Die schwarze Spinne

Jeremias Gotthelf

(31)
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Beschreibung

Klassiker aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , - Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erstmals erschienen 1842. Auszug: Über die Berge hob sich die Sonne, leuchtete in klarer Majestät in ein freundliches, aber enges Tal und weckte zu fröhlichem Leben die Geschöpfe, die geschaffen sind, an der Sonne ihres Lebens sich zu freuen. Aus vergoldetem Waldessaume schmetterte die Amsel ihr Morgenlied, zwischen funkelnden Blumen in perlendem Grase tönte der sehnsüchtigen Wachtel eintönend Minnelied, über dunkeln Tannen tanzten brünstige Krähen ihren Hochzeitreigen oder krächzten zärtliche Wiegenlieder über die dornichten Bettchen ihrer ungefiederten Jungen.
In der Mitte der sonnenreichen Halde hatte die Natur einen fruchtbaren, beschirmten Boden eingegraben; mittendrin stand stattlich und blank ein schönes Haus, eingefaßt von einem prächtigen Baumgarten, in welchem noch einige Hochäpfelbäume prangten in ihrem späten Blumenkleide; halb stund das vom Hausbrunnen bewässerte üppige Gras noch, halb war es bereits dem Futtergange zugewandert. Um das Haus lag ein sonntäglicher Glanz, den man mit einigen Besenstrichen, angebracht Samstagabends zwischen Tag und Nacht, nicht zu erzeugen vermag, der ein Zeugnis ist des köstlichen Erbgutes angestammter Reinlichkeit, die alle Tage gepflegt werden muß, der Familienehre gleich, welcher eine einzige unbewachte Stunde Flecken bringen kann, die Blutflecken gleich unauslöschlich bleiben von Geschlecht zu Geschlecht, jeder Tünche spottend.
Nicht umsonst glänzte die durch Gottes Hand erbaute Erde und das von Menschenhänden erbaute Haus im reinsten Schmucke; über beide erglänzte heute ein Stern am blauen Himmel, ein hoher Feiertag. Es war der Tag, an welchem der Sohn wieder zum Vater gegangen war zum Zeugnis, daß die Leiter noch am Himmel stehe, auf welcher Engel auf, und niedersteigen und die Seele des Menschen, wenn sie dem Leibe sich entwindet und ihr Heil und Augenmerk beim Vater droben war und nicht hier auf Erden; es war der Tag, an welchem die ganze Pflanzenwelt dem Himmel entgegenwächst und - blüht in voller Üppigkeit, dem Menschen ein alle Jahre neu werdendes Sinnbild seiner eigenen Bestimmung. Wunderbar klang es über die Hügel her, man wußte nicht, woher das Klingen kam, es tönte wie von allen Seiten; es kam von den Kirchen her draußen in den weiten Tälern; von dort her kündeten die Glocken, daß die Tempel Gottes sich öffnen allen, deren Herzen offen seien der Stimme ihres Gottes.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.11.2008
Verlag GRIN
Seitenzahl 96
Maße (L) 21/14,8/0,6 cm
Gewicht 152 g
Auflage 4. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-640-21337-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
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Noah Ts Rezension
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir hat das Buch "Jugend ohne Gott" ziemlich gut gefallen. Ich musste es zwar für die Schule lesen, allerdings war es auch so ziemlich spannend und - auf unterhaltende Art - informativ. Die Sprache ist einfach, es gibt einen einigermaßen realistischen (wenn natürlich nur kurzen) Einblick in Deutschland um 1935 und stellt eine ge... Mir hat das Buch "Jugend ohne Gott" ziemlich gut gefallen. Ich musste es zwar für die Schule lesen, allerdings war es auch so ziemlich spannend und - auf unterhaltende Art - informativ. Die Sprache ist einfach, es gibt einen einigermaßen realistischen (wenn natürlich nur kurzen) Einblick in Deutschland um 1935 und stellt eine gelungene Mischung aus Detektivroman(, Liebesgeschichte) und veranschaulichtem Geschichts-Sachbuch dar. Wegen umständlicher u. altmodischer Schreibweise, aber trotzdem ½ Stern Abzug.

Ein Muss für Literaturbegeisterte
von einer Kundin/einem Kunden aus Löwenberger Land am 30.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Werk muss jeder gelesen haben. Auf eine beeindruckende Art und Weise schafft es ETA Hoffmann Realität und Wahnsinn zu vereinen und am Ende die Frage offen zu lassen, was am Ende wirklich wahr war und was nur Fantasie.

Schwach sehr sehr schwach
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schwach nicht gut und langweilig !!!!!!!!! Es gibt keinerlei Spannung in diesem Buch auf keinen Fall kaufen schade das so etwas noch gelesen werden muss

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