Produktbild: Hair/OST
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Original Broadway Cast

1. Aquarius (From Musical "Hair")

Hair/OST

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


Beschreibung

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Sony Music Entertainment

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Original Broadway Cast + weitere

Erscheinungsdatum

29.01.1990

EAN

0035628966728

Beschreibung

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Sony Music Entertainment

Sprache

Deutsch

Komponiert von

  • Original Broadway Cast
  • G. Macdermot
  • J. Ragni
  • J. Rado

Erscheinungsdatum

29.01.1990

EAN

0035628966728

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

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5/5

Meilenstein

Bewertet: Musik (CD)

Heutige Produktionen von "Hair" sind normalerweise Museumsstücke, die die Dringlichkeit des Originals hinter viel Patina verstecken. Aber wie revolutionär es mal war! Aus heutiger Perspektive mögen Lieder wie "Colored Spade" und "White Boys/Black Boys" ein wenig problematisch sein, nicht zuletzt da sie ja aus der Feder weißer Männer kommen. Aber ich vermute, dass es zum Zeitpunkt der Entstehung ein Zeichen der Inklusion war. Es gab über die Jahrzehnte seit dieser CD einige weitere Aufnahmen, und durchaus bessere - andererseits ist bei "The Flesh Failures (Let the Sunshine in)" klar, dass es nicht die Partynummer ist, zu der sie gern verkommt. Ja, es hat etwas Zelebratorisches, aber es ist auch ein Singen ums Leben. Und es ist natürlich schwierig, die Zeit 55 Jahre zurückzudrehen, um wirklich nachzuvollziehen, wie revolutionär das Musical damals war, aber wenn man die Musik wirklich auf sich wirken lässt, ist es erstaunlich, wie der Zeitgeist eingefangen ist. Von den ersten Klängen von "Aquarius" über "Be-in" zu "Walking in Space" hört man eine Generation, die sich behaupten möchte und mit einem neuen moralischen Kompass versucht, eine bessere Welt aufzubauen. Dafür werden dann etwa in "My Conviction" das allgemeine Spießertum und in "Abie Baby" der vermeintliche Sklavenbefreier Abraham Lincoln der Lächerlichkeit preisgegeben. Und "Hair" war eins der wichtigsten Musicals in der Geschichte des Broadway. Ohne "Hair" gäbe es vermutlich kein "Hamilton". Und es gibt viele alte Musicals, die mir weit mehr geben als sowohl "Hair" als auch "Hamilton" - aber "Hair" erlaubte es späteren Autor*innen sowohl musikalisch als auch thematisch neue Wege zu gehen. Deshalb großen Applaus für James Rado, Gerome Ragni und Galt MacDermot!
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Meilenstein

Bewertet: Musik (CD)

Heutige Produktionen von "Hair" sind normalerweise Museumsstücke, die die Dringlichkeit des Originals hinter viel Patina verstecken. Aber wie revolutionär es mal war! Aus heutiger Perspektive mögen Lieder wie "Colored Spade" und "White Boys/Black Boys" ein wenig problematisch sein, nicht zuletzt da sie ja aus der Feder weißer Männer kommen. Aber ich vermute, dass es zum Zeitpunkt der Entstehung ein Zeichen der Inklusion war. Es gab über die Jahrzehnte seit dieser CD einige weitere Aufnahmen, und durchaus bessere - andererseits ist bei "The Flesh Failures (Let the Sunshine in)" klar, dass es nicht die Partynummer ist, zu der sie gern verkommt. Ja, es hat etwas Zelebratorisches, aber es ist auch ein Singen ums Leben. Und es ist natürlich schwierig, die Zeit 55 Jahre zurückzudrehen, um wirklich nachzuvollziehen, wie revolutionär das Musical damals war, aber wenn man die Musik wirklich auf sich wirken lässt, ist es erstaunlich, wie der Zeitgeist eingefangen ist. Von den ersten Klängen von "Aquarius" über "Be-in" zu "Walking in Space" hört man eine Generation, die sich behaupten möchte und mit einem neuen moralischen Kompass versucht, eine bessere Welt aufzubauen. Dafür werden dann etwa in "My Conviction" das allgemeine Spießertum und in "Abie Baby" der vermeintliche Sklavenbefreier Abraham Lincoln der Lächerlichkeit preisgegeben. Und "Hair" war eins der wichtigsten Musicals in der Geschichte des Broadway. Ohne "Hair" gäbe es vermutlich kein "Hamilton". Und es gibt viele alte Musicals, die mir weit mehr geben als sowohl "Hair" als auch "Hamilton" - aber "Hair" erlaubte es späteren Autor*innen sowohl musikalisch als auch thematisch neue Wege zu gehen. Deshalb großen Applaus für James Rado, Gerome Ragni und Galt MacDermot!

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