Produktbild: Zwischen Beharren und Umdenken
Band 937

Zwischen Beharren und Umdenken Die Herausforderung des politischen Liberalismus durch die moderne Biomedizin

Aus der Reihe Campus Forschung

50,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2009

Abbildungen

1 Abbildung

Verlag

Campus

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

3/14,1/21,3 cm

Gewicht

573 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38860-1

Beschreibung

Rezension

Das große Verdienst der Studie liegt darin aufzuzeigen, welche grundlegenden Fragen die biotechnologische Entwicklung für die politische Theorie aufwirft. (Politische Vierteljahresschrift (PVS), 07.09.2010)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2009

Abbildungen

1 Abbildung

Verlag

Campus

Seitenzahl

420

Maße (L/B/H)

3/14,1/21,3 cm

Gewicht

573 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38860-1

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Inhalt



    Vorwort



    Einleitung



    I. Tristram Engelhardts Begründung einer libertären Biopolitik



    1. Engelhardts libertärer Liberalismus: Die Grundlagen der säkularen Ethik

    1.1 Das Zustimmungsprinzip

    1.2 Das Wohltätigkeitsprinzip



    2. Engelhardts biopolitische Konzeption: Die Implikationen der säkularen Ethik

    2.1 Informed consent als Quelle moralischer Autorität

    2.2 Die Grenzen der moralischen Gemeinschaft

    2.3 Das Eigentumsverständnis der säkularen Ethik



    3. Diskussion von Engelhardts biopolitischer Konzeption

    3.1 Zur Kritik an den praktischen Implikationen der säkularen Ethik

    3.2 Die Gefährdung der säkularen Ethik durch die moderne Bio- und Reproduktionsmedizin



    4. Zusammenfassung zu Engelhardts Ansatz



    II. Allen Buchanans et al. Konzeption genetischer Gerechtigkeit



    1. Buchanan et al. als Vertreter eines politischen Liberalismus



    2. Buchanans et al. biopolitische Konzeption: Gerechtigkeit im biomedizinischen Zeitalter

    2.1 Zwei Theorien egalitärer Gerechtigkeit und ihre Konsequenzen für den Umgang mit der modernen Biomedizin

    2.2 Buchanans et al. alternativer Mittelweg: Normal species functioning und die "Moral der Inklusion"



    3. Diskussion von Buchanans et al. biopolitischer Konzeption

    3.1 Drei Perforationen von Buchanans et al. Gerechtigkeitsgrenze

    3.2 Die biomedizinische Herausforderung des liberalen Neutralitätsgebots

    3.3 Moralphilosophie versus Biopolitik: Buchanans et al. Ansatz und seine regelungspraktischen Grenzen



    4. Zusammenfassung zu Buchanans et al. Ansatz



    III. Ronald Dworkins ethischer Liberalismus: Wegbereiter einer libertären Biopolitik



    1. Dworkins Gleichheitsliberalismus

    1.1 Zur ethischen Begründung von Dworkins Liberalismus

    1.2 Liberale Lebensethik: Zu Dworkins Ethik des guten Lebens



    2. Dworkins biopolitische Konzeption: Die "Heiligkeit des Lebens"

    2.1 Abtreibung

    2.2 Sterbehilfe

    2.3 Zur Kritik an Dworkins "Heiligkeit-des-Lebens"-Argument



    3. Diskussion von Dworkins biopolitischem Ansatz

    3.1 Dworkins biopolitische Konzeption und die Grenzen liberaler Neutralität

    3.2 Moral free-fall: Zu den theoretischen Konsequenzen von Dworkins permissiver Biopolitik



    4. Zusammenfassung zu Dworkins Ansatz



    IV. Jürgen Habermas' "Gattungsethik" als Fundament der Diskursethik



    1. Habermas' philosophischer Liberalismus: Die Grundzüge der Diskursethik

    1.1 Habermas' intersubjektives Identitätskonzept

    1.2 Zur Trennung von Ethik und Moral in der Diskursethik



    2. Habermas' biopolitischer Ansatz: Die Kritik an einer "liberalen Eugenik"

    2.1 Die praktischen Konsequenzen einer "liberalen Eugenik": Habermas' Begründung für das Verbot einer positiven Eugenik

    2.2 Die theoretischen Konsequenzen einer "liberalen Eugenik": Habermas' Einführung der "Gattungsethik"



    3. Diskussion von Habermas' biopolitischem Ansatz

    3.1 Zur Kritik an Habermas' biomedizinischer Gefahrendiagnose

    3.2 Zur Diskussion von Habermas' Biopolitik vor dem Hintergrund seiner Diskursethik



    4. Zusammenfassung zu Habermas' Ansatz



    V. Peter Singers utilitaristische Begründung einer liberalen Biopolitik



    1. Singers "utilitaristischer Liberalismus"

    1.1 Präferenzutilitarismus und das "Prinzip der gleichen Interessenberücksichtigung"

    1.2 Zwei Ebenen moralischen Denkens: Die Anerkennung von Autonomie und Rechten in Singers Präferenzutilitarismus

    1.3 Die Unausweichlichkeit von Wertannahmen: Die ethische Basis des Präferenzutilitarismus



    2. Diskussion von Singers biopolitischem Ansatz

    2.1 Singers Personenbegriff und die Grenzen der moralischen Gemeinschaft

    2.2 Entscheidungen am Lebensanfang: Reproduktionsfreiheit und ihre Grenzen

    2.3 Entscheidungen am Lebensende: Die Zulässigkeit aktiver Sterbehilfe

    2.4 Der Umgang mit bioethischen Konflikten: Staatliche Regulierung und Ethikkommissionen

    2.5 Utilitarismus als Theorie gerechter Allokation?

    2.6 Utilitaristischer Liberalismus und die moderne Biomedizin



    3. Zusammenfassung zu Singers Ansatz



    Schlussbetrachtung



    Literatur