Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.02.2009
Verlag
VDMSeitenzahl
120
Maße (L/B/H)
21,7/15,3/1,5 cm
Gewicht
177 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-05121-6
intimen Beziehung zueinander stehen, ist ein
bekanntes Problemfeld für Tätige in sozialen,
medizinischen und juristischen Arbeitsfeldern.
Während der Opferstatus von Frauen anerkannt ist,
bleiben die Grenzverletzungen gegenüber Männern im
Verborgenen. Mittels Auswertung problemrelevanter
Literatur geht die Autorin den Fragen nach, inwieweit
die geschlechtsspezifische Sozialisation sich
determinierend auf den Umgang der Geschlechter mit
Gewalt auswirkt und ob aus den gesellschaftlich
bestehenden Geschlechtsrollenstereotypen eine
unterschiedliche Wahrnehmung von Tätern und Opfern
resultiert. Sie untersucht, welche gesellschaftliche
Funktion die traditionelle Aufteilung in männliche
Täter und weibliche Opfer hat, ob etwa die
geschlechtsspezifische Zuschreibung von Opfer- und
Täterrollen der Verfestigung herrschender
Verhältnisse dient, welchen Einfluss dabei
Geschlechterrollen haben und wie sich diese wiederum
auf die Wahrnehmung hinsichtlich des Themas Gewalt
auswirken. Das Buch richtet sich an Tätige in
sozialen, juristischen und medizinischen
Arbeitsbereichen, die mit häuslicher Gewalt in all
ihren Facetten zu tun haben.
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