Der römische Triumph - Gründe für die Vielfalt
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-19591-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt nicht sehr viele Menschen, die sich unter dem Begriff ¿der römische Triumph¿ nichts vorstellen können. Man muss sich nicht intensiv mit der Geschichte der Antike beschäftigen, um zu wissen, dass es sich dabei um eine Siegesfeier handelt. Die Forscher aber fühlen sich von ihrer Neugier und Wissensdurst dazu gedrängt den Quellen möglichst viel über den Triumph zu entlocken. Denn ¿we shall never understand the Romans unless we understand the triumph.¿1 Vieles wird vermutet und möglicherweise bleibt etwas auch als eine Vermutung für immer. Die heftige Diskussion2 über den Ursprung des Triumphes und, vor allem, über die Etymologie des Begriffes selbst wurde beendet als H. S. Versnel3 die einzige plausible Übersetzung ¿Tanz¿ des griechischen ¿¿¿¿¿¿¿¿, das in Verbindung mit dem lateinischen triumphus gesetzt wird, nachgewiesen hat. Der Brauch und seine Bezeichnung wurden von Etruskern übernommen.4 Ebenso bekannt ist die Tatsache, dass es verschiedene Arten der Siegesfeier gab, die zum Teil unterschiedlichen Stellenwerte und Kriterien für ihre Verleihung und Durchführung hatten. Dies wird im Hauptteil dieser Arbeit genauer erläutert. Das breite Spektrum der Zeugnisse der Antike, in erster Linie literarische Quellen sowie archäologische Funde und Inschriften, ließ mit großer Wahrscheinlichkeit die Abläufe und Unterschiede dieser Arten rekonstruieren. Viele der antiken Geschichtsschreiber5 liefern präzise Beschreibungen einiger Triumphalprozessionen, allerdings ohne sich enger mit dem Ritual selbst, seiner Bedeutung oder seinem Ursprung6 zu beschäftigen. Die ausführlichste Bearbeitung des Brauchs finden wir bei Livius. In seinem Werk Ab urbe condita ¿führte er systematische Behandlung [¿] auf mehreren Ebenen konsequent durch¿7. Doch eben wie seine Vorgänger liefert er keine Erklärung zu den Anfängen der Feier, weil sie selbst vermutlich nicht interessant für ihn waren. Die Triumphfeier hatte den Wert eines Meilensteins auf dem Weg vom Staat zum Imperium. Mit ihrer Hilfe sollten Aufstieg und Wachstum Roms dokumentiert werden. [...]
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