Produktbild: Das metrische Wir
Band 7292

Das metrische Wir Über die Quantifizierung des Sozialen

Aus der Reihe edition suhrkamp
2

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

20/12/2,5 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-07292-9

Beschreibung

Rezension

»Anschaulich und detailverliebt beschreibt Mau die Datafizierung der Welt samt ihrer Kraft zur Vereinheitlichung von Systemen und Personen.« ("DIE ZEIT")
»Steffen Mau führt in seinem theorie- und empiriegesättigten Buch den Irrsinn der Verdatung plastisch vor. Seine analytische Stärke besteht darin, dass er die zugrunde liegenden Machtverschiebungen seziert und darlegt, wie eine Technologisierung der Kontrolle stattfindet.« ("ZEIT ONLINE")
»Es ist ein sozialwissenschaftliches Stück, das Niveau hält, sich zudem nicht verriegelt. Weder schwerfällig noch leichtgewichtig. Ein feines Handbuch, jenseits von: Wissenschaftler lesen Wissenschaftler, die Wissenschaftler lesen.« ("Die Presse, Wien")
»Mau versteht es, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen. ... Sein Buch ist auch für soziologische Laien ein Gewinn.« ("Psychologie heute")
»Spannend geschrieben, am Puls der Zeit und abgerundet durch ein umfangreiches und sehr breit aufgestelltes Literaturverzeichnis ... « ("Kulturbuchtipps")
»Ein virtuos geschriebenes und starkes Buch wie ein Weckruf der intellektuellen Redlichkeit, im sozialen Sinne. Anregend; unbedingt lesenswert.« ("acemaxx-analytics")
»In manchem Personaler schlummert ein kleiner Soziologe, und wer sich für süffig aufbereiteten akademischen Stoff mit Bezug zu Arbeit und Gesellschaft interessiert, der ist hier richtig.« ("Personalwirtschaft")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

20/12/2,5 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-07292-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Schriesheim

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wettbewerbsindividualismus + Konkurrenzgesellschaft

    Wer mit Social Media, Karriere-Netzwerken, Dating-Apps, Online-Shops, Smartwatches und dem Internet of Things (IoT) vertraut ist, dem wird es nach der Lektüre dieses Buches wie Schuppen von den Augen fallen. Es gilt: Alle gegen alle. Jede*r gegen Jede*n. Das Ziel: Status. Die Waffen: Follower, Bewertungen, Fitnesswerte, Prüfungsergebnisse, Leistungsmessungen aller Art... Kurz: Zahlen. Nur eine Frage bleibt unbeantwortet: Kann man nach der Lektüre dieses Buches guten Gewissens eine Buch-Bewertung mit fünf Sternen abgeben? ;)

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    13.08.2017

    eBook (ePUB)

    Quantifizierung

    Ein interessantes Buch, das ich mit grossem Intersse und Gewinn gelesen habe. Die Verstrickung zwischen der Digitalisierung / Quantifizierung und der Ökonomie wird einleuchtend dargelegt. Die Digitalisierung und mit ihr die Quantifizierung sind nicht aufzuhalten. Das kommt auf uns zu wie der Tag jeden Morgen die Nacht verdrängt. Die Kraft, die dahinter steckt, ist auch ein Indiz dafür, dass die Digitalisierung grundsätzlich ein Gewinn für Individuen und Gesellschaft ist. Die «Nachfrage» nach Digitalisierung ist sehr gross. Von dieser Perspektive überzeugt mich der kritisch-negative Ton, der wie Parfüm fast jeden Gedankengang begleitet, weniger. Gewiss, kritisch muss man sein und viele Probleme, auf die der Autor hinweist, sind gerechtfertigt. Aber wenn schon im Kern Themen unter der Perspektive der Negativität angegangen werden, dann ist das schade.

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Bewertungen (2)

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  • Produktbild: Das metrische Wir

  • Einleitung



    Die Vermessung des Sozialen



    Was bedeutet Quantifizierung?



    Die kalkulativen Praktiken des Marktes



    Der Staat als Datenmanager



    Zahlentreiber: Digitalisierung und Ökonomisierung



    Statuswettbewerb und die Macht der Zahlen



    Vergleichsdispositive



    Kommensurabilität und Inkommensurabilität



    Neue Vergleichshorizonte



    Register des Vergleichs und investive Statusarbeit



    Hierarchisierung: Rankings und Ratings



    Visibilisierung und Erzeugung von Differenz



    Plätze einnehmen!



    Universitätsrankings



    Treppauf, treppab: Die Marktmacht der Ratingagenturen



    Klassifizierung: Scorings und Screenings



    Kreditscoring



    Der quantifizierte Gesundheitsstatus



    Mobilitätswertigkeit



    »Boost your score« – Statusmarker in der Wissenschaft



    Ermittlungen sozialer Wertigkeit



    Bewertungskult: Sterne und Punkte



    Zufriedenheitsfeedbacks



    Bewertungsportale als Selektoren



    Peer-to-Peer-Bewertungen



    Professionen im Bewertungsfokus



    Gefällt-mir-Reputation in den sozialen Medien



    Quantifizierung des Selbst: Balken und Kurven



    Gesundheit, Bewegung, Stimmungen



    Der kollektive Körper



    Motivationstechniken



    Benennungsmacht



    Die Benennungsmacht des Staates



    Leistungsmessung und die Inszenierung von Wettbewerb



    Benennungsmacht der Experten



    Algorithmische Autorität



    Kritik der Benennungsmacht



    Risiken und Nebenwirkungen



    Reaktive Messungen



    Verlust professioneller Kontrolle



    Zeit- und Energieverluste



    Monokultur versus Diversität



    Transparenz und Disziplinierung



    Normativer und politischer Druck



    Die Macht des Feedbacks



    Technologische Überwachung in der Arbeitswelt



    Die neuen Tarifsysteme



    Die Verquickung von Selbst- und Fremdüberwachung



    Das Regime der Durchschnitte, Benchmarks und Körperschemata



    Das Ungleichheitsregime der Quantifizierung



    Herstellung von Wertigkeit



    Reputationsmanagement



    Kollektive der Ungleichen



    Vom Konflikt der Klassen zum Wettbewerb der Individuen



    Unentrinnbarkeit und Statuslabilität



    Sich selbst verstärkende Effekte



    Literatur