Alles bleibt anders

Alles bleibt anders

Buch (Taschenbuch)

12,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.12.2008

Illustrator

Timo Kümmel

Verlag

Atlantis

Seitenzahl

241

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.12.2008

Illustrator

Timo Kümmel

Verlag

Atlantis

Seitenzahl

241

Maße (L/B/H)

21,2/15,2/2 cm

Gewicht

350 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-936742-95-4

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Der Schlag eines Schmetterlingsflügel …

Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frank Miller findet sich auf den Gleisen des Görlitzer Bahnhofes wieder – und hat keine Ahnung, wie er dort hingekommen ist. Ebenso wenig kann er sich an seine Vergangenheit erinnern, selbst bei seinem Namen hat er Probleme. Mithilfe von Menschen, die ihn kennen, findet er seine Mutter und erfährt, dass er eigentlich seit drei Jahren tot ist. Mühsam versucht er, die Puzzleteile seiner Vergangenheit zusammenzusuchen. Warum aber tauchen manchmal Gedankenfragmente an Sigmund Freud oder Hakenkreuze auf, die seiner Umwelt jedoch unbekannt sind? Und was hat es mit dem Medaillon auf sich, das er bei sich trägt und statt einem Bild einen Knopf beinhaltet? Bisher kannte ich nur die Krimis des Autors und war daher gespannt auf dieses Buch, dessen Handlung über unsere Realität hinausgeht. Der Leser landet zusammen mit Frank Miller mitten in Berlin und ist genauso ahnungslos wie er. Sehr schnell wird aber klar, dass es sich um ein Berlin in einer anderen Zeit handeln muss, vieles erscheint deutlich altmodischer. Umso verblüffender ist dann die Erkenntnis, als wir erfahren, in welchem Jahr Frank sich tatsächlich befindet. Spätestens dann weiß der Leser, dass hier irgendwas ganz anders läuft. Die Suche nach Franks Identität fand ich anfangs etwas zäh, aber nachdem ich das Buch beendet habe, passte es im Rückblick doch perfekt in die Handlung. Und ab dem zweiten Teil nimmt die Spannung und die Handlung Fahrt auf, wenn sich die Zusammenhänge immer mehr herauskristallisieren. Dabei entwickelt der Autor Realitäten, vor denen es mir graust und ich froh bin, nicht in der Welt zu leben, in der das Dritte Reich damals den Krieg gewonnen und seine Nachbarländer unterworfen hat. Sehr spannend sind auch immer wieder die Weichenstellungen in der Vergangenheit, bei der kleinste Abweichungen große Ausmaße annehmen können, eben ähnlich dem Schlag eines Schmetterlingsflügel, der an anderer Stelle einen Tornado zur Folge haben könnte, welches ein Beispiel aus der Chaostheorie darstellt. Gut gelungen fand ich auch das Ende des Buches, welches die Grenzen und Risiken der Chaostheorie aufzeigt, wenn sie denn mehr als Theorie wäre … und den Titel des Buches erklärt.

Der Schlag eines Schmetterlingsflügel …

Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frank Miller findet sich auf den Gleisen des Görlitzer Bahnhofes wieder – und hat keine Ahnung, wie er dort hingekommen ist. Ebenso wenig kann er sich an seine Vergangenheit erinnern, selbst bei seinem Namen hat er Probleme. Mithilfe von Menschen, die ihn kennen, findet er seine Mutter und erfährt, dass er eigentlich seit drei Jahren tot ist. Mühsam versucht er, die Puzzleteile seiner Vergangenheit zusammenzusuchen. Warum aber tauchen manchmal Gedankenfragmente an Sigmund Freud oder Hakenkreuze auf, die seiner Umwelt jedoch unbekannt sind? Und was hat es mit dem Medaillon auf sich, das er bei sich trägt und statt einem Bild einen Knopf beinhaltet? Bisher kannte ich nur die Krimis des Autors und war daher gespannt auf dieses Buch, dessen Handlung über unsere Realität hinausgeht. Der Leser landet zusammen mit Frank Miller mitten in Berlin und ist genauso ahnungslos wie er. Sehr schnell wird aber klar, dass es sich um ein Berlin in einer anderen Zeit handeln muss, vieles erscheint deutlich altmodischer. Umso verblüffender ist dann die Erkenntnis, als wir erfahren, in welchem Jahr Frank sich tatsächlich befindet. Spätestens dann weiß der Leser, dass hier irgendwas ganz anders läuft. Die Suche nach Franks Identität fand ich anfangs etwas zäh, aber nachdem ich das Buch beendet habe, passte es im Rückblick doch perfekt in die Handlung. Und ab dem zweiten Teil nimmt die Spannung und die Handlung Fahrt auf, wenn sich die Zusammenhänge immer mehr herauskristallisieren. Dabei entwickelt der Autor Realitäten, vor denen es mir graust und ich froh bin, nicht in der Welt zu leben, in der das Dritte Reich damals den Krieg gewonnen und seine Nachbarländer unterworfen hat. Sehr spannend sind auch immer wieder die Weichenstellungen in der Vergangenheit, bei der kleinste Abweichungen große Ausmaße annehmen können, eben ähnlich dem Schlag eines Schmetterlingsflügel, der an anderer Stelle einen Tornado zur Folge haben könnte, welches ein Beispiel aus der Chaostheorie darstellt. Gut gelungen fand ich auch das Ende des Buches, welches die Grenzen und Risiken der Chaostheorie aufzeigt, wenn sie denn mehr als Theorie wäre … und den Titel des Buches erklärt.

Das Jahr 2008 so ganz anders...

