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Band 15

Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung für Dauerschuldverhältnisse

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-409-13747-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1992

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-409-13747-8

Herstelleradresse

Gabler, Betriebswirt.-Vlg
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Problemstellung.- Erstes Kapitel: Grundzüge der Theorie der Bilanz im Rechtssinne.- A. Bilanzzweck und Grundstruktur des geltenden Prinzipiengefüges.- I. Maßgeblichkeit der allgemeinen handelsrechtlichen GoB für die Gewinnrealisierung bei Dauerschuldverhältnissen.- II. Die Ausschüttungsbegrenzung als Primärzweck des bilanzrechtlichen Jahresabschlusses.- 1. Konkretisierungsbedürftigkeit der oberen handelsrechtlichen GoB durch den übergeordneten Bilanzzweck.- 2. Aufgabenrangordnung und Interdependenzthese.- 2.1. Die handelsrechtlichen Fundamentalprinzipien.- 2.2. Die Ermittlung einer Ausschüttungsrichtgröße als primäres Jahresabschlußziel.- 2.3. Die Informationsgewährung als sekundäres Jahresabschlußziel.- a) Die These vom GoB-Charakter des ‘true and fair view’.- b) Die Unvereinbarkeit der Gleichsetzung von GoB und Einblicksnorm.- c) Der Grundsatz des ‘true and fair view’ als Prinzip des Anhangs.- 2.4. Die These der Zweckidentität von Handels- und Steuerbilanzrecht.- B. Gewinnermittlung und Realisationsprinzip.- I. Sinn und Zweck des Realisationsprinzips.- 1. Das Realisationsprinzip als Gewinnermittlungsnorm.- 2. Das Prinzip periodengerechter Gewinnermittlung.- 2.1. Das Prinzip periodengerechter Gewinnermittlung.- als Ausdruck wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.- 2.2. Der Periodenumsatzgewinn als Ausdruck objektivierter Gewinnermittlung.- a) Objektivierung des Kreises der Aktiven und Passiven.- b) Objektivierung des Bilanzierungszeitpunktes.- ba) Grundlegende Objektivierung durch den Umsatzzeitpunkt.- bb) Notwendigkeit weitergehender Objektivierung.- 3. Das Prinzip des quasisicheren Anspruchs.- 3.1. Das Prinzip des quasisicheren Anspruchs als Ausprägung des Vorsichtsprinzips.- 3.2. Die Konkretisierungsbedürftigkeit des Prinzips des quasisicheren Anspruchs.- 4. Der Zeitpunkt der Lieferung und Leistung als gewinnbestimmendes Element im Rahmen des Umsatzprozesses.- 5. Der Grundsatz der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte als Ausdruck des Realisationsprinzips.- Zweites Kapitel: Konkretisierung des bilanzrechtlichen Leistungszeitpunktes.- A. Betriebswirtschaftlicher Leistungszeitpunkt.- I. Die Dominanz des Prinzips periodengerechter Gewinnermittlung.- II Die Inadäquanz betriebswirtschaftlicher Leistungszeitpunkte für die Gewinnrealisierung.- 1. Die Unvereinbarkeit mit dem bilanzrechtlichen Objektivierungsprinzip.- 1.1. Objektivierung des Leistungsverlaufs bei Veräußerungsgeschäften.- a) Problematik des Leistungsverbundes.- b) Problematik der ‘Wesentlichkeit’.- 1.2. Abgrenzung von Veräußerungsgeschäften und Dauerschuldverhältnissen.- a) Die Unbrauchbarkeit des Unterscheidungskriteriums ‘permanente Pflichtanspannung’.- aa) Die Bestimmung des Leistungsverlaufs als zentrales Problem.- ab) Die Problematik des Leistungsverlaufs, dargestellt am Beispiel dinglicher Rechtsverhältnisse.- ac) Die Problematik des LeistungsVerlaufs, dargestellt am Beispiel des Darlehens.- b) Alternative wirtschaftliche Indikatoren.