Thomasin von Zerclaere: "Der Welsche Gast" - Malende Sprache und sprechende Bilder Magisterarbeit
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.08.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
72
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
118 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-14402-0
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,5, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät ), 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit müssen Bilder mehr denn je als allein stehendes, autonomes Kommunikationsmittel verstanden werden. Betrachtet man die moderne europäische Medienlandschaft, so lassen sich diverse journalistische Erzeugnisse aus dem Bereich der Printmedien aufführen, in denen der Text als ursprüngliches Medium der Informationsvermittlung in den Hintergrund tritt. Seine im Ursprung der Zeitung meist Seiten füllende Position wird, zumindest im Bereich der so genannten Boulevard-Medien, nun durch farbige Bilder eingenommen. Die Schrift hingegen füllt nur noch kleine Textfelder und transportiert lediglich ein Minimum an Information, das notwendig ist, um den abgebildeten Sachverhalt verständlich zu machen. Die Intention ist dabei klar: Das Bild ist Blickfang, bindet den Konsumenten und bringt ihn schließlich zum erklärenden Text. Bilder gehören ohne Zweifel zu unserem Leben, sie begleiten uns in unserem komplexen Alltag, sie sind immer da, auch wenn wir sie zunächst nicht bewusst wahrnehmen. Doch seit wann haben Bilder diese Bedeutung im Rahmen der Informationsvermittlung? Hat das Bild erst Ende des 20. Jahrhunderts seine zentrale Rolle auf dem Informationsmarkt eingenommen oder hatte das Bild schon viel früher große Bedeutung im Rahmen der Informationsvermittlung? Bereits im Mittelalter wurden Handschriften mit Bildern versehen - soviel steht fest. Sind diese Miniaturen auf eine Doppelrezeption angelegt, die schon von der Poetik der Handschriften her auf eine unterschiedliche Perzeption durch literati und illiterati abzielt?[...]
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