Produktbild: Unzeitgemäße Betrachtungen zu Gen 1,5 und zu Heraklits Logos

Unzeitgemäße Betrachtungen zu Gen 1,5 und zu Heraklits Logos "Und es war Abend, und es war Morgen: Ein Tag." - "Tag und Nacht sind eines"

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36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2008

Verlag

VDM

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

22/15/0,5 cm

Gewicht

107 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-639-10467-7

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2008

Verlag

VDM

Seitenzahl

68

Maße (L/B/H)

22/15/0,5 cm

Gewicht

107 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-639-10467-7

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  • Dr. Georg Bubolz

    5/5

    19.02.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Lektüre mit sehr großem Gewinn

    Ausgangspunkt der Forschung von Hans Dieter Peltzer ist die Beobachtung, dass in der Wirkungsgeschichte der Genesisrezeption in den Übersetzungen überwiegend dualistische Interpretationstendenzen anzutreffen sind. Lassen sich solche Verständnismuster am Text festmachen? Oder hat sich die Rezeption von der Hebräischen Bibel über die Septuaginta und Vulgata hin einem dualistischen Verständnis geöffnet, welches der originären Bedeutung des Einen in der Tora bzw. im Pentateuch nicht mehr entspricht? Wie stellt sich der biblische Ansatz zu anderen antiken Kontexten dar, etwa dem von Heraklit? Exemplarisch wird diesen Fragen anhand eines Vergleichs eines Verses (1,5) aus dem Schöpfungshymnus der Genesis (in der Vulgata) mit der Logos-Philosophie von Heraklit nachgegangen. Dabei besticht die philologisch akribische Arbeit Peltzers methodisch durch höchste Präzision im Detail sowie inhaltlich durch die Berücksichtigung auch wenig gängiger Quellen. So kommt er zu hochinteressanten Ergebnissen, die etwa in Relation mit Heraklits Fragment 57 der „Einheit“ gebührenden Raum verschaffen: „Tag und Nacht sind eines.“ Heraklit weist – im Verständnis Peltzers - sogar weiter darauf hin, „dass nicht nur Tag und Nacht, sondern alle Gegensätze e i n e s sind, zwar nicht immer für die Sinne, wohl aber für den Lógos. Die Zusammenschau mit der Übersetzung von Gen 1,5 „Es ward Abend, und es ward Morgen: ein Tag.“ ist verblüffend – vielleicht die Pointe des Argumentationsganges. Die philologische und philosophiegeschichtliche Forschung von Dieter Peltzer richtet sich so programmatisch gegen einen Dualismus, der in seinen verschiedenen Spielarten einem Denken widerstrebt, das auf Einheit hin ausgerichtet ist. Wer an dieser Thematik interessiert ist, wird die Schrift Peltzers mit sehr großem Gewinn lesen. Dr. Georg Bubolz

  • Bewertung

    5/5

    23.01.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Wertvolle Ergänzung zur Nova Vulgata!

    Im Blick auf die Nova Vulgata aus dem Jahre 1979 stellt dieser Forschungsbeitrag zur Genesis 1,5 mit der ältesten lateinischen Quelle aus dem Jahre 100 n. Chr., nachzulesen in der Biblia Polyglotta aus dem Jahre 1657 in Kassel, eine wertvolle Ergänzung dar. Im vorliegenden Werk wird durch akribische Philologie nicht nur ein folgenreicher Lese- und Schreibfehler der Vulgata aus dem Jahre 300 n. Chr. aufgedeckt, sondern zugleich auch mit Hilfe der umfassenden Interpretation der Logos-Fragmente des Vorsokratikers Heraklit ein weiter Bogen zur Denkverwandtschaft der Genesis gespannt. Damit werden erweiterte Verstehenshorizonte sowohl für die Religion als auch für die Philosophie vermittelt. Diese Betrachtungen verdienen daher größte Beachtung und höchstes Lob!

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