- ba) Übergang des wirtschaftlichen Eigentums.- bb) Dingliche oder obligatorische Rechtseinräumung.- bc) Form der Entgeltzahlung.- 1.3. Ermittlung des Leistungs Verlaufs bei Dauerschuldverhältnissen.- a) Die Objektivierungsproblematik des Leistungsverlaufs, dargestellt am Beispiel des Wartungsvertrags.- b) Die Objektivierungsproblematik des Leistungs Verlaufs, dargestellt am Beispiel des Mietvertrags.- 2. Die Unvereinbarkeit mit dem bilanzrechtlichen Vorsichtsprinzip.- 2.1. Gewinnrealisierung bei Veräußerungsgeschäften.- a) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel der langfristigen Fertigung.- b) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel der Bringschuld.- 2.2. Gewinnrealisierung bei Dauerschuld Verhältnissen.- a) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel der Vermietung mit Min-destlaufzeitgarantie.- b) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, darge-gestellt am Beispiel der Vermietung auf Rentenbasis.- B. Formaljuristischer Leistungszeitpunkt.- I. Die (scheinbare) Dominanz des Prinzips des quasisicheren Anspruchs.- 1. Gewinnrealisierung mit schuldrechtlicher Vertragserfüllung.- 2. Die grundsätzliche Maßgeblichkeit des Preisgefahrenübergangs.- II. Die Inadäquanz formaljuristischer Leistungszeitpunkte für die Gewinnrealisierung.- 1. Die Unvereinbarkeit mit dem bilanzrechtlichen Objektivierungsprinzip.- 1.1. Objektivierung des Leistungsverlaufs bei Veräußerungsgeschäften.- a) Die These von der fehlenden Verallgemeinerungsfähigkeit des Preisgefahrenkriteriums.- b) Die These von der schwierigen Feststellbarkeit des Preisgefahrenübergangs in Sonderfällen.- 1.2. Abgrenzung von Veräußerungsgeschäften und Dauerschuldverhältnissen.- a) Zivilrechtliche Einordnungsschwierigkeiten.- b) Lösungsansätze durch das Prinzip des quasisicheren Anspruchs.- 1.3. Ermittlung des Leistungsverlaufs bei Dauerschuldverhältnissen.- a) Preisgefahrenübergang nach Maßgabe der qualifizierten Leistungserfüllung.- b) Die Konkretisierung des Preisgefahrenübergangs in Einzelfällen.- ba) Der Preisgefahrenübergang im Rahmen des Wartungsvertrags.- bb) Der Preisgefahrenübergang im Rahmen des Mietvertrags.- bc) Der Preisgefahrenübergang im Rahmen des Darlehensvertrags.- 2. Die Unvereinbarkeit mit dem bilanzrechtlichen Vorsichtsprinzip.- 2.1. Gewinnrealisierung bei Veräußerungsgeschäften.- a) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel des Verkaufs unter Rücktrittsvorbehalt.- b) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel des Patentverkaufs auf Umsatzbasis.- 2.2. Gewinnrealisierung bei Dauerschuldverhältnissen.- a) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel der Baumaschinenmiete.- b) Der Konflikt mit dem Vorsichtsprinzip, dargestellt am Beispiel des Darlehens.- C. Wirtschaftliche Betrachtungsweise.- I. Die wirtschaftliche Betrachtungsweise als rechtliche Auslegungsmethode.- 1. Sinn und Zweck der wirtschaftlichen Betrachtungsweise.- 2. Die Bedeutung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise für die Tatbestandsanalyse.- 3. Die Bedeutung der wirtschaftlichen Betrachtungsweise für die Rechtsfolgenanalyse.- II. Die wirtschaftliche Betrachtungsweise in der Bilanzrechtsprechung.- Drittes Kapitel: Die Gewinnrealisierung beim Finanzierungsleasing.- A. Die Einordnung des Finanzierungsleasings als bilanzrechtliches Dauerschuldverhältnis.- I. Die leasingtypische Zivilrechtsstruktur.- 1. Wirtschaftliche Bedeutung und Vertragsentstehung.