, ins Watt. Die Geschichte eines Mannes, der das Leben in seiner Alltäglichkeit nicht mehr hinnehmen will. "Kurz, ein Meisterwerk novellistischer Erzählkunst, wie es selten geworden ist in der deutschen Gegenwartsliteratur." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
"Hartmut Lange schreibt in einer nüchternen und präzisen Sprache und scheint nicht darauf aus zu sein, in die Regionen des Unbewussten hinabzutauchen, und doch vermittelt er dem Leser in einem fort eine Ahnung davon, wie unsicher das Terrain der Normalität ist." (Salzburger Nachrichten)
"Die Novellen des Berliner Dramatikers und Erzählers Hartmut Lange treffen sich mit jenem Gefühlszustand und seiner literar-ästhetischen Konsequenz, der auch das OEuvre Stifters prägt: der radikalen Melancholie des Menschen angesichts der Unheilbarkeit des Risses, der seine Existenz durchzieht." (Rheinischer Merkur)
"Hartmut Lange ist einer der Autoren, für die im Lärmen des Literaturbetriebs kein Platz zu sein scheint. Seine schmalen Bücher sind still und auf den ersten Blick unspektakulär, doch gleichzeitig merk würdig subversiv, aufwühlend. In di eser einzigen Wanderung durchs Watt, jenem Zwischenland zwischen Wasser und Erde, in diesem schmalen Bändchen Literatur also, steckt ein ganzes Stück Welt." (Österreichischer Rundfunk)
"Aus der Enge und dem Zwielicht eines sechs Quadratmeter großen Zimmers führt dieses neue Buch von Hartmut Lange ins Offene und Weite; aus der entzifferbaren Welt der Bücher und der strengen, unerbittlichen Gegenwart führt es hinaus ins Unbenennbare, halluzinatorisch Wahrgenommene; aus dem beschränkten Leben in den unbeschränktenTod. Die sprachlich so zurückhaltend-moderat, unspektakulär erscheinende Geschichte folgt den Handlungen - mehr noch den Gedanken und Grübeleien - der Hauptfigur. Sie zeichnet Stadien der Verwirrung, der Entgrenzung, des Orientierungsverlusts, die einer durchläuft, dem es nicht mehr gelingen will, das Leben, so wie es ist, hinzunehmen: gewöhnlich, banal, alltäglich." (Neue Zürcher Zeitung) Hartmut Lange, geboren 1937 in Berlin-Spandau, studierte an der Filmhochschule Babelsberg Dramaturgie. Für seine Dramen, Essays und Prosa wurde er vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    02.01.1996

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    128

  • Maße (L/B/H)

    18/11,3/1 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    02.01.1996

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    128

  • Maße (L/B/H)

    18/11,3/1 cm

  • Gewicht

    130 g

  • Auflage

    3. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-22495-5

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