Produktbild: Competitive Advantage of Nations

Competitive Advantage of Nations

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Rezension

Business Week Rich in lessons about why and how industries, regions, and nations succeed or fail.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.1998

Abbildungen

w. figs.

Verlag

Free Press

Seitenzahl

896

Maße (L/B/H)

25,3/16,7/5 cm

Gewicht

1129 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-684-84147-2

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.1998

Abbildungen

w. figs.

Verlag

Free Press

Seitenzahl

896

Maße (L/B/H)

25,3/16,7/5 cm

Gewicht

1129 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-684-84147-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Hans-Peter Büttgenbach

    aus Langenfeld

    3/5

    22.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Strategie für Industriemationen

    Michael Porter macht hier (1990) den Versuch, seine unternehmensstrategischen Überlegungen aus 1980 ("Competitive Strategy") und 1985 ("Competitive Advantage") auf Staaten anzuwenden. Seiner Meinung nach reichen die klassischen Paradigmen von Ricardo, Heckscher/Ohlin u. a. für eine Rekonstruktion der Wettbewerbsfähigkeit von Staaten nicht aus, ein neuer mehr mikroökonomisch orientierter Ansatz müsse her. Beispielhaft werden in einer breiten internationalen Kooperation (mit Universitäten, Forschungsgruppen, Banken) zehn Staaten mit hunderten Industriesegmenten unter die Lupe genommen, um den nationalen Faktor zu isolieren. Eine deutsche Universität sucht man hier übrigensp vergeblich. Das Vergrößerungsglas ist ein Konglomerat von Determinanten: Faktoren, verbundene Industrien, (Binnen-)Nachfrage und Industriestruktur/-strategie, dargestellt als "Diamantstruktur". Auch die Beziehungen der Determinanten untereinander sind Thema, Zufälle und Politik beeinflussen den Diamanten. Die Analyse zeigt sehr unterschiedliche nationale Industriewelten, historisch gewachsene Schwerpunkte (Cluster), differierende Reifegerade und Bedingungen (Schulen, Hochschulen). Die umfangreichen Daten sind eine Fundgrube für Interessierte, aber inzwischen auch Geschichte. Beispielhaft für Deutschland die ehedem führende Druckmaschinenindustrie plus Papier, Papiermaschinen und Druckfarbenherstellern. Japan steht u. a. für Robotik, USA für Computer, Chips, Pharmazeutik und Medizintechnik. Beispiele für Cluster sind Schneidwaren (Solingen), Schlösser (Velbert) Keramik (Sassuolo), Minirechner (Boston) und Pharma (Basel). Ein Überblick der 800+ Seiten umfassenden Arbeit ist nicht möglich. Die Integration des klassischen Porterschen Strategiegerüsts gelingt dem Autor bedingt, Bezüge werden hergestellt aber die nationalen Belange (Kultur, Politik, Agenden) dominieren. Puristen werden den unübersichtlichen Datenwust, viele Aufzählungen und Deskription beklagen, theoretische Stringenz vermissen. All das ist zutreffend, den Wert der Arbeit stellt das nicht infrage. Drei Jahrzehnte später verträgt die Untersuchung, die letztlich nationale Vorteile in den Untiefen von Geschichte und Kultur vermisst, ein Update.

  • Hans-Peter Büttgenbach

    aus Langenfeld

    4/5

    22.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Wohlstand der Nationen 2.0

    Michael Porter macht hier (1990) den Versuch, seine unternehmensstrategischen Überlegungen aus 1980 ("Competitive Strategy") und 1985 ("Competitive Advantage") auf Staaten anzuwenden. Seiner Meinung nach reichen die klassischen, einfachen Paradigmen von Ricardo, Heckscher/Ohlin u. a. für eine Rekonstruktion der Wettbewerbsfähigkeit von Staaten nicht aus, ein neuer Ansatz müsse her. Beispielhaft werden in einer breiten internationalen Kooperation (mit Universitäten, Forschungsgruppen, Banken) zehn Staaten mit hunderten Industriesegmenten unter die Lupe genommen, um den nationalen Faktor zu isolieren. Das Vergrößerungsglas ist ein Konglomerat von Determinanten: Faktoren, verbundene Industrien, (Binnen-)Nachfrage und Industriestruktur/-strategie, dargestellt als "Diamantstruktur". Auch die Beziehungen der Determinanten untereinander sind Thema. Die Analyse zeigt sehr unterschiedliche nationale Industriewelten, historisch gewachsene Schwerpunkte (Cluster), differierende Reifegerade und Bedingungen (Schulen, Hochschulen). Die umfangreichen Daten sind eine Fundgrube für Interessierte, aber inzwischen auch Geschichte. Beispielhaft für Deutschland die ehedem führende Druckmaschinenindustrie plus Papier, Papiermaschinen und Druckfarbenherstellern. Japan steht u. a. für Robotik, USA für Computer, Chips, Pharmazeutik und Medizintechnik. Beispiele für Cluster sind Schneidwaren (Solingen), Schlösser (Velbert) Keramik (Sassuolo), Minirechner (Boston) und Pharma (Basel). Ein Überblick der 800+ Seiten umfassenden Arbeit ist nicht möglich. Die Integration des klassischen Porterschen Strategiegerüsts gelingt dem Autor nur bedingt, Bezüge werden hergestellt aber die nationalen Belange (Kultur, Politik, Agenden) dominieren. Puristen werden den unübersichtlichen Datenwust und viele Aufzählungen und Deskription beklagen, theoretische Stringenz vermissen. All das ist zutreffend, den Wert der Arbeit stellt das nicht infrage. Drei Jahrzehnte später verträgt die Untersuchung, die letztlich nationale Vorteile in den Untiefen von Geschichte und Kultur vermisst, ein Update.