Corinna aus der Nähe von Bremen am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frank Miller hat sein Gedächtnis verloren. Durch die Stadt irrend, findet er schließlich seine Mutter, die ihren Sohn bereits vor Jahren beerdigt hat. Doch nicht nur das... es kommt immer wieder zu Vorkommnissen, die Frank zweifeln lassen. Was ist wirklich los? Langsam kommt seine Erinnerung wieder. So befindet sich Frank im Jahr 2008, die NSDAP ist immer noch an der Macht und grausamer als je zuvor. Und Frank merkt, dass er handeln muss. Für sich, für seine Liebe zu Claire und für viele andere Menschen. Bei „Alles wird anders“ von Siegfried Langer handelt es sich um den Debütroman, des bekannten Thriller-Autors. Ich selber kannte vor allem Bücher wie „Leide!“ oder „Sterbenswort“ von Siegfried Langer und habe diese bekannten Thriller auch verschlungen. Nun war ich gespannt, wie der Autor begonnen hat. Und allein die Tatsache, dass Frank Miller in einem Deutschland lebt, dass zwar von der Zeit her bekannt ist, aber durch die Tatsache das dieses Land noch in der dunklen Vergangenheit vegetiert, so ganz anders daherkommt, als man es selber kennt. Auf eben diesen Aspekt war ich sehr neugierig und ich empfand ihn auch als sehr gelungen. Für mich war die Atmosphäre in „Alles wird anders“ sehr bedrückend. Frank ist allein, ihm fehlen wesentliche Dinge in seinem Gedächtnis und er muss stetig aufpassen. So hatte ich beim Lesen immer das Gefühl mir über die Schulter schauen zu müssen. Zusätzlich wissen wir Nachkriegskinder ja was zum Glück hinter uns geblieben ist und zu sehen „was wäre wenn“ ist sehr beengend. Der Schreibstil von Siegfried Langer ist hier atmosphärisch und unterhaltend, auch wenn ich sagen muss, dass er mir mit seinem heutigen Schreibstil nun viel besser gefällt. Ich merkte einfach, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, der zwar gut durchdacht und ausgearbeitet ist, gleichzeitig aber auch an manchen Stellen noch nicht ausgereift wirkt. Trotzdem bleibt man am Buch und muss wissen wie es mit Frank weitergehen wird. Gewohnt spannend halt, ganz nach der Art, die mir von Siegfried Lager bekannt ist. Mein Fazit: „Alles wird anders“ ist ein unterhaltender Roman, der uns in das Jahr 2008 entführt, das so komplett anders ist als das Jahr 2008, wie wir es kannten. Frank Miller als wichtigste Figur ist so menschlich, dass man sich in ihn hineinfühlen kann. Und trotzdem, komplett überzeugt bin ich leider nicht.

Das Jahr 2008 so ganz anders...

Corinna aus der Nähe von Bremen am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frank Miller hat sein Gedächtnis verloren. Durch die Stadt irrend, findet er schließlich seine Mutter, die ihren Sohn bereits vor Jahren beerdigt hat. Doch nicht nur das... es kommt immer wieder zu Vorkommnissen, die Frank zweifeln lassen. Was ist wirklich los? Langsam kommt seine Erinnerung wieder. So befindet sich Frank im Jahr 2008, die NSDAP ist immer noch an der Macht und grausamer als je zuvor. Und Frank merkt, dass er handeln muss. Für sich, für seine Liebe zu Claire und für viele andere Menschen. Bei „Alles wird anders“ von Siegfried Langer handelt es sich um den Debütroman, des bekannten Thriller-Autors. Ich selber kannte vor allem Bücher wie „Leide!“ oder „Sterbenswort“ von Siegfried Langer und habe diese bekannten Thriller auch verschlungen. Nun war ich gespannt, wie der Autor begonnen hat. Und allein die Tatsache, dass Frank Miller in einem Deutschland lebt, dass zwar von der Zeit her bekannt ist, aber durch die Tatsache das dieses Land noch in der dunklen Vergangenheit vegetiert, so ganz anders daherkommt, als man es selber kennt. Auf eben diesen Aspekt war ich sehr neugierig und ich empfand ihn auch als sehr gelungen. Für mich war die Atmosphäre in „Alles wird anders“ sehr bedrückend. Frank ist allein, ihm fehlen wesentliche Dinge in seinem Gedächtnis und er muss stetig aufpassen. So hatte ich beim Lesen immer das Gefühl mir über die Schulter schauen zu müssen. Zusätzlich wissen wir Nachkriegskinder ja was zum Glück hinter uns geblieben ist und zu sehen „was wäre wenn“ ist sehr beengend. Der Schreibstil von Siegfried Langer ist hier atmosphärisch und unterhaltend, auch wenn ich sagen muss, dass er mir mit seinem heutigen Schreibstil nun viel besser gefällt. Ich merkte einfach, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, der zwar gut durchdacht und ausgearbeitet ist, gleichzeitig aber auch an manchen Stellen noch nicht ausgereift wirkt. Trotzdem bleibt man am Buch und muss wissen wie es mit Frank weitergehen wird. Gewohnt spannend halt, ganz nach der Art, die mir von Siegfried Lager bekannt ist. Mein Fazit: „Alles wird anders“ ist ein unterhaltender Roman, der uns in das Jahr 2008 entführt, das so komplett anders ist als das Jahr 2008, wie wir es kannten. Frank Miller als wichtigste Figur ist so menschlich, dass man sich in ihn hineinfühlen kann. Und trotzdem, komplett überzeugt bin ich leider nicht.

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