Vorbildliche Minne im Eneasroman Heinrichs von Veldeke Ein Vergleich der beiden Minneepisoden
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-93245-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Mediävistik: Höfische Epik, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit seinem Eneasroman gilt Heinrich von Veldeke gemeinhin als Begründer der deutschsprachigen höfischen Epik. Die mediävistische Literaturwissenschaft setzte sich erst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts interpretierend mit dem Inhalt des Eneasromans auseinander. Dabei wurde die Minne eines der Hauptthemen in der Rezeption. Zu Anfang wurde noch versucht, die Laviniaminne als rechte, und die Didominne als unrechte Minne darzustellen und zu analysieren, was allerdings schnell als falsche Herangehensweise betrachtet wurde. Das Thema der Minne konnte die Forschung aber auf lange Zeit hin beschäftigen. Dido scheint die Forscher im Allgemeinen aufgrund der noch größeren Dramatik ihres Handlungsstrangs mehr zu interessieren als Lavinia. Häufig wird die Ansicht vertreten, dass die Laviniaminne einen Vorbildcharakter in der Minnekonzeption Heinrichs von Veldeke besäße, Vorbildcharakter sowohl gegenüber der Didoepisode als auch für jegliche Minnesituation. Diese als vorbildlich betrachtete Minne wird in diesem Aufsatz untersucht. Dies soll durch einen Vergleich mit der Minne Didos geschehen. Es wird hier ein Augenmerk auf das Minnegespräch zwischen Lavinia und ihrer Mutter Amata gelegt, das von vielen als das Kernstück der Minnedoktrin Heinrichs von Veldeke im Eneasroman angesehen wird; dieses wird aber nicht der alleinige Untersuchungsgegenstand bleiben. Auch weitere im Epos auffindbare Gedanken der Minnelehre und der Ausgangsposition der beiden Frauen sollen nicht außer Acht gelassen werden.
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