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  • Produktbild: Competitive Advantage of Nations
  • Contents

    Introduction

    Preface

    1 The Need for a New Paradigm

    Conflicting Explanations

    Asking the Right Question

    Classical Rationales for Industry Success

    The Need for a New Paradigm

    Toward a New Theory of National Competitive Advantage

    The Study

    A Broader Concept of Competitive Advantage

    PART I

    FOUNDATIONS

    2 The Competitive Advantage of Firms in Global Industries

    Competitive Strategy

    Competing Internationally

    The Role of National Circumstances in Competitive

    Success

    3 Determinants of National Competitive Advantage

    Determinants of National Advantage

    Factor Conditions

    Demand Conditions

    Related and Supporting Industries

    Firm Strategy, Structure, and Rivalry

    The Role of Chance

    The Role of Government

    The Determinants in Perspective

    4 The Dynamics of National Advantage

    Relationships Among the Determinants

    The Determinants as a System

    Clustering of Competitive Industries

    The Role of Geographic Concentration

    The Genesis and Evolution of a Competitive Industry

    The Loss of National Advantage

    The Diamond in Perspective

    PART II

    INDUSTRIES

    5 Four Studies in National Competitive Advantage

    The German Printing Press Industry

    The American Patient Monitoring Equipment Industry

    The Italian Ceramic Tile Industry

    The Japanese Robotics Industry

    6 National Competitive Advantage in Services

    The Growing Role of Services in National Economies

    International Competition in Services

    The Relationship Between Services and Manufacturing

    National Competitive Advantage in Services

    Case Studies in the Development of Competitive Service Industries

    PART III

    NATIONS

    7 Patterns of National Competitive Advantage: The Early Postwar Winners

    American Postwar Dominance

    Stable Switzerland

    Sweden's Choices

    Renewing German Dynamism

    8 Emerging Nations in the 1970s and 1980s

    The Rise of Japan

    Surging Italy

    Emerging Korea

    9 Shifting National Advantage

    The Slide of Britain

    Crosscurrents in America

    Postwar Development in Perspective

    10 The Competitive Development of National Economies

    Economic Development

    Stages of Competitive Development

    The Stages and the Postwar Economies of Nations

    Postwar Economic Progress in Perspective

    PART IV

    IMPLICATIONS

    11 Company Strategy

    Competitive Advantage in International Competition

    The Context for Competitive Advantage

    Improving the National Competitive Environment

    Where and How to Compete

    Tapping Selective Advantages in Other Nations

    Locating the Home Base

    The Role of Leadership

    12 Government Policy

    Premises of Government Policy Toward Industry

    Government Policy and National Advantage

    Government's Effect on Factor Conditions

    Government's Effect on Demand Conditions

    Government's Effect on Related and Supporting Industries

    Government's Effect on Firm Strategy, Structure, and Rivalry

    Government Policy and the Stages of Competitive Development

    Targeting

    Government Policy in Developing Nations

    The Role of Government

    13 National Agendas

    The Agenda for Korea

    The Agenda for Italy

    The Agenda for Sweden

    The Agenda for Japan

    The Agenda for Switzerland

    The Agenda for Germany

    The Agenda for Britain

    The Agenda for the United States

    National Agendas in Perspective

    Epilogue

    Appendix A. Methodology for Preparing the Cluster Charts

    Appendix B. Supplementary Data on National Trade Patterns

    Notes

    References

    Index

    About the Author