- 2. Zivilrechtliche Risikoverteilung.- 2.1. Die Maßgeblichkeit der Leasingerlasse.- 2.2. Die zivilrechtliche Vertragsgestaltung.- a) Der Vollamortisationsvertrag.- b) Der Teilamortisationsvertrag.- 2.3. Risikoüberwälzung und AGB-Gesetz.- 3. Die zivilrechtliche Qualifikation des Finanzierungsleasings in der Rechtsprechung des BGH.- 3.1. Die Einordnung des Finanzierungsleasings als (atypisches) Mietgeschäft.- 3.2. Die Modifikation der mietrechtlichen Einordnung unter Beachtung der leasingtypischen Finanzierungsfunktion.- III. Die Risikoanalyse im Sinne der wirtschaftlichen Betrachtungsweise als Grundlage eines bilanzzweckadäquaten Gewinnrealisierungsvorschlags.- 1. Der Sach- und Preisgefahrenübergang als notwendiges Gewinnrealisationskriterium.- 1.1. Die formularmäßige Abwälzung der Sach- und Preisgefahr.- 1.2. Die Wirksamkeit formularmäßig abgewälzter Sachgefahr.- a) Die Sachgefahrabwälzung als grundsätzlich angemessener Ausdruck der leasingtypischen Interessenlage.- b) Verborgene Streitrisiken der Sachgefahrklausel.- 1.3. Die Wirksamkeit formularmäßig abgewälzter Preisgefahr.- a) Die Wirksamkeit der Preisgefahrenvereinbarung als Streitgegenstand in der Zivilrechtsliteratur.- b) Die Wirksamkeit der Preisgefahrenvereinbarung im Lichte der BGH-Rechtsprechung.- 1.4. Zwischenergebnis: Gewinnrealisation im Zeitablauf.- 2. Mögliche Einwände gegen die Gewinnrealisation im Zeitablauf.- 2.1. Die (vermeintliche) wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit der Preisgefahr beim Finanzierungsleasing.- a) Ansatz der Kritik.- b) Kritische Würdigung.- 2.2. Die (fragwürdige) individual vertragliche Abwälzung der Preisgefahr.- a) (Mögliche) zivilrechtliche Wirksamkeit der Sach-und Preisgefahrabwälzung bei individualvertraglicher Vereinbarung.- b) Verbleibende Sachrisiken trotz wirksamen Preisgefahrenübergangs.- ba) Zivilrechtliche Risikosituation.- bb) Bilanzrechtliche Konsequenzen.- c) Verbleibende Kostenrisiken trotz wirksamen Preisgefahrenübergangs.- ca) Zivilrechtliche Risikosituation.- cb) Bilanzrechtliche Konsequenzen.- d) Verbleibende Bonitätsrisiken trotz wirksamen Preisgefahrenübergangs.- da) Zivilrechtliche Risikosituation.- db) Bilanzrechtliche Konsequenzen.- 2.3. Die bilanzrechtliche Irrelevanz einer wirtschaftlichen Zurechnung beim Leasingnehmer.- a) Das Prinzip der wirtschaftlichen Zugehörigkeit als Ausfluß der wirtschaftlichen Betrachtungsweise.- b) Das Prinzip der wirtschaftlichen Zugehörigkeit als (nur) subsidiäres Gewinnrealisationskriterium.- 2.4. Die bilanzrechtliche Irrelevanz einer Forfaitierung der Leasingraten.- a) Wirtschaftliche und zivilrechtliche Bedeutung der Forfaitierung.- b) Bilanzrechtliche Konsequenzen.- B. Die Gewinnrealisierung im Zeitablauf.- I. Die Leasingratenvereinbarung als bedenkliche Approximation des Leistungsverlaufs.- 1. Lineare Leasingraten.- 1.1. Wirtschaftliche Bedeutung und bilanzielle Auswirkungen.- a) Lineare Leasingraten als Ausdruck einer im Zeitablauf gleichbleibenden Nutzungsüberlassung.- b) Die Auswirkung der erfolgswirksamen Erfassung linearer Leasingraten auf die Gewinnrealisierung.- 1.2. Bilanzrechtliche Problematik der erfolgswirksamen Vereinnahmung linearer Leasingraten.- 1.3. Die Beurteilung linearer Leasingraten unter Beachtung des Prinzips des quasisicheren Anspruchs.- 2. Degressive Leasingraten.- 2.1. Wirtschaftliche Bedeutung und bilanzielle Auswirkungen.- a) Degressive Leasingraten als Ausdruck einer im Zeitablauf fallenden Nutzungsüberlassung.