Exportförderzonen aus wohlfahrts- und ordnungsökonomischer Sicht Das Beispiel der Dominikanischen Republik
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.12.2007
Verlag
VDMSeitenzahl
80
Maße (L/B/H)
24/17/0,5 cm
Gewicht
147 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8364-5372-1
geführt, dass es heute in über 100 Ländern Exportförderzonen (EFZ) gibt. Die
EFZ werden von Globalisierungsgegnern als so genannte ,,Sweatshops" mit
verdammt. Aber auch viele Wissenschaftler fürchten einen ,,race to the
bottom" und den Verlust der Gestaltungsfreiheit von Nationalstaaten. Politikern
in Entwicklungsländen dienen EFZ allerdings als Mittel, um im Wettlauf
um dringend benötigtes, ausländisches Kapital und Know-how mithalten zu
können. In EFZ gewährt der Staat ausländischen Investoren Vorteile, die von
Steuer- und Zollerlässen bis hin zu der Zusicherung eines Gewerkschaftsverbots
reichen. Die Tigerstaaten der ersten Generation und China haben
durch staatlich gelenkte Investitionsanreize in EFZ eine breite wirtschaftliche
Entwicklung anstoßen können. In anderen Ländern bleibt das Potenzial
weithin ungenutzt, weil internationale Handelsregime, Defizite bei der Umsetzung
von Reformen und Interessengruppen die Entwicklung von EFZ hemmen.
Diese Arbeit untersucht, welches institutionelle Umfeld eine Integration
von EFZ in die restliche Wirtschaft zum Wohle der gesamtstaatlichen Wohlfahrt
begünstigt.
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