- b) Die Auswirkung der erfolgswirksamen Erfassung degressiver Leasingraten auf die Gewinnrealisierung.- 2.2. Bilanzrechtliche Problematik der erfolgswirksamen Vereinnahmung degressiver Leasingraten.- a) Die bilanzrechtliche Negierung degressiver Leasingraten durch die Rechtsprechung des BFH.- b) Kritische Würdigung der Rechtsprechung des BFH durch die Bilanzrechtsliteratur.- ba) Die Linearisierung degressiver Leasingraten als Verstoß gegen die rechtliche Leistungs-bezogenheit passiver RAP.- bb) Die Linearisierung degressiver Leasingraten.- als Verstoß gegen das bilanzrechtliche Ob-jektivierungs- und Periodisierungsgebot.- bc) Die Linearisierung degressiver Leasingraten als Verstoß gegen den Grundsatz der Vertragsautonomie.- 2.3. Die Beurteilung degressiver Leasingraten unter Beachtung des Prinzips des quasisicheren Anspruchs.- II. Die bilanzzweckadäquate Aufteilung des Geschäftsgewinns auf die Laufzeit des Finanzierungsleasingvertrags.- 1. Das Objektivierungserfordernis.- 2. Diskussion möglicher Objektivierungskriterien unter Beachtung der Bilanzrechtsliteratur.- 2.1. Die Objektivierung der Leasingraten unter Beachtung des Aufwandsverlaufs (Prinzip der aufwandsproportionalen Ertragsrealisation).- a) Ökonomische Begründung und bilanzrechtliche Auswirkung auf die Gewinnperiodisierung.- b) Bilanzrechtliche Bedenken gegen das Prinzip der aufwandsproportionalen Ertragsrealisation.- 2.2. Die Objektivierung der Leasingraten unter Beachtung des Ertragsverlaufs (Prinzip der ertragsproportionalen Aufwandszurechnung).- a) Ökonomische Begründung und bilanzrechtliche Auswirkung auf die Gewinnperiodisierung.- aa) Die Bestimmung der Ertragsrealisation unter Objektivierungsgesichtspunkten.- ab) Die Konkretisierung der Aufwandsperiodisierung nach Maßgabe der Geschäftsjahreserträge.- aba) Die bilanzzweckadäquate Abschreibung des Leasingobjektes.- abb) Die bilanzzweckadäquate Verteilung der Refinanzierungskosten.- abc) Die Auswirkungen des Prinzips der ertragsproportionalen Aufwandszurechnung auf die Gewinnperiodisierung beim Finanzierungsleasing.- b) Bilanzrechtliche Bedenken gegen das Prinzip der ertragsproportionalen Aufwandszurechnung.- 2.3. Die Objektivierung der Leasingraten durch Linearisierung des Ertragsausweises.- a) Ökonomische Begründung und bilanzrechtliche Auswirkung auf die Gewinnperiodisierung.- b) Bilanzrechtliche Bedenken gegen die Linearisierung des Ertragsausweises.- 2.4. Die Objektivierung der Leasingraten durch Linearisierung des Periodengewinns (Prinzip der laufzeitabhängigen Gewinnrealisierung).- a) Ökonomische Begründung und bilanzrechtliche Auswirkung auf die Gewinnperiodisierung.- b) Bilanzrechtliche Bedenken gegen das Prinzip der laufzeitabhängigen Gewinnrealisierung.- ba) Das Prinzip der laufzeitabhängigen Gewinnrealisierung als (scheinbar) dynamisches Prinzip.- bb) Bilanzrechtliche Implikationen eines übervorsichtigen Gewinnausweises.- bc) Bilanzrechtliche Implikationen eines unvorsichtigen Gewinnausweises.- bca) Unsicherheiten bezüglich der Gesamtleasingrate.- beb) Unsicherheiten bezüglich der Gesamtvertragskosten.- bec) Unsicherheiten bezüglich der Vertragswirksamkeit.- 3. Die Objektivierung der Gewinnrealisierung beim Finanzierungsleasing mit Forfaitierung.- 3.1. Meinungsstand in der Literatur.- 3.2. Beurteilung der Gewinnrealisierung unter Beachtung des Prinzips des quasisicheren Anspruchs.- Thesenförmige Zusammenfassung.- Urteilsverzeichnis.